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Pressaths Bauausschuss plant diverse dringende Sanierungen

Pressath. Der Bauausschuss plant umfangreiche Reparaturen am Feuerwehrhaus und die Herrichtung des Bahnhofsvorplatzes; ein Anbau für Rettungsfahrzeuge und neue Basketballkörbe sind ebenfalls Thema.

Pressaths Bauausschuss plant diverse dringende Sanierungen

Pressather Bauausschuss-Sitzung. Foto: Bernhard Piegsa
Schlaglöcher und ein “Flickenteppich”-Asphalt prägen das Bild auf dem Bahnhofsvorplatz. Der Bauausschuss plädierte dafür, hier baldmöglich Abhilfe zu schaffen. Foto: Bernhard Piegsa

Feuerwehrhaus: Reparaturen dringend benötigt

Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen am Pressather Feuerwehrgerätehaus mahnte Andreas Kneidl bei einem Ortstermin des Bauausschusses an. So müsse das Pflaster der Fußwege zwischen Zufahrtsstraße und Gebäude ausgebessert werden, am torseitigen Wandsockel der Fahrzeughalle, im Hausflur und im Kinderfeuerwehrraum zeichneten sich Feuchtigkeitsspuren ab.

Ein Anbau für Rotkreuz- und Wasserwachtfahrzeuge

Dringend wünschenswert sei auch ein Anbau für die Rotkreuz- und Wasserwachtfahrzeuge, die derzeit noch provisorisch in einer Scheune untergebracht seien. In dem Anbau könne außerdem eine neue Schlauchwaschanlage ihren Platz finden, deren baldige Anschaffung wünschenswert sei, da die jetzige Anlage nicht mehr allen geltenden Vorschriften genüge. Der Bauausschuss stimmte zu, zunächst die Feuchtigkeitsschäden in Flur und Kinderfeuerwehrraum schnellstmöglich behandeln zu lassen und im Stadthaushalt 2025 Geldmittel für Wegereparatur und Wandsockel vorzumerken. Bezüglich des Anbaus wolle die Verwaltung mit Rotem Kreuz und Wasserwacht über eine etwaige Kostenbeteiligung sprechen.

Sanierung des Bahnhofsvorplatzes und Verkehrsmaßnahmen

So bald wie möglich will die Stadt auch den Bahnhofsvorplatz herrichten, dessen Asphaltdecke und Unterbau erhebliche sicherheitsbeeinträchtigende Schäden aufweisen. „Mehr Schäden sind fast nicht denkbar“, beurteilte Bürgermeister Stangl den Zustand der Fläche. Ein Angebot einer Baufirma sei bereits eingeholt. Als Tempo-30-Zone soll die Straße „Im Bändel“ ausgewiesen werden: „Eine weitergehende Begrenzung ist rechtlich und praktisch nicht möglich, und auch die Polizei hat eine solche Regelung befürwortet“, wandten sich Stangl und die Ausschussmitglieder gegen Forderungen einer Anwohnerin nach einem strengeren Tempolimit. Die Einschätzung der Anliegerin, wonach die Straße seit der Eröffnung einer neuen Physiotherapiepraxis zur „Rennstrecke“ geworden sei, lasse sich durch Ergebnisse einer Geschwindigkeitsmessung nicht untermauern, die „nur wenige Ausreißer“ mit einem „nicht mehr duldbaren Tempo“ dokumentiert habe. Christian Mörtl (SPD) schlug als Kompromiss vor, sogenannte „Street Buddy“-Warnfiguren aufzustellen und so die Autofahrer zur Vorsicht anzuhalten. Der Bauausschuss stimmte auch diesem Vorschlag zu.

Verbesserungen in der Mehrzweckhalle und Stadtinfrastruktur

Für die Montage zweier höhenverstellbarer Basketballkörbe in der Mehrzweckhalle wird die Verwaltung ein Angebot einholen, die Montage ist für 2025 geplant. Die von einem Anwohner beantragten zusätzlichen Hausnummer-Hinweisschilder in der Hochstraße lehnte der Bauausschuss als nicht notwendig ab. Schließlich mahnte Andreas Reindl (CSU) die Wiederherstellung eines Marterls bei Riggau an, das im Juni durch einen vom Sturm gefällten Baum schwer beschädigt wurde, und wies auf eine defekte Straßenlaterne vor dem Haus Riggau 15 sowie auf dringend reparaturbedürftige Schäden an der Riggauer Ortsstraße beim Kinderspielplatz hin.

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