3. Weidener Demokratiekonferenz: Die Ziele für 2017 stehen fest

Weiden. Im Rahmen der Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ empfing Jürgen Gleixner, stellvertretender Schulleiter der FOS/BOS, die knapp 30 Teilnehmer zur 3. Demokratiekonferenz. Mit dabei waren Vertreter aller politischer Parteien des Stadtrats, Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, Lehrkräfte, Vertreter aus karitativen Einrichtungen und der Begleitausschuss der Stadt Weiden.

Demokratiekonferenz Weiden tolerant Jugendforum
Am Mittwoch wurde in der Gustav-von-Schlör-Schule über Demokratie und Toleranz in Weiden diskutiert.

Die Stadt Weiden wird im Rahmen des Programms „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in ihrer Arbeit gegen Diskriminierung finanziell unterstützt. Herbert Schmid, der Geschäftsführer von ARBEIT UND LEBEN BAYERN, führte durch die Veranstaltung und ging kurz auf neun erfolgreich umgesetzte Großprojekte und den so genannten Aktionsfonds ein, in dessen Rahmen insgesamt sieben Kleinprojekte bis zu 500 Euro umgesetzt wurden. Die Fördermittel sind für dieses Jahr vergeben. Die erste Antragsfrist für das kommende Jahr endet am 22.12.2016.

Als Gastrednerin des Abends hielt Juliane Braun von der Transferagentur Bayern für kommunales Bildungsmanagement einen Impulsvortrag zum Thema „Umgang mit Rechtspopulismus“.

Es ist wichtig, mit Jugendlichen und Erwachsenen ernsthafte Gespräche zu führen, die unter anderem zum Thema „Hate Speech“ auffällig wurden. Man muss akzeptieren, dass es eine Bandbreite an Meinung gibt. Wichtig ist Korrektheit im Umgang mit den Menschen und nicht gleich die Nazi-Keule zu schwingen.

Die Jugend steht im Fokus des Programms

Für das Jugendforum stellten Theresa Weidhas und Eva Bauer ihre diesjährigen Vorhaben wie Workshops, Umfragen oder einem Gedankenaustausch mit dem Weidener Oberbürgermeister vor. Für 2017 stehen unter anderem Planungen für Austauschtreffen mit anderen Jugendforen an.

Für den restlichen Abend bildeten sich zwei Arbeitsgruppen. Das Thema „Jugendforum“ wurde dabei aufgegriffen und Anregungen für dessen Arbeit und künftige Projekte gesammelt. Die Vertreter aus Politik und Bildungseinrichtungen brachten ihre Sichtweise auf unterschiedliche Themen ein. Diskutiert wurde unter anderem ein abendlicher, innerstädtischer Jugendtreff. Die zweite Gruppe ging auf Ideensuche für das anstehende Jahr. Ein allgemeiner Konsens kam beim „Weltbürgerfest“ zustande, das auf jeden Fall wiederholt werden soll, da hierbei alle Bürger angesprochen werden.

Weitere Infos, Anregungen und Ideen stehen auf der Webseite der Initiative „Weiden ist tolerant“ zur Verfügung.

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