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Improsession im Weidener Bistrot Paris: Wenn Jazz im Augenblick entsteht

Weiden. Bei der Session des Weidener Jazz-Zirkels im "Bistrot Paris" standen am Freitagabend Improvisation und musikalische Begegnungen im Mittelpunkt. Junge Talente und erfahrene Musiker teilten sich die Bühne. Ohne festes Programm, aber mit viel Spielfreude.

Improsession im Weidener Bistrot Paris: Wenn Jazz im Augenblick entsteht

Jazz Session. Foto: Helmut Kunz

Mal gibt der Bass den Rhythmus vor, mal übernimmt das Klavier, dann setzt das Schlagzeug einen neuen Akzent: Bei der Jazz-Session ist nichts bis ins Letzte geplant. Gerade das macht ihren Reiz aus. Am Freitagabend war das „Bistrot Paris“, seit vielen Jahren Konzertstätte des Weidener Jazz-Zirkels, wieder gut gefüllt.

Spontan zusammengestellte Bands

Zweimal jährlich veranstaltet der Jazz-Zirkel die Session als musikalische Halbzeitpause zwischen den Konzertsaisons. Im Mittelpunkt stehen Standards, häufig aus dem Great American Songbook, die von spontan zusammengestellten Bands neu interpretiert werden. Soli, Experimente und überraschende Wendungen gehören dazu.

Mitmachen kann jeder, der’s kann

Hinter dem Format steht Albert Dotzler, der die Sessions leitet und den Jazz-Zirkel tatkräftig unterstützt. Sein Anliegen: Musiker unterschiedlicher Generationen und Erfahrungsstufen zusammenzubringen. Profis und Amateure können sich gleichermaßen einbringen, voneinander lernen und musikalische Grenzen ausloten. Mitmachen kann jeder, der Lust auf Jazz und gemeinsames Musizieren hat.

Thomas Stock am Schlagzeug

Am Schlagzeug war auch Thomas Stock dabei, der beim Jazz-Zirkel die jährlichen Jazz-Seminare organisiert und damit den musikalischen Nachwuchs und den Austausch fördert.

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