Diakon Ulrich Wabra feiert silbernes Weihejubiläum in Roggenstein

Diakon Ulrich Wabra feiert silbernes Weihejubiläum in Roggenstein
Roggenstein. Die St. Erhard Kirche feierte das 25-jährige Weihejubiläum von Diakon Ulrich Wabra mit einem Festgottesdienst. Mit einer großen Schar von Ministranten zog der Jubilar gemeinsam mit Pater Jo Jovilla-Kurian in das voll besetzte Gotteshaus ein, und der Pater hob zu Beginn die Dienste des Diakons in der Pfarreiengemeinschaft Leuchtenberg-MIchldorf-Roggenstein hervor.
Lebensweg und Selbstverständnis
In seiner Predigt schilderte der Diakon seinen Lebensweg und sein Selbstverständnis im Dienst: „als ich die Ankündigung zu meinem Gottesdienst im Pfarrbrief gelesen habe, da hab ich ganz ehrlich gesagt ein wenig Herzklopfen bekommen. Für einen Einzelnen zu feiern ist seiner Ansicht nach nicht richtig, den viele Menschen leisten viel ohne das man sie besonders hervorhebt. Bei einem Diakon, ist das schon gar nicht angebracht, weil Diakone keine Hauptpersonen, sondern die Seelsorger der zweiten Reihe sind und das für ihren Dienst auch bleiben müssen.“
Nach dem Theologiestudium in Benediktbeuern arbeitete er in der Bildungsarbeit des Klosters. In Bodenmais setzte er anschließend im Religionsunterricht an und baute die Ministrantenarbeit neu und erfolgreich auf.
Stationen von Benediktbeuern bis Regensburg
Fünf Jahre später erhielt er die Weihe zum Diakon und ging mit der Versetzung nach Neunburg vorm Wald seinen nächsten Schritt. Dort baute er die Ministrantengruppe auf 100 auf und bot mit ihnen vielfältige Unternehmungen an.
Die Diözese Regensburg versetzte ihn danach an die Domfarrei St. Ulrich und St. Emmeram, wo eine andere Seelsorgesituation wartete. Dort kümmerte er sich auch um Obdachlose, und viele Ehrenamtliche halfen mit. Das Wohnen und Arbeiten in Regensburg mit nur dem Montag zuhause und drei Stunden Fahrzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln erwies sich als schwierig. Daraufhin bat er um einen heimatnahen Einsatz. Die Versetzung in die Pfarreiengemeinschaft Leuchtenberg-MIchldorf-Roggenstein erfolgte im September 2025, um Pater Jo zu unterstützen. Anschließend dankte er allen, die in der Pfarreiengemeinschaft mitüberlegen, mitplanen und mithelfen, und besonders seiner Familie, Ehefrau Veronika sowie seinen Kindern Maria und Wolfgang.
Empfang und Gratulationen
Ehrenamtliche aus der Pfarreiengemeinschaft sprachen ihm Dank aus und betonten sein Geschick sowie sein Gespür für Jung und Alt. Besonders hoben sie die verständlichen Predigten hervor, die viele als Bereicherung erleben.
Der Männergesangverein „Liederkranz“ umrahmte die Jubiläumsmesse musikalisch. Auch seine Frau begleitete den Gottesdienst zeitweise auf der Harfe. Nach der kirchlichen Zeremonie stießen die Besucherinnen und Besucher beim Stehempfang vor dem Gotteshaus mit dem Jubilar an und nutzten die Gelegenheit für persönliche Glückwünsche an ihn und seine Familie.
Mit Worten und Präsenten dankten die Pfarrgemeinderatssprecher Sonja Herold, Maria Bodensteiner und Georg Hammer gemeinsam mit den Firmlingen Max Lanzl und Felicitas Weinberger ihrem Diakon zum Weihejubiläum. Für den KDFB Lleuchtenberg gratulierte Vorsitzende Claudia Rupprecht und sagte ein herzliches „Vergelts Gott“.
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