Brutaler Raubüberfall: Zustand des Opfers unverändert

Raubüberfall Grafenwöhr Polizei

Grafenwöhr. Über 35 Kriminalbeamte arbeiteten auch heute weiter unter Hochdruck an der Aufklärung des brutalen Raubüberfalls in Grafenwöhr. Unterstützung bekamen die Ermittler dabei durch die Bayerische Bereitschaftspolizei.

Wie es in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz heißt, ist der Gesundheitszustand des Opfers (89) weiterhin unverändert. Er wird immer noch stationär im Krankenhaus behandelt.

Die Beamten widmeten sich heute neben der weiteren Spurensicherung im und um das Wohnhaus auch der Suche nach Gegenständen, die im Tatzusammenhang stehen könnten. Dabei wurde großflächig im Stadtgebiet Grafenwöhr gesucht. Auch 30 Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei vom Standort in Nabburg halfen den Ermittlern bei der Suche.

Kleidungsstücke gefunden

Dazu öffneten sie im Zusammenwirken mit Beschäftigten der Stadtverwaltung auch Gullydeckel entlang den Straßen. Im westlichen und nördlichen Stadtgebiet durchsuchten die Polizisten außerdem Mülleimer und -container. Und natürlich wurden auch vor allem die Straßen und Wegen sowie den angrenzenden Gräben und Böschungen nach Verdächtigem kontrolliert.

So konnten verschiedene Gegenstände wie beispielsweise Kleidungsstücke gefunden werden. Das Fachkommissariat K 7 der Kripo Weiden hat diese sichergestellt und wird die einzelnen Objekte nun auf eine mögliche Tatrelevanz untersuchen.

Auch der sachbearbeitende Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Weiden war heute vor Ort und machte sich ein Bild von den Umständen am Geschehensort und gewann so Eindrücke von den mutmaßlichen Abläufen in der Tatnacht. Dabei erhielt er durch die Kriminalbeamten auch die aktuellen Informationen zum Ermittlungsstand.

Polizei bittet weiter um Hinweise

Bislang gingen mehrere Hinweise bei den Ermittlern ein. Diese wurden und werden unmittelbar nach Eingang bewertet und nach Priorität abgearbeitet. Die Polizei bittet aber auch weiterhin um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere Personen oder Fahrzeuge, die in der Tatnacht oder den Tagen zuvor bemerkt wurden sind von großer Bedeutung für die Ermittlungsarbeit. Auch Personen die auf anderen Wegen von Informationen Kenntnis erlangt haben, werden gebeten, sich dringend mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Mitteilungen werden unter der Rufnummer: 0961/401-291 oder an jede andere Polizeidienststelle erbeten

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