703 Mal abgehoben

Weiden. Der Rettungshubschrauber Christoph 80 war im ersten Halbjahr ganze 703 Mal im Einsatz. Viele Leben konnten Dank des Helikopters schon gerettet werden. 

Rettungshubschrauber Symbol
Bild: Wellenhöfer

Eine junge Frau überschlägt sich mit ihrem Auto und wird dabei an Kopf und Wirbelsäule verletzt. Ihr Leben hängt an einem seidenen Faden. Jetzt zählt jede Minute! 703-mal startete Christoph 80 im ersten Halbjahr 2015, um Notfallpatienten schnelle medizinische Hilfe zu bringen. Das entspricht einer Steigerung um 27 Einsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (676 Einsätze), wie nun die DRF Luftrettung in ihrer halbjährlichen Pressemitteilung veröffentlichte.

Seit 2011 in Latsch stationiert

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Die rot-weiße Maschine ist seit April 2011 im Weidener Stadtteil Latsch stationiert. Jochen Huber, Stationsleiter in Weiden, erläutert die Vorteile der Luftrettung:

Ob nach einem schweren Arbeitsunfall oder einem Herzinfarkt – wenn ein Mensch in Lebensgefahr schwebt, bringt unser Hubschrauber einen entscheidenden Zeitvorteil. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern erreichen wir in maximal 15 Minuten. Auch bei Transporten zwischen Kliniken drängt oft die Zeit, denn viele Patienten befinden sich in einem kritischen Zustand.  [image id=30100 width=“1024″ height=“575″] Bild: Wellenhöfer

Der mit einem Piloten der DRF Luftrettung, einem Notarzt der Kliniken Nordoberpfalz oder des Klinikums St. Marien in Amberg und einem Rettungsassistenten der ILS Nordoberpfalz besetzte Hubschrauber ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. „Christoph 80“ wird hauptsächlich in den Leitstellenbereichen Nordoberpfalz und Amberg angefordert, aber auch von den Leitstellen HochFranken, Regensburg und Bayreuth/Kulmbach.

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