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Sponsoren gesucht für ein schmuckes Kirchlein

Münchsreuth. 1973 von Johann Nickl und den Münchsreuthern gegründet, feiert der Kapellenbauverein nun ein rundes Jubiläum.

Sponsoren gesucht für ein schmuckes Kirchlein

Das zeitlos schmucke Marienkirchlein in Münchsreuth braucht eine Sanierung. Foto: Robert Dotzauer

Dankbar blickt das Dorf auf die Gründungszeit des Vereins und den Bau ihrer Marienkapelle zurück. Seitdem ist das Kirchlein Ausdruck des Gemeinschaftsgeistes der Dorfbewohner. 1975 eingeweiht, nagt allerdings der Zahn der Zeit am Gotteshaus. In der Jahreshauptversammlung des Kapellenbauvereins blickten die Mitglieder um Vorsitzenden Albert Nickl deshalb besorgt auf die vielen kleinen Gebäudeschäden, die im Laufe der Zeit entstanden. „Wir müssen das Thema angehen“, so die Meinung des Vorsitzenden, die in der Versammlungsrunde volle Zustimmung fand.

Nickl verwies nach Besichtigungen durch Firmenvertreter und Architekt Wolfgang Schultes unter anderem auf Schäden in der Holzdeckenverkleidung, auf Baumängel im Dachbereich, bei den Dämmfolien, auf Rissbildungen und auf undichte Fenster. Es sei Zeit zum Handeln, hieß es nach dieser Schadensauflistung. Mit Blick auf das 50-jährige Weihejubiläum im Jahr 2025 bedeutet das eine große Aufgabe mit enormem Investitionsbedarf. Albert Nickl nannte Sanierungskosten bis zu 120.000 Euro.

Alle müssen zusammenhelfen

Für den Verein sei das eine gewaltige Summe ohne große Aussichten auf Fördergelder und eine riesige Herausforderung, wie Albert Nickl anmerkte. „Ohne Finanzierungskonzept keine Baumaßnahme“, stellte der Vorsitzende klar, der dennoch hofft, einige Zuschussgeber zu finden. Als Optimist rechne er zudem mit der Unterstützung der Dorfbewohner in Form von Eigenleistungen. Ein Szenario, das auch Pfarrer Adrian Kugler überzeugte und seine Unterstützung bei Förderanträgen im kirchlichen Bereich zusagte.

Das Einweihungsjubiläum im Jahr 2025 schon im Blick, regten die Versammlungsteilnehmer den traditionellen Sternbittgang der Pfarreiengemeinschaft Speinshart nach Münchsreuth an. Adrian Kugler empfahl den Mitgliedern zudem, zu einem alljährlichen Patroziniums- oder Weihefest mit einem Freiluftgottesdienst einzuladen.

Restliche Punkte waren schnell abgearbeitet

Rasch erledigt waren die weiteren Tagesordnungspunkte. Nach dem Totengedenken für drei Mitglieder informierte Kassier Albert Schmid die Versammlung über einen soliden Kassenstand. Der Münchsreuther ist auch Vorsitzender der Hirthausfreunde. „Mustergültig geführt“ hieß die Stellungnahme von Kassenprüfer Anton Knier.

Schließlich galt der besondere Dank des Versammlungsleiters der Klosterpfarrei für den monatlichen Gottesdienst in der Kapelle und den vielen Kümmerern vom Mesnerdienst bis zur Pflege der Außenanlagen. Auch die musikalische Begleitung der Gottesdienste durch Hermann Schreml fand besondere Anerkennung.

WITRON – Schnuppertage
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