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Weidener Malteser sind stolz auf ihre Entwicklung

Weiden. Die Ortsbeauftragte der Malteser Barbara Faltenbacher konnte zur Jahreshauptversammlung besonders Diözesanleiter Julius Alexander Past im Rothenstädter Pfarrheim begrüßen.

Weidener Malteser sind stolz auf ihre Entwicklung

Foto: Malteser

Vor Beginn der Versammlung gedachte man besonders der verstorbenen Resi Ernstberger, die viele Jahre im Ehrenamt tätig war. Nach einem geistlichen Impuls durch Florian Faltenbacher berichtete die Beauftragte von verschiedenen Aktivitäten und erwähnte besonders die Spendenaktionen für den Herzenswunschkrankenwagen. Ein besonderer Dank galt hier allen Spendern für die großartige Unterstützung dieses Projektes, das ausschließlich durch Spenden finanziert und ehrenamtlich erbracht wird.

Sowohl der Sonnenzug der Caritas, als auch die Altöttingwallfahrt waren aufgrund der Hitze für alle Teilnehmer und im Besonderen für alle Helfer eine große Herausforderung, zumal die Helferinnen hier gleich zwei Tage hintereinander gefordert waren. Hier gab es ein besonderes Lob der Beauftragten an ihren Stellvertreter für die Organisation.

Berichte aus den Seniorengruppen

Über die stattgefundenen Treffen der Seniorengruppe berichtete der stellvertretende Beauftragte und Leiter der Seniorengruppe Wilhelm Striegl. Durchschnittlich dreizehn Personen haben an den Veranstaltungen im Café Mitte teilgenommen. Striegl verwies auch auf den besonderen „Service“ für die Teilnehmer, nämlich die Abholung von zu Hause und natürlich auch die Rückfahrt. Auch der neue „Gast“ in der Runde, Hund Bako mit Frauchen Johanna Florian, sind inzwischen gern gesehene und für Abwechslung sorgende Teilnehmer in der Runde.

Vom Café Malta berichtete Maria Hammer, dass man derzeit zwei Gruppen in der Demenzbetreuung habe und die Treffen jeweils Montags und Dienstags stattfinden. Auch hier werden die Gäste abgeholt und nach der Betreuung wieder nach Hause gebracht. Mit diesem Betreuungsangebot werden die Angehörigen der demenziell erkrankten Personen entlastet und haben so Zeit, sich auch zumindest einmal die Woche um ihre Angelegenheiten zu kümmern. Derzeit stecke man auch in den Vorbereitungen für das zehnjährige Jubiläum, das am 23. Oktober gefeiert werden soll.

70 Hospitzbegleiter im Einsatz

Für die verhinderte Leitung des ambulanten Hospizdienstes, Johanna Lakomski, berichtete Kerstin Hörl und gab bekannt, dass von 90 Hospizbegleiterinnen und -begleiter, derzeit 70 im Einsatz sind. Die Begleiter sind sowohl in privaten Haushalten, als auch in stationären Einrichtungen unterwegs, man bietet Hilfe auch in den verschiedensten Trauergruppen an. Auch die Beratung für Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht gehört zum Angebot.

Die Ausbildung der Begleiter wird auch in Eigenregie durchgeführt und am 28. Oktober können 15 neue Begleiter entsandt werden. Auch dieser Dienst wird komplett ehrenamtlich erbracht und ist immer wieder auf Spenden angewiesen, weshalb auch am 6. Januar ein Benefizkonzert in der Klosterkirche Sankt Felix in Neustadt/WN stattfindet. Nachdem nun auch der Bereich Nabburg zum Einzugskreis des ambulanten Hospizdienstes gehört, wird dort ein weiterer Qualifizierungskurs abgehalten.

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Ausbildung in Erster Hilfe und mehr

Von der Ausbildung berichtete Birgit Reil, dass 2022 insgesamt 2100 Personen in Erster Hilfe ausgebildet wurden. Dazu wurden noch Kurse durchgeführt, wie Erste Hilfe am Kind, Oma/Opa-Kurse, EH-Trainings, spezielle Kurse für Kindergärtnerinnen und Kurse in Schulen. Reil bedankte sich auch beim Bayernwerk für eine großzügige Spende zur Anschaffung für neues Ausbildungsmaterial.

Gut angelaufen ist auch die Kleiderkammer in Rothenstadt, so Barbara Faltenbacher, in der inzwischen 14 Frauen ihren ehrenamtlichen Dienst tun. Inzwischen habe man schon eine Art „Stammkundschaft“ und es steht den Bedürftigen eine gute Auswahl an guter und zum Teil sogar neuer Ware zur Verfügung.

Der Leiter Einsatzdienste, Florian Faltenbacher, konnte von einer erfreulichen Entwicklung in seinem Dienst berichten, da die Anzahl seiner Ehrenamtlichen auf inzwischen 29 Personen angewachsen ist. Über 2000 Helferstunden wurden bei den verschiedensten Einsätzen abgeleistet und allein in diesem Jahr konnten auch bereits drei Fahrten mit dem Herzenswunschkrankenwagen durchgeführt werden. Die Weidener Truppe ist auch unterstützend in der gesamten Diözese unterwegs, sei es bei Einsätzen im Jahn-Stadion oder anderen Großveranstaltungen, die eine Gliederung allein nicht stemmen kann. Man erhalte aber auch umgekehrt Unterstützung, wenn man selbst eine größere Veranstaltung absichern muss.

Alle Dienste blieben erhalten

Von einem positiven Finanzergebnis für das Jahr 2022 konnte Geschäftsführer Dieter Landgraf berichten. Man sei zwar mit der Gesamtbetriebsleistung im Verein nicht ganz an die „Vor-Corona-Zahlen“ herangekommen, aber es konnten, Dank des Einsatzes aller Kolleginnen und Kollegen in den einzelnen Diensten, diese aufrechterhalten werden und man musste keine Dienste schließen. Ein großer Dank galt allen Spendern, ohne die es nicht zu diesem positiven Ergebnis gekommen wäre, so Landgraf.

Der größte Posten auf der Ausgabenseite seien die Personalkosten. “Ich freue mich für alle unserer Kolleginnen und Kollegen über die sehr guten tariflichen Erhöhungen im nächsten Jahr, aber für uns als örtliche Gliederung stellt dies eine weitere Herausforderung dar, diese Zusatzkosten zu stemmen”, so der Geschäftsführer. Deshalb galt sein Aufruf an dieser Stelle auch der Politik, die doch dafür Sorge tragen solle, dass es hier auch eine entsprechende Anpassung in der Refinanzierung gebe und man die sozialen Dienste hier nicht alleine lassen dürfe. “Ich sehe hier schon die Gefahr, dass viele Einrichtungen schließen müssen, da man sich die Personal-, Material- und Unterhaltungskosten nicht mehr leisten könne”, sagte Landgraf.

“Den richtigen Weg eingeschlagen”

Persönlich sehe er die Gliederung in Weiden auf einem guten Weg und man sei auch seitens der Geschäftsführung sehr stolz auf die Entwicklung speziell im Bereich der Einsatzdienste und man sehe sich bestätigt darin, hier vor einigen Jahren den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Zum Schluss bedankte sich Landgraf bei der Beauftragten Barbara Faltenbacher, ihrem Stellvertreter Wilhelm Striegl, allen Leitern der Dienste und den Mitgliedern des Ortsführungskreises für die stets gute, einvernehmliche und fruchtbare Zusammenarbeit. Dank galt auch für alle Unterstützung seitens der Diözesangeschäftsführung, die immer mit Rat und Tat zur Seite steht, wann immer man Hilfe braucht.

Malteser Weiden

Weitere Informationen gibt es hier.