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OTH Amberg-Weiden
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Mehrwegboxen für Abc-Schützen in Amberg-Sulzbach

Amberg-Sulzbach. Landrat Richard Reisinger verteilte Mehrweg-Brotzeitboxen an Erstklässler, um Abfallvermeidung zu fördern. Seit 1993 wurden über 36.000 Boxen ausgegeben, um aktiven Umweltschutz von klein auf zu lehren.

Amberg-Sulzbach. Landrat Richard Reisinger verteilte Mehrweg-Brotzeitboxen an Erstklässler, um Abfallvermeidung zu fördern. Seit 1993 wurden über 36.000 Boxen ausgegeben, um aktiven Umweltschutz von klein auf zu lehren.
In der Schule verteilte Landrat Richard Reisinger zusammen mit Robert Graf vom Abfallwirtschaftsamt und 2. Bürgermeister Georg Götz (von rechts) die bunten Dosen an die begeisterten Erstklässler. Foto: Joachim Gebhardt

Mehrwegboxen für Abc-Schützen in Amberg-Sulzbach

Am Beginn eines neuen Schuljahres steht nicht nur der Start in einen neuen Lebensabschnitt für die Erstklässler, sondern auch eine besondere Aktion im Landkreis Amberg-Sulzbach. Es geht um Nachhaltigkeit und Umweltschutz direkt ab der ersten Klasse. Im Zentrum dieser Initiative steht die Verteilung von Mehrweg-Brotzeitboxen an die Schulanfänger.

Tradition trifft Umweltschutz

Bereits seit 1993 unterstützt der Landkreis Amberg-Sulzbach das Ziel, Abfall zu vermeiden. Gestartet mit der Verteilung von Mehrweg-Getränkeflaschen und seit 2009 mit Brotzeitboxen, erreicht diese Maßnahme jedes Jahr die Erstklässler. In diesem Jahr fand der Auftakt an der Max-Prechtl-Grundschule in Hahnbach statt. Landrat Richard Reisinger, Robert Graf, der Leiter des Abfallwirtschaftsamts, und die Auszubildende Johanna Strenzel übergaben persönlich die Brotzeitboxen. Auch der zweite Bürgermeister Georg Götz, Rektorin Ingrid Schneider und Konrektor Stefan Ottmann sowie die Klassenlehrerinnen Kerstin Arnold und Tanja Rosensprung waren bei dieser Veranstaltung dabei.

Ein starkes Signal für den Umweltschutz

Die Initiative betont die Bedeutung von Mehrwegprodukten in der Abfallvermeidung. “Diese steht in den Abfallgesetzen an oberster Stelle”, merkte Robert Graf an. Durch die Verwendung der Brotzeitboxen tragen die Kinder aktiv zum Umweltschutz bei und leisten einen Beitrag zur Energieeinsparung. “Wenn die Kinder die Brotzeitboxen benutzen, wird jeden Tag eine Menge Abfall vermieden wie Butterbrotpapier oder Alufolie”, so Reisinger.

Mehr als 36.000 Boxen verteilt

Seit Beginn der Aktion wurden mehr als 36.000 Mehrweg-Brotzeitboxen an die Schulanfänger im Landkreis verteilt. Diese Zahl unterstreicht den Erfolg und die nachhaltige Wirkung der Initiative. Es geht nicht nur darum, Abfälle zu reduzieren, sondern auch das Bewusstsein und die Einstellung der kommenden Generationen hinsichtlich Umwelt und Recycling positiv zu beeinflussen.

Die Verteilung der bunten Brotzeitdosen stieß auf Begeisterung unter den Erstklässlern und sendete ein klares Signal: Umweltschutz fängt schon im kleinen Rahmen an und jeder Beitrag zählt. Mit solchen Projekten zeigt der Landkreis Amberg-Sulzbach, wie Bildung und Umweltschutz hand in hand gehen können.

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