Metzgerei Söllner in Maxhütte feiert 70-jähriges Bestehen

Metzgerei Söllner in Maxhütte feiert 70-jähriges Bestehen
Die Metzgerei Söllner in Ponholz, ein traditionsreiches Familienunternehmen, feiert ihr 70-jähriges Bestehen mit besonderem Stolz. Gestartet in Hohenfels, wurde das Unternehmen zuerst von Erasmus und Wilhelmine Söllner als Gasthof mit Metzgerei geführt. Nur drei Jahre später zog das Paar nach Ponholz, wo es eine Metzgereigaststätte übernahm und ein Jahrzehnt später erwarb. Das Gasthaus wurde Schauplatz zahlreicher Feiern.
Generationswechsel und moderne Anpassungen
Im Jahr 1979 übernahm Erasmus Söllner, der jetzige Seniorchef, nach seiner Meisterprüfung das Ruder und leitete das Unternehmen mit seiner Frau Ulrike. Eine wichtige Zäsur gab es 1992, als neue Richtlinien den Bau eines neuen Schlachthauses erforderlich machten. Trotz des Todes des Firmengründers im selben Jahr hielt die Familie zusammen und führte das Unternehmen weiter.
Die nächste Generation, Erasmus Söllner jun. und seine Frau Maria, übernahm das Geschäft und setzte mit der Meisterprüfung im Jahr 2002 die Familientradition fort. Zuletzt fokussierte sich die Metzgerei stärker auf die Fleischerei, was zur Schließung des Gasthauses im Jahr 2019 führte.
Ein Meilenstein: Der erste weibliche Lehrling
Eine besondere Erwähnung fand bei der Jubiläumsfeier die Einstellung von Laura Deml als ersten weiblichen Metzgerlehrling im Unternehmen. Dies unterstreicht den Wandel und die Offenheit der Metzgerei Söllner für neue Entwicklungen. Bei der Feierstunde dankte Erasmus Söllner jun. seinen 20 Angestellten für deren langjähriges Engagement und betonte die Wichtigkeit jedes einzelnen Mitarbeiters für den Erfolg der Metzgerei.
Würdigung durch den Bürgermeister
Erster Bürgermeister Rudolf Seidl würdigte die Metzgerei Söllner als Aushängeschild für Maxhütte-Haidhof und lobte deren Bekanntheit über die Stadtgrenzen hinaus. Seidl gratulierte der Familie Söllner im Namen der Stadt und wünschte dem Unternehmen eine erfolgreiche Zukunft. Mit einem Blumenstrauß für die beiden Chefinnen symbolisierte er die Anerkennung und Wertschätzung der Stadt.


