Weidener Hochzeitswochen
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Feuerwehr Neustadt zeigt beeindruckende Einsatzübungen

Neustadt/WN. Die Feuerwehr Neustadt beeindruckte beim Wachfest mit Vorführungen, darunter eine Zimmerbrand-Simulation, und betonte die Wichtigkeit von Rauchmeldern. Der Appell galt dem Ehrenamt und dem Beitrag jedes Einzelnen zur Sicherheit.

Neustadt/WN. Die Feuerwehr Neustadt beeindruckte beim Wachfest mit Vorführungen, darunter eine Zimmerbrand-Simulation, und betonte die Wichtigkeit von Rauchmeldern. Der Appell galt dem Ehrenamt und dem Beitrag jedes Einzelnen zur Sicherheit.
Einsatzkräfte zeigen eindrucksvoll ihr Handwerk bei der Vorführung am Wachfest der Feuerwehr Neustadt/WN. Foto: Jürgen Troppmann

Feuerwehr Neustadt zeigt beeindruckende Einsatzübungen

Die Neustädter Feuerwehr ermöglichte den Besuchern beeindruckende Einblicke in ihr Tagesgeschäft beim diesjährigen Wachfest. Bei herrlichem Wetter lud auch in diesem Jahr wieder die Feuerwehr Neustadt alle Bürgerinnen und Bürger in das Feuerwehrhaus ein, um zusammen das Wachfest zu genießen. Geboten war auch in diesem Jahr wieder einiges. So konnten sich die Kinder und Jugendlichen bei Geschicklichkeitsspielen und Feuerwehr-Tretauto fahren die Zeit vertreiben, aber auch den Erwachsenen wurde bei der Ausstellung der Fahrzeuge nicht langweilig.

Höhepunkte des Tages

Die drei Vorführungen der Aktiven und Kinderfeuerwehr bildeten den Höhepunkt des Tages. Begonnen wurde mit einer Fettexplosion, bei der demonstriert wurde, was passiert, wenn Wasser in brennendes Speiseöl, zum Beispiel beim Kochen, gekippt wird. „Die Hitzeentwicklung und Flammenbildung dieser Fettexplosion ist ausreichend, um eine Küche in Brand zu setzen“, fasste Kommandant Dominik Lang die Präsentation zusammen und mahnte alle Anwesenden. Auch die Kinderfeuerwehr, unter der Leitung von Sandra Heydorn, führte eine Szene vor, welche präventiv zeigte, welcher Feuerlöscher bei einem Fettbrand eingesetzt werden muss.

Einsatzkräfte zeigen eindrucksvoll ihr Handwerk bei der Vorführung am Wachfest der Feuerwehr Neustadt/WN. Foto: Jürgen Troppmann

Das Highlight: Ein simulierter Zimmerbrand

Das diesjährige Highlight war mit Sicherheit die Vorführung der Aktiven. Was passiert bei einem Zimmerbrand? Hierfür wurde ein selbstgebautes Zimmer, mitsamt Mobiliar durch eine vergessene Kerze am Weihnachtsbaum in Brand gesteckt. Mit Hilfe einer Stoppuhr, die im Blickfeld der Zuschauer hing, moderierte Kommandant Lang den Ablauf vom Absetzen des Notrufs bis zum Ablöschen des Zimmers. Es dauerte keine 90 Sekunden, bis das Wohnzimmer im Vollbrand stand und weitere fünf Minuten bis zum Eintreffen des Löschfahrzeugs. Was dies für die Bewohner bedeuten würde – kaum auszumalen. „Umso wichtiger ist es, dass in jedem Raum ein Rauchmelder hängt!“, richtete Lang an die vielen Zuschauer. Beeindruckt zeigten sich die Besucher auch von der enormen Hitzeentwicklung sowie der schnellen Ausbreitung der Flammen im Raum.

Foto: Jürgen Troppmann

Appell und Geselligkeit

Nach den Einsatzübungen ging der Appell der Feuerwehr direkt an die Gäste. Jeder kann und sollte seinen Teil für die Sicherheit der Gesellschaft beitragen. „Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird, es ist Arbeit, die unbezahlbar ist“, zitierte Lang und wies auf die aktuelle Tendenz sinkender Mitgliederzahlen bei den Feuerwehren hin. Vorsitzender des Feuerwehrvereins Max Schwarz erfreute sich über den Zuspruch der Bevölkerung: „Es ist schön, wenn wir als Feuerwehr bei den Bürgern wahrgenommen werden und durch den Besuch auch unsere Arbeit unterstützt wird.“ Bei frisch gebackenen und belegten Baguettes, Steaksemmeln und kühlen Getränken wurden viele gesellige Gespräche geführt.

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