Soldaten- und Kriegerverein: Mehr Kameradschaftsabende und tolle Feste
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Soldaten- und Kriegerverein: Mehr Kameradschaftsabende und tolle Feste
Glaubendorf. Schnell, erfolgreich und ehrend verlief die Jahreshauptversammlung des Glaubendorfer Soldaten- und Kriegervereins. Im Gasthaus Meißner hatten sich nahezu 50 Prozent der Mitglieder, die auch aus dem Nachbar Landkreis Neustadt/WN sind, versammelt um die Jahresbilanz zu erfahren und der gefallenen vermissten und verstorbenen Kameraden zu gedenken.
Von Sieglinde Schärtl
Schriftführer Hans Meißner ließ die 2016er Jahreshauptversammlung mit seinem Protokoll nochmals aufleben. Vorsitzender Wolfgang Hägler konnte in der Versammlung das Neumitglied Bernhard Meißner willkommen heißen. In seiner Rückschau sprach er die Kameradschaftsabende an. Sie finden turnusgemäß mit anderen Kameradschaften in verschiedenen Gasthäusern statt und er monierte die teils geringe Beteiligung und auch das sehr kurze Zusammensitzen, die Pflege der Kameradschaft. So ist die Überlegung, ob dies beibehalten werden solle.
“Von nix kommt nix”
Er lobte die Gemeinschaft seiner Mitglieder, die an sehr vielen weltlichen und kirchlichen Festen mit teilnahmen. Ehrenvoll denkwürdig feierten sie den Volkstrauertag an den Kriegergedächtnisstätten in Glaubendorf und Woppenhof. Hägler lobte auch die gute Zusammenarbeit „und daher kann gute Arbeit geleistet werden – denn von nix kommt nix“. Sein besonderer Dank galt seinem Vizevorsitzenden Siegfried Beierl, der ihn bestens während seines Krankenstandes vertrat.
Kassier Georg Franzl stellte in seinem Kassenbericht heraus, dass durch verschiedene Feste ein Plus zu verzeichnen war. So konnte der Verein sich bei der Fahnenstickerei in Schierling ein neues Vereinswappen anfertigen lassen sowie neue Vereins-T-Shirt und -Westen. Auch eine eigene Friteuse legte sich der Verein zu, um bei Festen, besonders beim Bürgerfest, gut ausgerüstet zu sein. Kassenprüfer Herbert Mutzbauer und Wolfgang Kraus bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung.
Für langjährige Verdienste geehrt
Vizebürgermeister des Marktes Wernberg-Köblitz Alexander Werner bezeichnete die Arbeit des Vereins als lobenswert im abgelaufen ereignisreichen Jahr und das auch zum Wohle der Marktgemeinde. Er dankte ihnen für die Teilnahme am Bürgerfest und am Volkstrauertag, denn dieser Gedenktag sei mittlerweile sehr wichtig, denn es gibt fast keine Zeitzeugen. Werner hofft, dass die Kameradschaftsabende in Zukunft besser werden, den es sei schließlich für die Kameraden eine Bereicherung, so sein Appell.
Mit Richard Österer, dem Vorsitzenden des Kreisverbandes Nabburg im Bayerischen Soldatenbund (BSB), Vizebürgermeister Werner und Vizevorsitzenden Beierl konnte Vorsitzender Hägler verdiente Kameraden auszeichnen. So erhielten für 25 Jahre Treue Georg Franzl (Glaubenwies), Hans Gruber (Rattenberg), Michael Knorr (Kötschdorf), Josef Hartinger (Woppenhof), Martin Kiener (Glaubendorf) und Anton Hofstetter (Michldorf) eine Urkunde und eine Treuenadel verbunden mit den Dankesworten.




