Der Nikolaus ist dank des Engagements dreier Parteien auch in diesem Jahr wieder in Eslarn unterwegs und bereiten Kindern und Jugendlichen eine Freude
Der Nikolaus ist dank des Engagements dreier Parteien auch in diesem Jahr wieder in Eslarn unterwegs und bereiten Kindern und Jugendlichen eine Freude
von Karl Ziegler
Eslarn. Die Parteien CSU, SPD und Freie Wähler pflegen in Eslarn seit Jahren den Nikolausbrauch mit vielfältigen Aktionen und sorgen für vorweihnachtliche Freude in Eslarn. Wenn der 5. und 6. Dezember näher rücken, steigt bei den Kindern die Vorfreude auf den Besuch des Mannes mit dem roten Mantel, dem goldenen Buch und dem prall gefüllten Geschenksack. In Eslarn ist es längst eine schöne Tradition, dass sich gleich drei politische Gruppierungen für die Pflege des Nikolausbrauchs einsetzen. Die CSU, die SPD und die Freien Wähler gestalten den Nikolaustag auf unterschiedliche Weise und tragen damit dazu bei, dass Kinderaugen leuchten und die vorweihnachtliche Zeit zu etwas Besonderem wird. Bürgermeister Thomas Kleber würdigt das Engagement der drei Parteien ausdrücklich: „Ich freue mich, dass sich CSU, SPD und Freie Wähler mit unterschiedlichen Nikolausaktionen für die Kinder engagieren. Das gemeinsame Engagement zeige, dass sich gelebte Tradition und Einsatz für die jüngere Generation auf vielfältige Weise verbinden lassen. Besonders erfreulich sei, dass dabei auch der Gemeinschaftssinn in Eslarn gestärkt werde. Die CSU schickt den Nikolaus zu den Familien Die CSU Eslarn setzt ihre Nikolausaktion auch 2026 fort und schickt am Samstag, 5. Dezember, wieder Nikoläuse zu den Familien nach Hause. Als Nikoläuse sind Karl Schmid, Edi Voit und Gregor Härtl vorgesehen. Unterstützt werden sie von Christos Niklis, Julian Burger und Uli Schmucker beziehungsweise Stefan Rupprecht, die als Krampusse im Einsatz sind. Drei Fahrer helfen zusätzlich dabei, die angemeldeten Familien möglichst pünktlich zu besuchen. Nach aktuellem Stand liegen bereits 17 Anmeldungen von Eslarner Familien vor. Darüber hinaus übernimmt die CSU den Nikolausbesuch in der Grundschule und im Pflegeheim. So dürfen sich neben den Kindern auch die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger über eine Begegnung mit dem Nikolaus freuen. Ein möglicher Besuch in der Partnerstadt Béla befindet sich derzeit noch in Abklärung. Markträtin und CSU-Ortsvorsitzende Eva Maria Procher freut sich über die große Bedeutung der Aktion für die Gemeinde. Neben den persönlichen Begegnungen steht auch der soziale Gedanke im Mittelpunkt: Die eingehenden Spenden sollen in diesem Jahr Jugendlichen zugutekommen. Damit möchte die CSU gezielt junge Menschen unterstützen und einen Beitrag für die örtliche Gemeinschaft leisten. Anmeldungen für den Nikolausbesuch bei den Familien sind noch möglich. Interessierte können sich im Café Karl bei Carina Karl unter der Telefonnummer 09653/524 melden. Die SPD sorgt für Freude am Rathaus und bei den Familien Auch der SPD-Ortsverein Eslarn setzt die beliebte Nikolausaktion fort. Wie die dritte Bürgermeisterin und SPD-Vize-Vorsitzende Laura Roth berichtet, besucht die Gruppe am 5. und 6. Dezember Kinder in und um Eslarn. Als Nikolaus schlüpft Daniel Biermeier in das traditionelle Gewand, während Thomas Reindl als Knecht Ruprecht mit dabei ist. Auch Engel gehören zur Gruppe und Laura Roth selbst übernimmt die Rolle des liebgewordenen Rentiers. Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Familien am Sonntag, 6. Dezember, um 18 Uhr am Rathaus. Dort können die Kinder den Nikolaus persönlich treffen und erhalten jeweils ein Geschenk. Für die Besucherinnen und Besucher gibt es außerdem kostenlos Glühwein und Kinderpunsch, sodass einem gemütlichen vorweihnachtlichen Beisammensein nichts im Wege steht. Die SPD verbindet ihre Aktion ebenfalls mit einem guten Zweck. Dabei ist es dem Ortsverein besonders wichtig, dass das Geld in der Gemeinde bleibt und Kindern sowie Jugendlichen vor Ort zugutekommt. Damit wird die Nikolausaktion zugleich zu einem Zeichen der Unterstützung für den örtlichen Nachwuchs. Die Freien Wähler besuchen Kindergarten und Kinderkrippe Auch die Freie Wählergemeinschaft pflegt den Nikolausbrauch seit vielen Jahren. Am Montag, 7. Dezember, steht wieder der Besuch im Kindergarten auf dem Programm. Dabei werden sowohl die Kinderkrippe als auch der Kindergarten beschenkt. Als Nikolaus wird FWG-Vorsitzender und Marktrat Bernd Reil in das Kostüm schlüpfen und den jüngsten Eslarnerinnen und Eslarnern eine Freude bereiten. Gerade für die Kleinsten ist der Nikolausbesuch ein besonderes Erlebnis, das häufig noch lange in Erinnerung bleibt. Mit ihrer Aktion setzen die Freien Wähler die bewährte Tradition fort und zeigen, wie wichtig ihnen die Kinder und Familien in der Marktgemeinde sind. Bereits zuvor lädt die FWG zu einer weiteren stimmungsvollen Veranstaltung ein: Am Samstag, 21. November 2026, beginnt um 16 Uhr der „Romantische Advent am Schloßberg“. Auch in diesem Jahr werden die bewährten Eslarner Vereine sowie verschiedene Aussteller vertreten sein und für ein abwechslungsreiches Angebot und eine gemütliche vorweihnachtliche Atmosphäre sorgen. Gemeinsam für Kinder, Jugendliche und den Zusammenhalt Ob bei Hausbesuchen, bei einer Begegnung am Rathaus, in der Schule oder im Kindergarten: Die drei Nikolausaktionen unterscheiden sich in ihrer Gestaltung, verfolgen jedoch ein gemeinsames Ziel: Alle Drei möchten Kindern eine Freude bereiten, Traditionen bewahren und das Miteinander in Eslarn stärken. Dass die CSU, die SPD und die Freien Wähler dabei auch Spenden für Jugendliche und örtliche Vereine sammeln, unterstreicht den sozialen Wert ihres Engagements. Damit beginnt in Eslarn die Adventszeit mit vielfältigen Gelegenheiten, zusammenzukommen, Traditionen zu pflegen und die Gemeinschaft zu erleben. Und wenn Anfang Dezember schließlich der Nikolaus durch die Marktgemeinde zieht, heißt es wieder: Ho, ho, ho – der Nikolaus ist da! Ein besonderer Dank gilt laut Bürgermeister Thomas Kleber deshalb allen Beteiligten, die ihre Zeit investieren, in die Kostüme schlüpfen, Besuche organisieren, Familien begleiten und die Aktionen mit viel persönlichem Einsatz ermöglichen. Solche Initiativen zeigen, dass es für ein lebendiges Gemeindeleben nicht immer große Veranstaltungen braucht. Oft sind es gerade die persönlichen Begegnungen, die ein Lächeln schenken und den Zusammenhalt fördern.


