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Neue Reinbachbrücke in Etzelwang eröffnet

Etzelwang. Die Reinbachbrücke ist nach fast neun Monaten Bauzeit und der Investition von rund einer Million Euro wieder für den Verkehr freigegeben.

Etzelwang. Die Reinbachbrücke ist nach fast neun Monaten Bauzeit und der Investition von rund einer Million Euro wieder für den Verkehr freigegeben.
Offizielle Verkehrsfreigabe des neuen Bauwerks: Mit Landrat Richard Reisinger (Vierter von rechts) freuten sich die am Projekt Beteiligten über den plangemäßen Abschluss des Millionenprojektes. Foto: Joachim Gebhardt

Neue Reinbachbrücke in Etzelwang eröffnet

Die neue Reinbachbrücke bei Kirchenreinbach ist nun endlich wieder für den Verkehr geöffnet. Ein dringend benötigter Neubau ersetzt die alte Brücke aus den 1960er Jahren, die den heutigen Verkehrsbedürfnissen nicht mehr gerecht werden konnte. Für die Region ist dies ein bedeutender Schritt, um lange Umwege zu vermeiden und die Infrastruktur zu verbessern.

Ein umfangreiches Bauvorhaben

Der Landkreis Amberg-Sulzbach macht deutlich, dass sich der Ersatzneubau aufgrund der festgestellten Schäden an der alten Brücke als notwendige Maßnahme erwies. Seit Mitte März dieses Jahres liefen die Arbeiten auf der Kreisstraße AS 39 bei Etzelwang auf Hochtouren. Das Projekt umfasste nicht nur den Abbruch der alten Brücke, sondern sah auch vor, eine Fahrbahnbreite von 6,50 Metern und angepasste Einmündungsradien zu realisieren. Insgesamt wurden 16 Bohrpfähle mit je 10 Metern Länge eingebracht und 100 Kubikmeter Beton verarbeitet, verstärkt durch 30 Tonnen Bewehrungsstahl, um die Tragfähigkeit der neuen Reinbachbrücke zu garantieren.

Einwohner und Beteiligte feiern die Fertigstellung

Die offizielle Verkehrsfreigabe war ein Moment des Stolzes und der Freude für viele Beteiligte, darunter Landrat Richard Reisinger, Bürgermeister Roman Berr und weitere Vertreter der Gemeinden sowie der Baufirma. Landrat Reisinger betonte die Bedeutung solcher Infrastrukturprojekte und verwies auf die schwierige finanzielle Lage im Bereich sozialer Aufgaben. Er gab gleichzeitig einen Einblick in künftige Projekte, die trotz finanzieller Herausforderungen im Landkreis geplant sind. Der Brückenbau dient als ein Beispiel dafür, wie durch Zusammenarbeit wichtige Infrastrukturentwicklungen realisiert werden können.

Zur Freude der Projektverantwortlichen blieben die Kosten des Brückenbaus im vorgesehenen Rahmen. Der Landkreis Amberg-Sulzbach und die Gemeinde Etzelwang teilen sich die Gesamtkosten von ungefähr einer Million Euro, mit erheblicher finanzieller Unterstützung durch Fördergelder der Regierung der Oberpfalz. Diese Finanzierung sichert nicht nur den Erfolg des aktuellen Projekts, sondern ermöglicht auch die Weiterführung zukünftiger Vorhaben.

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