Sommerkonzerte der Lobkowitz-Realschule begeistern die Zuhörer
Sommerkonzerte der Lobkowitz-Realschule begeistern die Zuhörer
Musikalisch und auch tänzerisch ist die Lobkowitz-Realschule bestens aufgestellt. Musik und Tanz werden ab den fünften Klassen in besonderen Talentgruppen oder Bandklassen gefördert. Gleich in zwei aufeinander folgenden identischen Sommerkonzerten konnten die Schülerinnen und Schüler am Donnerstagabend ihr Erlerntes und ausgiebig Geprobtes ihren Eltern und Geschwistern vorführen.
Opulentes Programm sprengt den geplanten Zeitrahmen
„Die beiden Aufführungen hintereinander in unserer Turnhalle haben sich bewährt“, stellte Konrektor Ramon Comez-Islinger fest. Auch den Transport und Aufbau von Musikinstrumenten und Sound-Anlage zur Stadthalle spare man sich dadurch. Am Ende waren es rund 550 Konzertbesucher, die die Turnhalle nicht auf einmal fassen konnte. Musikpädagogin Petra Lindner, die für das Gesamtprogramm der beiden Konzerte verantwortlich zeichnete, hatte mit Unterstützung einiger Kolleginnen und Kollegen mit ihren Schützlingen ein opulentes, abwechslungsreiches Programm einstudiert, das jedoch den ursprünglich geplanten Zeitrahmen der beiden Aufführungen gehörig sprengte. Die Besucher des zweiten Konzerts mussten sich mit dem um 19.30 Uhr geplanten Beginn der zweiten Aufführung in Geduld üben.
Abwechslungsreiches Programm mit talentierten Musikern
Dafür wurden aber nicht nur sie, sondern auch die Eltern und Geschwister der Mitwirkenden im ersten Konzert mit abwechslungsreichen Aufführungen belohnt. Alle Mitwirkenden gaben ihr Bestes: Angefangen vom Chor der Klasse 5c, der romantische Erinnerungen an die „Champs Elysées“ in Paris wach werden ließ, der Band der 9. Klassen mit dem rhythmischen „I wanna be your slave“, oder der Bandklasse 5e und 6d, die zu einer Reise „Einmal um die Welt“ einluden und schließlich bei „Expresso und Tschianti“ in Italien landeten, bis zur Oberkrainer-Combo, die auf der Musik-Autobahn durch Slowenien fuhr. Überzeugt haben auch die Solistinnen Lilia Schuchart am Klavier und Jana Diertl mit viel Gefühl in ihrer Stimme bei „Somewhere only we know“ von „Keane“ sowie Andreas Feige mit seinem Schlagzeug-Solo „Basket case“.
Tänzerisch gut aufgestellt
Gut aufgestellt ist die Lobkowitz-Realschule auch in Sachen Tanz. 35 Mädchen in Deutschland- und Brasilien-Trikots sorgten für ein wenig WM-Stimmung und tanzten zu einem Medley heißer Rhythmen. Zünftig wurde es beim Auftritt der Schuhplattler auf und vor der Bühne, die von Stefan Reiger am Akkordeon begleitet wurden. Die Plattler und Plattlerinnen in Lederhosen und Dirndln bewiesen, dass das Platteln auch zu rockigen Klängen wie „Hey Macarena“ funktioniert.
Der vielköpfige Chor schaffte den musikalischen Spagat zwischen dem beschwingten „Riptide“ zum dramatischen James-Bond-Klassiker „Skyfall“. Abgerundet wurde das abwechslungsreiche Programm durch den Sound der 10-köpfigen Bigband, unterstützt von den Lehrkräften Petra Lindner, Bernhard Schmidhuber, Stefan Reiger und Simone Scherb. Ihr Repertoire reichte von der „SMS-Polka“ bis zum Gassenhauer „Achy breaky heart“. Gekonnt und locker moderiert wurden die beiden Konzerte von Lilia Schuchart, Luna Nunez Hübner und Florian Zirwick.










