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Schlager weckten Erinnerungen und Gemeinschaftsgefühl

Weiden. Erster Mitsing-Nachmittag im Café Mitte begeistert 35 Gäste. Neuauflage bereits geplant

Schlager weckten Erinnerungen und Gemeinschaftsgefühl

„Schlager zum Mitsingen“ mit Agnes Klupp und Hans-Joachim Grayer im „Café Mitte“ im Stockerhutpark. Foto: Helmut Kunz

„Kommt und singt mit!“ stand auf der Einladung. Zunächst sang nur Agnes Klupp: „Als die kleine Jane grade 18 war, führte sie der Jim in die Dancing Bar.“ Dann alle: „Schuld war nur der Bossanova“. Den Gruppengesang hörte man bis in den ersten Stock hinauf. Das „Café Mitte“ im Stockerhutpark hatte am Donnerstag zum ersten Mitsing-Schlagernachmittag eingeladen und die Resonanz konnte sich sehen und hören lassen.

Publikum als Teil des Programms

35 Besucherinnen und Besucher waren gekommen, um gemeinsam bekannte Melodien aus vergangenen Jahrzehnten anzustimmen. Agnes Klupp und ihr langjähriger musikalischer Begleiter Hans-Joachim Grajer waren den Gästen des Hauses bereits von früheren Auftritten bekannt. Diesmal standen jedoch nicht sie allein im Mittelpunkt. Das Publikum wurde selbst Teil des Programms.

Mitsingen ausdrücklich erwünscht

Das Konzept war denkbar einfach: Mitsingen ausdrücklich erwünscht, unabhängig davon, ob jemand einst Chorsänger war oder seine Gesangskarriere bislang auf die heimische Dusche beschränkt hatte. Entsprechend vorsichtig tasteten sich einige Teilnehmer zunächst an die ersten Töne heran. Bei „Tiritomba“, einem fröhlichen Lied über den Abschied des Winters und die warmen Winde des Frühlings, blieb mancher noch zurückhaltend.

Sichtbare und hörbare Begeisterung

Doch die anfängliche Zurückhaltung wich schnell sichtbarer Begeisterung. Spätestens als die ersten Zeilen von „Tulpen aus Amsterdam“ erklangen, wurde aus vielen einzelnen Stimmen ein gemeinsamer Chor. Die Texte lagen auf den Tischen. Erinnerungen an Tanzabende, Familienfeiern und unbeschwerte Zeiten wurden wach.

Schlagerklassiker

Es folgte ein Schlagerklassiker nach dem anderen. „Weiße Rosen aus Athen“, „Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling“ oder „Zwei kleinen Italiener“ weckten nostalgische Gefühle. Die Atmosphäre war locker, das machte den Reiz des Nachmittags aus. Auch, dass niemand perfekt sein musste. Wichtig war die Freude am gemeinsamen Singen. Am Ende war man sich einig: Diese Premiere war ein voller Erfolg. Wie aus dem Teilnehmerkreis zu hören war, soll der Schlagernachmittag schon bald eine Fortsetzung finden. Das neue Angebot könnte damit zu einem festen Bestandteil des Jahresprogramms im Café Mitte werden. 

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