Hofball der Narrhalla Weiden ein Neustart
Hofball der Narrhalla Weiden ein Neustart
Der Hofball der Faschingsgesellschaft Narrhalla Weiden war am Samstagabend im katholischen Pfarrheim St. Marien in Rothenstadt keine närrische Veranstaltung. Er war Zeichen, dass sich der Verein nach schwierigen Jahren wieder gefangen hat. Das Pfarrheim war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Wichtiger Moment für den Verein
Bereits beim Einmarsch der Narrhalla mit Prinzessin Nicole II. und Prinz Christian II. sowie dem Kinderprinzenpaar Anastazja und Johann wurde deutlich, welche Bedeutung dieser Abend hatte. Präsidentin Monika Sulzberger sprach von einem wichtigen Moment für den Verein. „Es tut gut, den Hofball wieder feiern zu können. Das fühlt sich für uns nach einem Stück Normalität an“, sagte sie.
„Zu den Sternen“
Unter dem Sessionsmotto „Zu den Sternen“ zeigten sich die Garden in guter Form. Die Purzelgarde eröffnete das Programm, es folgten Kinder-, Jugend- und Prinzengarde. Tänze wie „Sternschnuppenzauber“ oder die „Sternenkrieger“ unterstrichen, dass die Narrhalla tänzerisch wieder breit aufgestellt ist. Später sorgte das Männerballett „Planet Hoppers“ für ausgelassene Stimmung im Saal.
Qualität gesteigert
Bürgermeister Reinhold Wildenauer würdigte die Entwicklung des Vereins. „Man merkt, wie viel Arbeit hier investiert wurde. Die Qualität der Auftritte hat sich deutlich gesteigert“, sagte er. Die Narrhalla sei wieder ein fester Bestandteil des Weidener Faschings, betonte auch CSU-Stadträtin Dagmar Nachtigall. Auch die Stadträte Ali Zant und Gabriele Laurich schwangen das Tanzbein.
Jugendarbeit klar im Fokus
Dass dies nicht selbstverständlich war, wissen die Verantwortlichen nur zu gut. Vor wenigen Jahren stand der Verein kurz vor dem Aus. Der Neustart gelang mit einem kleinen Team und einem klaren Fokus auf die Nachwuchsarbeit. „Ohne die Kinder- und Jugendarbeit gäbe es diesen Hofball heute nicht“, betonte Sulzberger. Inzwischen stellt die Narrhalla wieder mehrere Garden und eine Showtanzgruppe.
Starkes Fundament für die Zukunft
Auch Florian Vogel, Vorsitzender des Stadtjugendrings und Oberbürgermeisterkandidat der FDP, zeigte sich beeindruckt. „Man sieht, dass hier mit Freude und Engagement gearbeitet wird. Das ist ein starkes Fundament für die Zukunft“, sagte er. Der Hofball strahlte jedenfalls Zuversicht aus.




