Weiss-Schuhe – Sale 2026
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Ariadne-Installation verstrickt Kunst und Publikum in Amberg

Amberg. Die Stadtgalerie zeigt die Installation Ariadne von Hanna Regina Uber, die das Labyrinth des Lebens erfahrbar macht. Vernissage ist am 29. Januar, musikalisch begleitet von Alex Dorsch auf seinem selbstgebauten Stahlcello.

Amberg. Die Stadtgalerie zeigt die Installation Ariadne von Hanna Regina Uber, die das Labyrinth des Lebens erfahrbar macht. Vernissage ist am 29. Januar, musikalisch begleitet von Alex Dorsch auf seinem selbstgebauten Stahlcello.
Foto: Michael Golinski

Ariadne-Installation verstrickt Kunst und Publikum in Amberg

Die Stadtgalerie Amberg lädt am 29. Januar zur Vernissage des Kunstprojekts Ariadne ein. Während der Eröffnung spielt der Musiker Alex Dorsch auf seinem selbst gebauten Stahlcello und verbindet den Auftakt mit einem außergewöhnlichen Klangerlebnis.

Vernissage und Programm

Die Installation Ariadne verbindet Objekt und Subjekt, Kunstwerk und Betrachter. Besucherinnen und Besucher beteiligen sich aktiv an der Aktion und rücken damit selbst in den Mittelpunkt des Ausstellungsraums.
Das Projekt nimmt das Bild des Labyrinths als Ausgangspunkt und thematisiert äußere Einflüsse ebenso wie eigene Emotionen und Bedürfnisse. Die Präsentation zeichnet Verstrickungen, Verwirrungen und Gefahren nach, die im Labyrinth des Lebens lauern, und setzt den Ariadnefaden als Symbol für Komplexität und Täuschungen der Gegenwart ein.

Motiv des Labyrinths und Ariadnefaden

Die Macher beschreiben, wie Menschen sich in den vielen Leitfäden unterschiedlicher Weltanschauungen verfangen. Sie verorten das Geschehen in einer von Krisen geprägten Welt, in der Orientierung ohne den Faden einer griechischen Göttin gelingen muss.
Schwarze, geknotete Objekte hängen im Raum und liegen auf dem Boden der Installation. Diese Elemente symbolisieren Miasmen und Ausdünstungen der Macht und machen den inneren und äußeren Druck sichtbar, der die Handlungsfähigkeit herausfordert.

Künstlerischer Hintergrund und Kooperation

Das Projekt adressiert den Wunsch nach einer Heilsfigur in Gestalt einer Ariadne und die Bereitschaft, einfache Lösungen zu akzeptieren. Es fordert dazu auf, falsche Ariadnen zu entlarven und Kunst sowie Kultur als Werkzeuge der Transformation mit ethischem Anspruch zu verstehen.
Die Freudenberger Bildhauerin Hanna Regina Uber entwickelt in Kooperation mit Robert Diem seit über 30 Jahren ein Werk, das Wahrnehmung und Verortung des Menschen in den Fokus stellt. Die Arbeiten regen an, soziale und politische Interaktionen in der Gesellschaft genauer zu betrachten und eigene Reaktionsmuster zu reflektieren.
Besucherinnen und Besucher erleben zur Vernissage in der Stadtgalerie Amberg die Installation Ariadne und die Klangperformance mit Stahlcello. Wer sich für die Verbindung von raumgreifender Kunst, gesellschaftlichen Fragen und musikalischem Experiment interessiert, findet hier einen konzentrierten Zugang.

Weiss-Schuhe – Sale 2026
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