Feldwochenende in Waidhaus kehrt zu zwei Tagen zurück
Feldwochenende in Waidhaus kehrt zu zwei Tagen zurück
„Back to the roots!“ So könnte man die Entscheidung des Agrar-Teams Mack, das Feldwochenende wieder auf zwei Tage zu beschränken, durchaus bezeichnen. Nach dem „Zwischenstopp“ im vergangenen Jahr mit drei Tagen hatten die jungen Leute um Maximilian Mack nämlich beschlossen, die Veranstaltung wieder etwas zurückzufahren. „Zwei Tage reichen auch“, war Hermann Mack, der an beiden Tagen wie gewohnt souverän und humorvoll das Geschehen kommentierte, überzeugt.
Dreikampf und Seilziehen sorgen für Stimmung
Und er sollte recht behalten. Prächtig gelaunt wie das gesamte Team freute sich der Moderator, als er das Spektakel eröffnete und zum Einstieg einen Dreikampf ankündigte. Der hatte es gleich in sich. „Pull!“ Damit gab Florian Dierl immer wieder den Startschuss beim Seilziehen.
Frauenteams zeigen Stärke
Wer glaubte, dass sich nur das sogenannte „starke Geschlecht“ messen wollte, musste sich bereits zum Einstieg eines Besseren belehren lassen. Schließlich legten sich auch Frauenteams voll ins Zeug und standen dem sogenannten „starken Geschlecht“ in keiner Weise nach. Die Anfeuerungsrufe taten ihr Übriges und sorgten für Motivation pur.
Das Rennen machten bei den Frauen die „Fahrenberger Kampfschnecken“. Sie ließen die Waidhauser Seilzieher-Damen hinter sich. Bei den Herren lag nach ebenso spannenden „Auseinandersetzungen“ die Fahrenberg-Auswahl vorne. Die weiteren Plätze belegten die Waidhauser Seilzieher und die Feuerwehr Neudorf.
Rekorde beim Steinheben
Muskelkraft gefragt war nach einer Pause auch beim Steinheben. Zur Sicherheit trugen die Teilnehmer dabei einen entsprechenden Gürtel. „Hauruck!“ Damit gab Jochen Randig jeweils den Startschuss und freute sich wie das begeisterte Publikum über so manchen Heberekord. Platz eins bei den Männern ging an die Waidhauser Seilzieher.
Die Frauen durften als Duo an die Aufgabe heran. Und auch hier gab es lautstarke Anfeuerungsrufe. Das Ergebnis: Ein paar Zentimeter mehr waren immer wieder drin. Als Siegerinnen freuten sich die „Fahrenberger Kampfschnecken“.
Premiere: Kuhmelken an der Attrappe
Eine Premiere gab es 2026: Kuhmelken, natürlich nicht an einem „Original“, sondern an einer Attrappe. Auch da gaben die Teilnehmer am Schemel eine gute Figur ab, wenngleich mancher durchaus leichte Schwierigkeiten hatte, möglichst viel Wasser in einen Eimer zu bringen. Sieger bei diesem landwirtschaftlichen Wettbewerb wurden die Waidhauser Seilzieher.
Familientag mit Oldtimern
Der Sonntag als „Familientag“ sollte es ebenfalls in sich haben. „Das Wetter passt wieder“, strahlte Hermann Mack. Ein Oldtimer nach dem anderen traf am Vormittag auf dem Gelände ein. So war es kein Wunder, dass die immer mehr werdenden Besucher die aus der näheren und weiteren Umgebung gekommenen historischen Fahrzeuge gerne unter die Lupe nahmen. Auch zwei Autos des Pfrentschers Josef Lang aus den Jahren 1929 und 1948 weckten das Interesse der Leute.
Fahrzeugsegnung beim Familientag
Punkt 14 Uhr wurde es still, als die Bläsergruppe des Musikvereins Waidhaus einen Choral spielte. „Wir möchten auch dem Herrgott danken“, kündigte Hermann Mack die Fahrzeugsegnung an. Darüber freute sich Pater Thomas Mühlberger, der wie in den vergangenen Jahren bei der Rundfahrt mit dem „Patermobil“ die Fahrzeuge segnete.
Weitere Highlights waren beim historischen Feldtag das Maishäckseln und das Wettackern. Auch da kamen die Zuschauer aus dem Staunen nicht heraus und ließen sich die kulinarischen Angebote der Veranstalter schmecken. Auf große Resonanz stießen außerdem das Gaudi-Ziehen und der Traktor-Parcours sowie als weitere Premiere der „Forstnachmittag“. Bei der Ausstellung entsprechender Maschinen und Geräte staunten die Gäste darüber, wie zügig Hackschnitzel entstehen.
Programm für Kinder rundet Wochenende ab
Die Kinder kamen ebenfalls voll auf ihre Kosten. Spaß und Gaudi waren unter anderem beim Trettraktor-Pulling angesagt. Großen Zuspruch hatte auch der Streichelzoo.
„Alle haben wieder an einem Strang gezogen“, freute sich Hermann Mack, der von einem großen Zusammenhalt und einem Superwochenende sprach und allen Beteiligten seinen Dank aussprach. Dieser galt auch den Sponsoren, darunter für die Tombola. Eine Spende geht demnächst an die Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz-Nord e.V.
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