Leute mit Ideen – Waldthurn präsentiert sich
Leute mit Ideen – Waldthurn präsentiert sich
Am Dienstag besuchte eine Delegation aus der mittelalbanischen Stadt Belsh, die rund 30.000 Einwohner zählt, die Marktgemeinde Waldthurn. Angeführt wurde die Delegation von Oberbürgermeister Ari Tafani. Der Besuch wurde vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz in Tirschenreuth, unter der Leitung von Behördenchef Kurt Hillinger organisiert. Ziel war es, sich über die kommunale Infrastruktur und verschiedene regionale Projekte zu informieren. Mit dabei, auch der Behördenchef des ALE Unterfranken Jürgen Eisentraut.
Umfangreiches Vorstellungsprogramm
Die von Bürgermeister Josef Beimler und Ditten Bürgermeister Hans-Peter Reil in Empfang genommene Delegation zeigte großes Interesse an einer Vielzahl von Themenbereichen, darunter die öffentliche Wasserversorgung, Kläranlagen, Wasserschutz sowie Landwirtschaft. Besonders beeindruckt waren die Besucher vom Marktladen, der Physiopraxis, den Kommunikationszentren in den Ortsteilen und dem Feuerschutz in Waldthurn sowie in den umliegenden Gemeinden.
Christine Griesbach von der Marktverwaltung erläutert das Wasserschutzgebiet in der Region Lennerieth / Albersrieth. Dabei stellte sie das Kooperationsmodell mit zwölf ortsansässigen Landwirten vor, die zum Schutz der Wasserressourcen beitragen.
Auf den Spuren der NaturKulturTour
Auch das NaturKulturTour-Projekt, vorgestellt von Josef Forster, stieß auf reges Interesse. Weitere Themen des Besuchs waren das Bildungszentrum die Regenrückhaltung sowie das Reha-Zentrum (vorgestellt von Elisabeth Sittauer). Die Waldthurner HeimatEntwicklerin Doris Völkl brachte der Delegation das Konstrukt HeimatUnternehmen in Verbindung mit dem Amt für ländliche Entwicklung (ALE) näher.
HeimatUnternehmer aus Lennesrieth, Sebastian und Dr. Kerstin Müller präsentierten ihr Unternehmen “Lebensfreiraum”. Nicht fehlen durfte das Bio –Energiedorf Albersrieth mit Mehrgenerationengarten, die energetische Maßnahmen in Albersrieth und auch die Pflanzenkläranlage, all dies stellte Dr. Johannes Weig vor. Auch beim Albersriether Landwirt Robert Bodensteiner und bei Holzbau Riedl in Lennesrieth machten die interessierten Albaner Station.
„Unsere Marktgemeinde ist nicht reich, wir erhalten dankenswerterweise Förderungen durch das Land Bayern, den Bund und von der EU. Der Unterschied zu manchen anderen Kommunen ist, dass die Bürgerinnen und Bürger sich bei den Projekten beteiligen, diese erhalten und wertschätzen“, sagt Beimler.
Hier in der Marktgemeinde gibt es viele Leute die vor Ideen sprühen und ich kann mich in deren Projekten sonnen!“
Bürgermeister Josxef Beimler
Georg Bocka stellte abschließend das älteste Wirtshaus beim Kühnhauser im Markt vor, wobei die Hulzstoussboum zünftig aufspielten.















