[Update] Schwerer Unfall bei Pressath – Bundesstraße gesperrt

Pressath. Wegen eines schweren Unfalls auf der B299 ist die Bundesstraße im Moment komplett gesperrt. 

Wie die Polizei soeben mitteilte, kam es auf der B299 bei Pressath zu einem schweren Unfall. Auch der Rettungshubschrauber wurde angefordert. Wegen der Bergungsmaßnahmen ist die Bundesstraße im Moment komplett gesperrt.

Unfall B299 Pressath

[Update] Wie die Polizei mitteilt sind drei zum Teil Schwerverletzte, vier beteiligte Autos und ein Sachschaden von etwa 40.000 Euro die Bilanz des Verkehrsunfalls.

Eine Autofahrerin (66) aus Kulmain war gegen 09.20 Uhr auf der B299 von Kemnath in Richtung Pressath unterwegs. An der dortigen Abfahrt wollte sie nach links abbiegen und übersah dabei einen entgegenkommenden Audi A4. Die Audi-Fahrerin (26) aus Grafenwöhr konnte nicht mehr ausweichen und prallte frontal mit dem Hyundai zusammen. Dabei war die Wucht des Zusammenstoßes so groß, dass beide Autos gegen zwei weitere Fahrzeuge geschleudert wurden. So schleuderte der Audi gegen einen wartenden Opel Mocca, dessen Fahrerin in die B299 einbiegen wollte. Der Hyundai Kleinwagen gegen einen nachfolgenden Audi.

Die Unfallverursacherin und ihre Beifahrerin (48) erlitten schwere Verletzungen. Beide Frauen wurden in das Krankenhaus Kemnath eingeliefert. Die Grafenwöhrerin kam mit eher mittelschweren Verletzungen ins Klinikum Weiden. Die Fahrerin des Opel und das Ehepaar in dem nachfolgenden Audi kamen mit einem Schock davon. Wegen der Bergungsmaßnahmen musste die B299 zwischen der Abfahrt zur B470 und der Zufahrt in Richtung Erbendorf bis gegen 11.00 Uhr total gesperrt werden. Die Feuerwehren leiteten den Verkehr um.

An der Unfallstelle waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz. Unter anderem landete der Rettungshubschrauber Christoph 80 mit einer Notärztin auf der Bundesstraße. Ein weiterer Notarzt eilte vom Krankenhaus Kemnath zur Unfallstelle. Außerdem waren vier Rettungswägen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort.

Die Feuerwehren von Pressath, Grafenwöhr, Zintlhammer und Zessau sperrten die Unfallstelle und leiteten mit etwa 40 Einsatzkräften den Verkehr ab. Zudem reinigten sie die Fahrbahn vor ausgelaufenen Betriebsflüssigkeiten. Die Straßenmeisterei Eschenbach stellte in diesem Zusammenhang Hinweisschilder auf.

Der Gesamtschaden an den vier beteiligten Fahrzeugen liegt bei 40.000 Euro. Der Hyundai und der Audi A4 wurden total beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

Unfall, Pressath, Kemnath1

Bilder: J. Masching

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