Bischof Walter Buchberger und der Untergang des Abendlandes
Die festen Überzeugungen des späteren Regensburger Bischofs Michael Buchbergers (1874 – 1961) während seiner Tätigkeit als Mitarbeiter der Münchner Erzbischöfe stehen im Mittelpunkt des kirchengeschichtlichen Vortrags. Anhand einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der Regensburger Bistumsgeschichte wird der Referent, Dr. Walter Huber, Debatten entfalten, die frappierend an heutige kulturelle und gesellschaftliche Diskurse erinnern.
Schriftlich fixierte Michael Buchberger zum Teil stark apokalyptische Bilder, aus deren negativer Quintessenz sich sein immenses pastorales Engagement nicht ohne Weiteres erklären lässt. Der Vortragende will den späteren Regensburger Bischof zum einen in seinen zahlreichen Funktionen auf der klerikalen Karriereleiter im Nationalsozialismus darstellen. Zugleich legt er den Blick auf Buchbergers‘ feste Vermutungen vom Verfall der westlichen Welt.


