Weidener Hochzeitswochen
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Neuer Kapellenpfleger in Maxhütte-Haidhof ernannt

Maxhütte-Haidhof. Richard Gwozdz übernimmt ab 1. Oktober 2024 die Pflege der Marienkapelle Koppenlohe von Ernst Weilhammer. Die Kapelle ist ein wichtiger Ort des Glaubens in Maxhütte-Haidhof mit langer Geschichte.

Maxhütte-Haidhof. Richard Gwozdz übernimmt ab 1. Oktober 2024 die Pflege der Marienkapelle Koppenlohe von Ernst Weilhammer. Die Kapelle ist ein wichtiger Ort des Glaubens in Maxhütte-Haidhof mit langer Geschichte.
Erster Bürgermeister Rudolf Seidl (2. v. li.) und Stadtpfarrer Steffen Brinkmann (2. v. r.) und bedankten sich bei Ernst Weilhammer (rechts) und Richard Gwozdz (links) für ihren Einsatz für die Kapelle. Foto: Rebecca Federer/Stadt Maxhütte-Haidhof

Neuer Kapellenpfleger in Maxhütte-Haidhof ernannt

In Maxhütte-Haidhof übernahm Richard Gwozdz ab dem 1. Oktober 2024 die wichtige Aufgabe, sich um die Marienkapelle in Koppenlohe zu kümmern. Diese Kapelle, die tief in der lokalen Geschichte verankert ist, erfährt durch diese Übernahme eine Fortführung der liebevollen Pflege.

Eine Tradition geht weiter

Die Geschichte der Kapelle ist eng mit der Familie Weilhammer verbunden. Ernst Weilhammer und später seine Frau Hedwig sowie deren Familienangehörige haben sich jahrzehntelang um die Kapelle gekümmert. “Als Herr Weilhammer zu mir kam und sagte, dass er die Pflege der Marienkapelle nicht länger übernehmen kann, besprachen wir im Pfarrgemeinderat von St. Barbara, wie es weitergehen soll”, erzählte Pfarrer Steffen Brinkmann.

Richard Gwozdz, Mitglied im Pfarrgemeinderat, zeigte sich bereit, diese Verantwortung zu übernehmen. “Zwei- bis dreimal pro Woche bin ich hier, zünde eine neue Kerze an und sehe nach dem Rechten”, teilte er mit. Sein Engagement wird in der Gemeinde geschätzt und hat bereits Anerkennung gefunden.

Eine Kapelle mit Geschichte

Die Marienkapelle Koppenlohe ist ein wichtiger Ort des Glaubens in MaxhütteHaidhof und hat eine lange Geschichte: In den Jahren 1897/1898 taten sich die Bewohner von Maxhütte zusammen, um ihrem Wunsch nach einer ersten katholischen Gebetsstätte nachzukommen. Sie traten auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück an die Werksleitung des Eisenwerkes Maximilianshütte heran und erhielten tatsächlich eine passende Fläche.

Nach der Genehmigung durch das bischöfliche Ordinariat und durch den großen Eifer der Bürger, konnte eine Lourdes-Kapelle (Grotte) in Holzbauweise errichtet werden. Sie wurde Ende August 1898 eingeweiht und ihrem Zweck übergeben. Nach dem Konkurs des Eisenwerkes im Jahr 1987 wurde das Gelände mit der Kapelle vom Freistaat Bayern übernommen. Dieser fühlte sich aber für den Erhalt der Kapelle nicht verantwortlich.

Um hier Abhilfe zu schaffen, pachtete die Pfarrei St. Barbara den Grund und führte 1992 zusammen mit der KAB – auf Antrag des ersten Vorsitzenden Ernst Weilhammer – eine umfassende Renovierung durch. 2010 bot der Freistaat Bayern der Stadt Maxhütte-Haidhof das Grundstück zum Kauf an und so ging die Kapelle im Jahr 2011 in den Besitz der Stadt über.

WITRON – Schnuppertage
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