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Ökumenische Andacht ehrt Verstorbene in Floß

Floß. Im Seniorenwohnheim "Am Reiserwinkel" wurde eine ökumenische Andacht abgehalten, um der 28 verstorbenen Bewohner der letzten zwölf Monate zu gedenken.

Floß. Im Seniorenwohnheim "Am Reiserwinkel" wurde eine ökumenische Andacht abgehalten, um der 28 verstorbenen Bewohner der letzten zwölf Monate zu gedenken.
Pfarrer Wilfried Römischer und Pfarrer Max Früchtl (Bild von links) gestalteten eine würdevolle ökumenische Gottesdienstfeier im Seniorenwohnheim "Am Reiserwinkel" zum Gedenken der Verstorbenen Heimbewohner der letzten zwölf Monate. Foto: Fred Lehner

Ökumenische Andacht ehrt Verstorbene in Floß

Im Seniorenwohnheim „Am Reiserwinkel“ in Floß fand eine ökumenische Andacht statt, die den Bewohnern und Mitarbeitern viel bedeutet. Die Andacht, ein wichtiger Bestandteil des seelsorgerischen Angebots, wird von den Bewohnern geschätzt und findet abwechselnd alle 14 Tage statt. Sie wird von Pfarrer Max Früchtl von der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer und Pfarrer Wilfried Römischer von der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista durchgeführt. Die Gottesdienste beider Konfessionen bereichern das Gemeinschaftsleben im Heim.

Ein besonderes Gedenken

Einmal im Jahr, im November, halten die Gemeindemitglieder eine besondere Tradition aufrecht: Sie gedenken der Verstorbenen der letzten zwölf Monate in einem ökumenischen Gottesdienst. Dieses Jahr kamen Heimleiter Carsten Fischer und Pflegedienstleiter Rainer, Bewohner sowie deren Angehörige zusammen, um diesen feierlichen Moment zu begehen. “In ihren Gebeten, Fürbitten und Liedern gedachten die beiden Ortsgeistlichen der 28 verstorbenen Heimbewohner.”

Zeichen christlichen Glaubens

Statt einer Predigt präsentierten die Geistlichen sechs Zeichen der Hoffnung und des christlichen Glaubens: Kerzen, Weihwasser, Blumen, Weihrauch, das Kreuz und die betenden Hände. Diese Symbole wurden im Rahmen der Andacht vorgestellt und sollen den Bewohnern und ihren Familien Kraft und Trost spenden. Für die musikalische Untermalung sorgte Kantor Andreas Kunz am Keyboard, der gemeinsam mit den Teilnehmern die Lieder „So nimm denn meine Hände“ und „Von guten Mächten“ sang.

Ein eindrucksvolles Gemeinschaftserlebnis

Die Andacht endete mit dem gesprochenen Glaubensbekenntnis, dem „Vaterunser“ und einem gemeinsamen Segen der Geistlichen. Dieser Moment stellte den würdevollen Abschluss einer Andacht dar, die nicht nur den Verstorbenen gedachte, sondern auch den Gemeinschaftssinn unter den Bewohnern, deren Angehörigen und dem Pflegepersonal stärkte. Das Seniorenwohnheim „Am Reiserwinkel“ schafft durch diese ökumenischen Andachten einen Raum, in dem Glaube und Gemeinschaft auf besondere Weise gelebt und erfahren werden können.

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