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Lumen Christi erhellt die Nacht: Osternacht in Weidener Kirchen

Weiden. Feierliche Osternachtmesse in der Herz-Jesu-Kirche. Auferstehung Christi und Mysterien des Glaubens stehen im Mittelpunkt.

Lumen Christi erhellt die Nacht: Osternacht in Weidener Kirchen

Stadtpfarrer Gottfried Schubach und Pfarrvikar Reinold Bogensperger entzünden die Osterkerze vor der Herz-Jesu-Kirche am Osterfeuer. Foto: Helmut Kunz

Kurz vor 6 Uhr früh: Exakt fünf Minuten vor der Segnung der Osterkerze am Osterfeuer durch Stadtpfarrer Gottfried Schubach und Pfarrvikar Reinold Bogensperger klapperten die Karfreitagsratschen, angekurbelt von Ministranten, letztmalig in diesem Jahr. Einer Legende zufolge waren die Glocken über die Kartage nach Rom gepilgert und mussten durch Ratschen ersetzt werden. An diesem Ostersonntag kehrten die Glocken zurück in die Herz-Jesu-Kirche.

Heilige Mysterien gefeiert

Das Osterfeuer flackerte vor dem Kirchenportal. „Die Kirche in der ganzen Welt hält diese Nacht heilig“, sagte Pfarrer Schubach. Seine kurze Ansprache wurde von draußen per Mikrofon und Lautsprecher in die Kirche getragen. „Sie lädt ihre Söhne und Töchter, wo immer sie wohnen, ein, zu wachen und zu beten.“ Auch die Gläubigen von Herz Jesu seien der Einladung gefolgt, sagte er. „Wir begehen das Vermächtnis des österlichen Heilswerk Jesu Christi, indem wir das Wort Gottes hören und die heiligen Mysterien feiern.“

„Lumen Christi!“ in bitterer Gegenwart

Anschließend zogen die beiden Geistlichen mit den Ministranten in die dunkle Kirche ein, wo die Gläubigen ihre mitgebrachten Kerzen an der Osterkerze entzündeten. Pfarrer Schubach rief dreimal „Lumen Christi!“ Gefeiert wurde mit dem „Gloria“ die Auferstehung Jesu von den Toten. Zelebriert als Sieg des Lebens über den Tod. Die Osternachtmesse gilt als der wichtigste Gottesdienst im Christentum. Während der Messe erinnerten biblischen Lesungen auch an die Schöpfungsgeschichte den Zug der Israeliten durchs Rote Meer. Pfarrer Schubach erinnerte auch an die „bittere Gegenwart“: An Gaza, Israel, Sudan, Ukraine, Iran. Dies an einem „Freudentag wie Ostern“, sagte er.  

Kaffee und Kuchen im Pfarrheim

Die Osterkerze wurde ins Weihwasserbecken getaucht. Die Gläubigen wiederholten ihr Taufversprechen und am Ende des Gottesdienstes verteilten Ministranten Ostereier an die Kirchgänger, die dann zum gemeinsamen Frühstück ins Pfarrheim geladen waren.

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