Ehrenzeichen für verdiente Feuerwehrmänner
Ehrenzeichen für verdiente Feuerwehrmänner
„Die Personen, die freiwillig bereit sind, für andere da zu sein, werden immer weniger, und durch die schnelllebige, zunehmend digitalisierte Zeit kennen viele Menschen nur noch das Ich, die eigene Karriere und Familie. Bei den Jubilaren ist das anders. Sie leben das Ehrenamt seit 25 oder 40 Jahren“ sagte Kreisbrandmeister Gerald Wölfl in seiner Laudatio am Dienstag an die fünf Wehrmänner. „Bleiben Sie so engagiert und hilfsbereit, denn Sie sind das Vorbild für die heutige Jugend und somit für die zukünftige aktive Feuerwehr“.
Den Festakt im Kaltenbrunner „Posthorn“ werteten durch ihre Anwesenheit die Führungskräfte des Kreises und der fünf Wehren sowie die Bürgermeister aus dem VG-Bereich Weiherhammer auf. „Nicht die Leute bei Dschungelcamp und German Next Model, die Feuerwehrkameraden sind die Helden des Alltags, die sich jahrzehntelang für die Allgemeinheit einsetzen.“ Mit diesen Worten sagte stellvertretender Landrat Albert Nickl „Vergelt’s Gott!“ für den zeitintensiven Dienst.
Nicht nur den Feuerwehrmännern ist zu danken
Der Dank gelte auch den Ehepartnern für das Mittragen. Die Feuerwehren seien nicht nur die schlagkräftigste Hilfsorganisation, sondern auch Fundament des gesellschaftlichen Lebens im ländlichen Raum, betonte Nickl.
Urkunde und Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst, Rettungsmesser und Gutschein für einen Freiplatz im Erholungsheim Bayerisch Gmain erhielten Uwe Hiltl, (FFW Hannersgrün), Kommandant Matthias List (Kohlberg), Kommandant Alexander Kummer, Herbert Kastner, beide Kaltenbrunn. Nachgereicht wird die Auszeichnung für 40 Jahre an Markus Zeinz. Deren Lebenspartner erhalten einen Freiplatz in Bayrisch Gmain von der Gemeinde Weiherhammer. Manuel Wolf, FFW Weiherhammer, bekam Silber für 25 Jahre.
Vorbilder der Jugend
„Feuerwehrleute müssen ein Stück weit Idealisten sein, denn die Herausforderungen werden nicht weniger. Dies funktioniert nicht ohne den wichtigen inneren Antrieb“ stellte Kreisbrandrat Marco Saller fest und fügte hinzu: „Ich bin stolz auf alle 116 Wehren im Landkreis als Träger der öffentlichen Gefahrenabwehr.“
VG-Vorsitzender, Bürgermeister Ludwig Biller zollte den sechs Aktiven Dank und Respekt für ihr beispielhaftes und uneigennütziges ehrenamtliches Engagement. „Unter Zurückstellung persönlicher Interessen seid ihr immer da, wenn wir euch brauchen.“ Der von Michael Roith organisierte Festakt wurde von der Blaskapelle Etzenricht musikalisch begleitet.




