Nicht nur Kinder pflegen in Eslarn den irischen Halloween-Brauch
Nicht nur Kinder pflegen in Eslarn den irischen Halloween-Brauch
von Karl Ziegler
Eslarn. Halloween steht am Vorabend zu Allerheiligen am Samstag wieder vor der Tür und erfreut sich nicht mehr nur in den USA großer Beliebtheit. Auch in Deutschland ist das Gruselfest der Gespenster, Kürbisse und Verkleidungen seit Jahrzehnten angekommen und lässt die Kassen in den Kaufhäusern und Supermärkten klingeln. Seit Jahren halten die Eslarner diese Halloween-Tradition mit dem Schnitzen von Kürbislaternen und Schmücken der Häuser aufrecht. Vor Allerheiligen pflegen als Geister und Hexen vor allem verkleidete Kinder den aus Irland über Amerika nach Deutschland gekommenen Brauch. Mit dem Spruch „Süßes oder Saures“ hofft der von Haus zu Haus streifende bunt kostümierte Nachwuchs auf eine kleine süße Leckerei. Während der Dunkelheit begleiteten viele Eltern ihre Kinder durch die Straßen von Eslarn. Nicht nur die Verkleidung ist besonders typisch für Halloween, sondern auch das Aufstellen von Kürbissen. Sie werden meist ausgehöhlt und mit gruseligen Fratzen versehen, die in den Kürbis hinein geschnitzt werden. Nicht nur die Vielfalt und Originalität der Kostüme, sondern auch die Kürbisse als traditionelle Dekoration fügen der Halloween-Nacht eine besondere Note hinzu. Die ausgehöhlten, leuchtenden Kürbisse, die an den Haustüren platziert werden, ziehen die Blicke auf sich und halten die Tradition lebendig.


