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Neue Kinder- und Jugendpsychiatrie verbessert Versorgung in Weiden

Weiden. SPD-Landtagsabgeordnete Nicole Bäumler besuchte die neue medbo-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und informierte sich über stationäre, tagesklinische sowie ambulante Angebote.

Weiden. SPD-Landtagsabgeordnete Nicole Bäumler besuchte die neue medbo-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und informierte sich über stationäre, tagesklinische sowie ambulante Angebote.
MdL Nicole Bäumler (Mitte) im Gespräch mit (v.l.n.r.) dem Ärztlichen Direktor Dr. Christian Rexroth, Leitung Patienten- und Pflegemanagement Peter Jedlicka, Dienststellenleiter Wöllershof & Weiden Stefan Günther und Chefarzt David Aue beim Besuch der neuen medbo-KJP Weiden. Dabei wurden das umfassende Behandlungsangebot und die besonderen räumlichen sowie therapeutischen Konzepte der Klinik vorgestellt. Foto: © medbo KU / Johannes Müller

Neue Kinder- und Jugendpsychiatrie verbessert Versorgung in Weiden

Weiden, den 20. Oktober 2026. Die SPD-Landtagsabgeordnete Nicole Bäumler hat die neue Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der medbo in Weiden besucht. Die aus Weiden stammende Abgeordnete informierte sich über die Entwicklung der erst vor wenigen Monaten eröffneten Einrichtung. Im Mittelpunkt standen das Behandlungskonzept, die räumlichen Besonderheiten sowie die wohnortnahe Versorgung von Kindern und Jugendlichen in der nördlichen Oberpfalz.

Kinder- und Jugendpsychiatrie Weiden: Versorgungsangebote

Dr. Christian Rexroth, Ärztlicher Direktor der medbo Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Amberg | Cham | Weiden, und David Aue, Chefarzt der medbo Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Weiden, stellten die unterschiedlichen Versorgungsangebote vor. Dazu gehören stationäre und tagesklinische Behandlungen sowie die Institutsambulanz. Ergänzt wird das Angebot durch eine Schule für Kranke und verschiedene Therapie- und Bewegungsbereiche.

Therapiekonzept und Architektur

Bei einem Rundgang wurde deutlich, wie eng die Architektur mit dem Behandlungskonzept verbunden ist. Die zentral gelegene Klinik verfügt über einen geschützten Innenhof sowie Garten- und Außenbereiche, die Aktivitäten und therapeutische Angebote im Freien ermöglichen. Auch Bewegungsangebote wie eine Indoor-Kletterhalle, Sport- und Spielflächen sind Teil des Konzepts. Damit schafft die Einrichtung Möglichkeiten für Rückzug, Bewegung und Begegnung und bietet den jungen Patientinnen und Patienten unterschiedliche Wege, mit Belastungen umzugehen.

Ein besonderes Merkmal der neuen Klinik ist die flexible Gestaltung der Stationen. Die Stationsbereiche können je nach Bedarf offen, teilgeschützt oder voll geschützt betrieben werden. Dadurch lassen sich die räumlichen Rahmenbedingungen individuell an die jeweilige Patientengruppe und die aktuelle Behandlungssituation anpassen. Die Klinik kann so unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigen und zugleich ein hohes Maß an Orientierung und Sicherheit gewährleisten.

Innovative Therapieansätze und Vernetzung

Im Gespräch ging es außerdem um die innovative Ausrichtung des neuen Teams. Neben klassischen medizinischen, psychotherapeutischen und pädagogischen Angeboten spielen auch erlebnispädagogische und bewegungsorientierte Ansätze eine wichtige Rolle. Dazu zählen unter anderem therapeutisches Klettern sowie tiergestützte Angebote mit einem Therapiehund und die Psychotherapie mit Pferden. Besprochen wurden auch die Bedeutung der Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen, die Einbindung der Familien sowie die Vernetzung mit Schulen, Jugendhilfe, Kinder- und Jugendmedizin und weiteren regionalen Partnern.

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