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Brigitte Traeger singt für Kreuzbergkirche in Pleystein

Pleystein. Brigitte Traeger berührt am 15. März in St. Sigismund mit Marienliedern und neuen geistlichen Liedern. Sie erzählt vom heiligen Josef. Der Erlös unterstützt die Renovierung der Kreuzbergkirche.

Pleystein. Brigitte Traeger berührt am 15. März in St. Sigismund mit Marienliedern und neuen geistlichen Liedern. Sie erzählt vom heiligen Josef. Der Erlös unterstützt die Renovierung der Kreuzbergkirche.
Brigitte Traeger singt voller Hingabe Marienlieder sowie traditionelle und neue geistliche Lieder. Foto: Josef Pilfusek

Brigitte Traeger singt für Kreuzbergkirche in Pleystein

Was hat der heilige Josef mit der Kirche auf dem Kreuzberg zu tun? Brigitte Traeger weiß natürlich viel darüber und hat die Zuhörer beim Benefizkonzert am Sonntag, 15. März, in der Pfarrkirche St. Sigismund mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte des weit über Pleystein hinaus bekannten Gotteshauses genommen.

Träume des heiligen Josef und Geschichte der Kreuzbergkirche

Die Sängerin, die sich bereits in der Schlager- und Volksmusikszene einen exzellenten Ruf gemacht hat und als tiefgläubige Katholikin seit Jahren mit geistlichen Liedern besticht, erzählte dabei vom Traum des damaligen Pleysteiner Kooperators Max Schüller aus dem Jahr 1814, in dem er ein Kreuz auf den Schlossberg trage. „Auch der heilige Josef hatte einen Traum“, ging Brigitte Traeger auf den Engel ein, der Josef im Traum erschienen war und ihm die Weisung gegeben habe, Maria zur Frau zu nehmen.

„Wir vertrauen auf den heiligen Josef“, sagte sie und schilderte ihn als „Mann der Tat“. Genauso hätten es die Leute vor über 200 Jahren getan und nach der Grundsteinlegung am 1. Juni 1814 mit dem Bau der Kreuzbergkirche begonnen. Diese ist für die Sängerin ein „Ort voller Gnaden“. Außerdem hob sie hervor: „Die Menschen, die das Gotteshaus errichtet haben, haben nachhaltig gedacht.“

Marienlieder und geistliche Klassiker in St. Sigismund

„Konzentrieren wir uns heute auf den, der hier ist“, leitete sie das Konzert mit Marienliedern, traditionellen und neuen geistlichen Liedern ein: „Jesus im Tabernakel.“ Mit „Unruhig ist unser Herz“ stimmte sie gefühlvoll ein und ließ „Himmlische Rose“, „Wunderschön prächtige“ und „Näher mein Gott zu dir“ folgen.

Und weil am 19. März der Namenstag des heiligen Josef ist, sang sie die Lieder „Heiliger Josef“ und „Josef, sieh von allen Seiten“. Dazu kam die bekannte „Schwarze Madonna“.

Lieder über Vertrauen, Trost und Hoffnung

Vertrauen, Stärkung, Trost, Heilung und Vergebung bedeuten Brigitte Traeger ebenfalls sehr viel. Das untermauerte sie mit den Liedern „Du bist geliebt“, „Wo ich stehe, du warst schon da“, „Spiel mit den Engeln auf vor dem Herrn“, „Herr, wie du willst“, „Ich will singen dem Herrn mein Leben lang“ und „Wie groß bist du“.

Grammer Solar
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Und dass für sie die heiligen Sakramente viel bedeuten, untermauerte sie mit „Du bist bei mir“, „Herr, ich danke dir“, „Seht den, dem keiner gleichen kann“, „In den heiligen Sakramenten“ und „Ave Maria“. Nach dem am Ende reichlichen Beifall legte Brigitte Traeger mit „Großer Gott wir loben dich“, „Segne du Maria“ und „Ich liebe dich, Herr“ Zugaben drauf.

Reinerlös für die Renovierung der Kreuzbergkirche

Der Reinerlös des Konzerts ist für die Renovierung der Kreuzbergkirche. Die größte Maßnahme ist die teilweise Erneuerung des Außenputzes. „Die ganze Farbe muss runter“, weist Kirchenpfleger Karl Putzer hin und nennt dabei vor allem die in Mitleidenschaft gezogene Westseite. Auch der Innenbereich des Pleysteiner Wahrzeichens muss wieder einmal auf Vordermann gebracht werden. Laut Putzer geht es darum, die schadhaften Stellen auszubessern. Außerdem stehen allgemeine Reinigungsarbeiten an.