Mehr Sicherheit und bessere Wege im Blick
Mehr Sicherheit und bessere Wege im Blick
Einstimmig erteilte das Gremium zunächst das gemeindliche Einvernehmen zu einem Bauantrag für die Errichtung eines Güllebehälters in Tagmanns. Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Auerbach im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung einer Photovoltaikanlage im Bereich „Im langen Winkel“.
Gestaltung der Straße entlang des B-Platzes
Breiten Raum nahm anschließend die Beratung über die Gestaltung der Straße entlang des B-Platzes ein. Nach einer Ortsbegehung des Bauausschusses im Juni, wurden vom Ingenieurbüro für Tiefbautechnik aus Marktredwitz drei Varianten ausgearbeitet. In der Diskussion kristallisierten sich vor allem die Varianten zwei und drei als mögliche Lösungen heraus. Variante zwei sieht schräg angeordnete Parkplätze unmittelbar neben dem Umkleidegebäude vor, enthält aber keinen Gehweg Richtung Franz-Eckert-Straße. Die Kosten wurden mit rund 175.000 Euro angegeben.
Variante drei bietet ebenfalls acht Parkmöglichkeiten, ist aber leichter und übersichtlicher zu befahren. Vorgesehen ist außerdem ein Gehweg vom Umkleidegebäude Richtung Osten. Die Kostenschätzung hier 153.000 Euro.
Intensive Diskussion
Intensiv diskutierten die Räte über die Zahl der Parkmöglichkeiten, Breite und Länge der Parkplätze, die Ein- und Ausfahrt, den Verlauf des Gehweges, sowie die geplante Bepflanzung mit Bäumen. Auch die Belange von Radfahrern wurden angesprochen. Dabei wurde deutlich, dass die künftige Gestaltung eine einfache, sichere und gut nutzbare Fläche mit einigen Stellplätzen ergeben soll.
Am Ende fiel die Entscheidung einstimmig für Variante drei. Allerdings soll die Planung noch an mehreren Punkten verändert werden. Die Zufahrt zu den Parkplätzen soll breiter werden, und die Stellplätze etwas länger ausfallen. Der Gehweg soll möglichst geradlinig geführt werden. Bei der Bepflanzung soll eingespart werden. Außerdem sind ein Fahrradständer und eine Bank sinnvoll.
Verkehrssicherheit Burggrub
Ein weiterer Tagesordnungspunkt beschäftigte sich mit dem Antrag der Einwohner aus Burggrub. Sie stellten den Antrag auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung (Zone 30) in der Ortsdurchfahrt. Hintergrund ist das gestiegene Verkehrsaufkommen durch die neuen Baugebiete Sandbrunnen IV und V. Die Anwohner sehen insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit Handlungsbedarf.
Keine einfache Lösung
In einer ausführlichen Diskussion wurden allerdings auch die Schwierigkeiten einer Geschwindigkeitsbeschränkung innerhalb einer Ortsdurchfahrt deutlich. Eine besondere Frage stellte sich beim Abbiegevorgang aus Richtung Kirchenthumbach kommend: Wo sollte ein 30er-Schild sinnvoll aufgestellt werden? Direkt am Beginn der Ortschaft befindet sich die Bushaltestelle. Bis Autofahrer eine Geschwindigkeitsreduzierung wahrnehmen und umsetzen, haben sie die Gefahrenstelle bereits passiert.
Deshalb soll zunächst das vorhandene Temposys-Gerät (Geschwindigkeitsanzeigentafel) aufgestellt werden. Die dort ermittelten Geschwindigkeiten dann ausgewertet werden. Des Weiteren soll die Begehung der Staatsstraße NEW 43 zwischen Einfahrt neuem Baugebiet und Burggrub mit der Polizei abgewartet werden und danach eine erneute Vorlage im Bauausschuss erfolgen.
Umgehungsstraße nimmt Fahrt auf
In seinem Bericht informierte Bürgermeister Ewald Plößner über die weitere Entwicklung bei der geplanten Umgehungsstraße. In der Zwischenzeit liege ein Planfeststellungsbeschluss der Regierung der Oberpfalz vor. Ausgelegt wird er vom 21. Oktober bis 3. November. Das Staatliche Bauamt in Amberg möchte dann so bald wie möglich mit der Umsetzung beginnen.
Lindenstraße noch vor dem Wintereinbruch befahrbar
Auch bei der Wasser- und Kanalsanierung der Lindenstraße mit Erneuerung der Straße geht es voran. Der zweite Abschnitt der Asphaltierungsarbeiten steht bevor. Nächste Woche laufen die Teerarbeiten von der früheren evangelischen Kirche bis zum Gelände der Firma ATP. Die abschließende Feinschicht ist für November vorgesehen. Damit soll die Straße noch vor dem Wintereinbruch wieder vollständig und gut befahrbar sein.




