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Schwarze Holzfigur, mysteriöse Ideen und jede Menge Lachstoff

Weiden. Die "Weidener Komödiens" proben für "Hypnose im Bauernschrank". Am 31. Oktober feiert der Schwank im Postkellersaal Premiere. Der Altbauer entdeckt seine Liebe zum Übersinnlichen und bringt damit den ganzen Hof durcheinander.

Schwarze Holzfigur, mysteriöse Ideen und jede Menge Lachstoff

Liegt Michael Zielbauer unter einem Zeltgestänge oder handelt es sich hier um eine Pyramide. Die Antwort gibt darauf gibt es ab 31. Oktober im Postkellersaal bei den „Weidener Komödiens“. Foto: Helmut Kunz

Auf dem Bauernhof geht es längst nicht mehr nur um Stallarbeit und Hofübergabe. Wenn die Weidener Komödiens die Bühne betreten, sind schräge Einfälle, turbulente Verwicklungen und jede Menge Lachsalven vorprogrammiert. Derzeit steckt das Ensemble mitten in den Proben für sein neues Stück „Hypnose im Bauernschrank“, einen Schwank von Andrea Döring. Am Samstag, 31. Oktober, hebt sich im Postkellersaal um 20 Uhr erstmals der Vorhang.

Kleine Besetzung

Acht Wochen wird bereits geprobt. Regisseurin Gitte Frank hat das Stück aus rund 40 Kandidaten ausgewählt. Keine leichte Aufgabe, denn die Theatergruppe musste diesmal mit einer kleineren Besetzung planen: Vier Männer und zwei Frauen stehen auf der Bühne. „Deshalb war es wirklich nicht so einfach, ein Stück herauszufinden“, erzählt Komödien-Chef Sandro Witt. Doch mit „Hypnose im Bauernschrank“ scheint der passende Stoff gefunden. 

Widerwilliger Generationenwechsel

Im Mittelpunkt steht die Übergabe eines Bauernhofs vom Altbauern an seinen Sohn. Begeisterung sieht allerdings anders aus: Der Senior lässt sich nur widerwillig auf den Generationenwechsel ein. Erst der Dorfpfarrer bringt ihn dazu, den Hof abzugeben. Doch wer glaubt, der alte Herr werde sich anschließend gemütlich zurücklehnen, kennt ihn schlecht.

Mystik und Zauberei

Statt sich mit den Füßen hoch auf die faule Haut zu legen, entdeckt er eine späte Leidenschaft für Zauberei, Mystik, Okkultismus und Spiritismus. Seine abenteuerlichen Experimente bleiben nicht ohne Folgen und bringen Familie und Nachbarschaft gehörig auf die Palme.

Geheimnisvolle Vorgänge

Was genau hinter den geheimnisvollen Vorgängen steckt, wird natürlich noch nicht verraten. Dass die Geschichte auch handfeste Bühnengags verspricht, zeigt schon ein Blick auf die Requisiten. So musste eigens eine schwarze Holzfigur namens „Danicula“ beschafft werden. Weil keiner der Darsteller ein passendes Exemplar zu Hause hatte, wurde das geheimnisvolle Stück kurzerhand über Ebay ersteigert. „Riecht etwas streng“, stellt Michael Zielbauer mit gerümpfter Nase fest. Er spielt den Altbauern Johann Moosberger. Was es mit der Figur auf sich hat und welche Rolle sie im turbulenten Hofleben spielt, erfahren die Zuschauer erst im Laufe des Abends.

Überraschende Wendungen

Auch die Bühne selbst verspricht Überraschungen. Sie wurde aufwendiger gestaltet und verwandelt sich im zweiten Akt noch einmal deutlich. „Ein Stück weit etwas Besonderes“, kündigt Witt an. Für die passende Ausstattung mussten zahlreiche Utensilien erst besorgt werden. Ganz ohne Hindernisse verlief die Probenzeit allerdings nicht. Immer wieder fehlten einzelne Darsteller, dazu kam eine Krankheitswelle. Inzwischen geht es aber in die entscheidende Phase.

Witron – Koch und Servicekraft gesucht
Witron – Koch und Servicekraft gesucht

Ab Sonntag wird in Kostümen geprobt

Ab Sonntag wird in Kostümen geprobt, außerdem steht eine intensive Probe auf dem Programm, die bereits den Charakter einer Generalprobe haben soll. Zweimal wöchentlich trifft sich das Ensemble normalerweise zur Arbeit am Stück. „Wir sind jetzt im Endstadium der Probenphase“, erklärt Witt, der im Stück den Pfarrer Jakobus spielt. Nun wächst zusammen, was in den vergangenen Wochen mit viel Einsatz vorbereitet wurde. Sein Versprechen ans Publikum: Es ist ein kurzweiliges Stück mit jeder Menge Action. „Da kommt jeder auf seine Kosten.“ Und auch die Lachmuskeln dürften wieder ordentlich trainiert werden.

Kartenvorverkauf läuft

Neben Zielbauer und Witt spielen Eva Irlbacher, Markus Riedl, Anna-Lena Gaida und Simon Boll mit. Weitere Aufführungen sind am 6.11, 7.11, 8.11, 13.11, 14.11, 20.11. und 21.11. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Ausgenommen 8.11. bereits um 17 Uhr. Der Kartenvorverkauf hat begonnen bei „Service Gruhle Batterien & mehr“ in der Türlgasse.