Kaltenbrunner Eduard Harrer ist mit 80 noch gut drauf, regsam und gesellig

Kaltenbrunner Eduard Harrer ist mit 80 noch gut drauf, regsam und gesellig
Dafür tut der rüstige Jubilar auch täglich etwas. Wandern oder Radfahren mit seiner Ehefrau sowie Gartenarbeit zählen zu seinen Hobbys. Daneben hat er sein Elternhaus renoviert.
Kindheit, Ausbildung und Beruf
Geboren am 8. Oktober 1946 in Kaltenbrunn und mit zwei Brüdern aufgewachsen, war Eduard Harrer erst zwei Jahre alt, als seine Mama starb. Vater Georg verhalf der Familie 1954 zu einer zweiten Mama, die ganz für sie da war. Nach dem Besuch der Volks- und Handelsschule und der Ausbildung zum Industriekaufmann bei BHS Weiherhammer wechselte Harrer 1966 zum Transportation Office der US-Army in Grafenwöhr, wo er bis zu seinem Ruhestand 44 Jahre lang als Supervisor beschäftigt war.
In Christine Ludwig aus Grafenwöhr fand er die ideale Partnerin, die er 1968 heiratete. Drei Töchter komplettierten das Eheglück. Inzwischen freuen sich beide über fünf Enkel und einen Urenkel.
Engagement in Vereinen und Reisen
28 Jahre lang hat Harrer bei der Jagdgenossenschaft das Amt des Schriftführers mit großer Präzision ausgeübt. Bei der Feuerwehr ist er immer zur Stelle, wenn zum Beispiel Beerdigungen anstehen.
Mit seiner Ehefrau genoss er immer wieder schöne Urlaube. Das Ziel war oft gar nicht so weit entfernt und hieß wegen des gesundheitlichen Aspekts Bad Birnbach in der niederbayerischen Toskana, wie das Rottal genannt wird.
Heuer war das Ehepaar bei Tochter Regina in Finnland, und diese kam ebenso gerne zum Geburtstag in ihre alte Heimat – im Gepäck selbst gebackenen finnischen Schwarzbeerkuchen. „Waldbeeren gibt’s in Finnland massig“, bemerkte Regina.
Der gesellige „Edi“ hat sich Optimismus und Lebensfreude bewahrt, und er genießt auch heute noch gerne ein Glas Rotwein. Für ihn gilt, wie Ernst Thälmann einmal sagte: „Immer jünger werden, je älter man wird, das ist die rechte Lebenskunst!“
Gratulationen aus Politik, Kirche und Vereinen
Bei der Feier am Samstag im Gasthof „Zum Goldenen Posthorn“ haben mit ihm auf weitere glückliche Jahre auch Bürgermeister Julian Kraus, Pfarrvikar Pater Prince Kalarimuryil und Josef Schweiger für die Pfarrgemeinde, Thomas Gmeiner und Alex Kummer (FFW), Erwin Schönl und Michael Liedl (Siedlergemeinschaft) sowie Dominik Pritzl und Herbert Rudolph (FC) angestoßen.
Der 80-Jährige freute sich auch über schriftliche Glückwünsche von Ministerpräsident Markus Söder und Landrat Andreas Meier.
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