Totenkopfschwimmen in Weiherhammer lockt 53 Frauen und Männer ins Wasser
Totenkopfschwimmen in Weiherhammer lockt 53 Frauen und Männer ins Wasser
Ausdauer, Durchhaltevermögen und eine Portion Überwindung waren auch in diesem Jahr beim traditionellen Totenkopfschwimmen der Wasserwacht Weiherhammer am Baggerweiher gefragt. Insgesamt 53 Schwimmerinnen und Schwimmer stellten sich der besonderen Herausforderung und kämpften sich durch das eher kühle Wasser.
Schwierige Gold-Disziplin
Je nach angestrebtem Abzeichen galt es, unterschiedlich lange im Wasser durchzuhalten: eine Stunde für das schwarze Abzeichen, eineinhalb Stunden für Silber und zwei Stunden für Gold. Vor allem die Gold-Disziplin verlangte den Teilnehmern alles ab. Neben einer guten Kondition spielte auch die Wassertemperatur (mit 21 Grad) eine entscheidende Rolle.
Eine Neuerung sorgte in diesem Jahr zusätzlich für Motivation: Erstmals wurde eine Stempelkarte eingeführt. Wer insgesamt zehnmal erfolgreich am Totenkopfschwimmen teilgenommen hat, darf sich künftig auf eine besondere Überraschung freuen. Die Teilnahmen der vergangenen Jahre wurden dabei selbstverständlich nachgetragen.
Saisonabschluss und Ehrungen am Weiher
Doch nicht nur im Wasser war einiges geboten. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Geschehen vom Ufer aus und nutzten die Gelegenheit, den Sommertag bei kühlen Getränken, frisch gegrillten Burgern sowie Kaffee und Kuchen in geselliger Atmosphäre zu genießen.
Im Anschluss an das Totenkopfschwimmen wurde gemeinsam der Saisonabschluss am Weiher gefeiert. Dabei erhielten alle aktiven Mitglieder der Wasserwacht ihre Rettungsschwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold. Außerdem wurde der Wanderpokal für den „Beckenrandsheriff“ verliehen. Zum zweiten Mal in Folge durfte sich Sabrina Gräf über die Auszeichnung freuen. Mit beeindruckenden 32 Trainingsteilnahmen bei insgesamt 34 Übungseinheiten bewies sie außergewöhnliches Engagement. Vorsitzender Martin Tafelmeyer dankte allen fleißigen Trainerinnen und Trainern, die jeden Montag das Training der Kinder abhalten und wichtige Kompetenzen vermitteln.
Ehrgeiz, Gemeinschaft und Beisammensein
Das Totenkopfschwimmen zeigte einmal mehr, dass sportlicher Ehrgeiz, Gemeinschaft und geselliges Beisammensein am Baggerweiher bestens zusammenpassen – und macht schon jetzt Lust aufs nächste Jahr.
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