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MSR Bertelshofer
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Vils-Überschwemmungsgebiete werden in Amberg und Amberg-Sulzbach neu berechnet

Amberg. Entlang der Vils starten Ende Oktober 2026 Vermessungen vor Ort, um das Überschwemmungsgebiet in Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach zu aktualisieren. Das Wasserwirtschaftsamt bittet Eigentümer um Zugang.

Amberg. Entlang der Vils starten Ende Oktober 2026 Vermessungen vor Ort, um das Überschwemmungsgebiet in Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach zu aktualisieren. Das Wasserwirtschaftsamt bittet Eigentümer um Zugang.
Symbolbild: Pixabay

Vils-Überschwemmungsgebiete werden in Amberg und Amberg-Sulzbach neu berechnet

Vils – Das Wasserwirtschaftsamt Weiden ermittelt im Rahmen seiner gesetzlichen Verpflichtung Überschwemmungsgebiete an staatlichen Gewässern. Zu diesen gehört ebenfalls die Vils im Landkreis Amberg-Sulzbach und in der Stadt Amberg. An Gewässern mit besonderem Hochwasserrisiko ist diese Ermittlung besonders wichtig.

Hydraulisches Modell wird aktualisiert

Grundlage der Ermittlung der Überschwemmungsgebiete sind zweidimensionale hydraulische Modelle. Die hydraulische Modellierung umfasst die zweidimensionale Nachbildung und Berechnung der Strömungsverhältnisse in einem Gewässer sowie in dessen angrenzendem Umland. Für die Vils besteht bereits ein solches Modell. Dieses soll nun aktualisiert werden.

Im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen wurde festgestellt, dass die Grundlagendaten des Modells der Vils nicht mehr den aktuellen Erfordernissen entsprechen. Um die baulichen Veränderungen in den Ortschaften und am Gewässer genau zu erfassen, werden Vermessungen benötigt. Auf Grundlage der Vermessungsdaten kann das hydraulische Modell neu berechnet werden.

Vermessungen und Ortseinsichten ab Ende Oktober 2026

Das Wasserwirtschaftsamt Weiden hat hierfür die GeoVogt Ingenieure GmbH mit den Vermessungsleistungen und die Björnsen Beratende Ingenieure GmbH mit der Erstellung des hydraulischen Modells beauftragt. Für die Modellierungsarbeiten sind Ortseinsichten notwendig. Die Vermessungsarbeiten und Ortseinsichten beginnen Ende Oktober 2026.

Im Anschluss an die Vermessungs- und Modellierungsarbeiten sollen die berechneten Überschwemmungsgebiete in einem Rechtsverfahren festgesetzt werden. Dieses Rechtsverfahren bindet betroffene Bürger ein. Die betroffenen Kommunen werden mit einem gesonderten Schreiben über die geplante Vorgehensweise informiert.

Zutritt zu betroffenen Flächen

Das Wasserwirtschaftsamt Weiden bittet die Grundstückseigentümer, den Mitarbeitern der Ingenieurbüros GeoVogt Ingenieure GmbH und Björnsen Beratende Ingenieure GmbH im Rahmen der notwendigen Vermessungsarbeiten und Ortseinsichten den Zutritt zu den Flächen nicht zu verwehren.

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