Ehrenzeichenverleihung der Feuerwehr Etzenricht
Ehrenzeichenverleihung der Feuerwehr Etzenricht
In seiner erfrischenden Laudatio fasste Kreisbrandmeister und Kommandant der Etzenrichter Feuerwehr Michael Roith zusammen, was die Ehrung für die Feuerwehrleute bedeuten würde.
Eigentlich ehren wir heute keine Jahreszahlen. Wir ehren Zeit und Zeit ist das Wertvollste was ein Mensch geben kann.
Michael Roith
„Die Zahlen, 25 und 40 Jahre, hören sich zunächst nüchtern an. Jeder, der selbst Feuerwehr macht weiß, dass sich hinter diesen Zahlen Geschichten verbergen. Von Einsätzen, Übungen, Lehrgängen, Kameradschaft und unzähligen Stunden für die Gemeinschaft.“
Genau diese Zeit hätten die Geehrten über Jahrzehnte hinweg, der Feuerwehr, den Gemeinden und Mitmenschen geschenkt.
Ob nachts der Melder ging, an Feiertagen Übungen stattfanden wenn andere zu Hause auf dem Sofa saßen, waren die Kameradinnen und Kameraden oft och lange im Gerätehaus.
Und hinter jeder Feuerwehrfrau und hinter jedem Feuerwehrmann stehen Menschen, die dieses Engagement mittragen.
„Wenn wir auf 25 oder 40 Jahre Feuerwehrdienst zurückblicken, dann sprechen wir nicht nur über eine lange Zeitspanne. Wir sprechen auch von Veränderungen an Fahrzeugen, Technik, Ausrüstung und Gerätehäusern. Was aber über Generationen gleich geblieben ist, ist die Verantwortung füreinander, der Zusammenhalt, die Verlässlichkeit und der Wille zu helfen. Und genau dafür stehen die Ehrenzeichen,“ so Roith.
Engagement für die Gesellschaft
Sicherlich freute sich jeder über das Abzeichen und die Ehrung durch Landrat Andreas Meier und ist zurecht stolz auf die Auszeichnung.
„Was bringt einen Menschen eigentlich dazu zur Freiwilligen Feuerwehr zu gehen?“ stellte der Landrat die Frage. „Oft sind es Freunde, familiäre Gründe, weil es im Dorf eben so ist, oder weil man den Willen und das Bedürfnis hat, anderen Menschen zu helfen.“ „Eines bleibt aber immer gleich, in erster Linie gibt man von sich selber und stellt alles andere hinten an.“
„Wenn der Alarm geht, lässt man alles stehen und liegen, um seinen Mitmenschen zu helfen,“ so der Landrat.
„Die Geehrten sollen in der Öffentlichkeit gezeigt werden. Die Gesellschaft soll das Engagement anerkennen. Die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner sind Vorbilder für die Jugend, getragen von den Gemeinden und Familien und das ist gut so.“
25 und 40 Jahre aktiver Dienst
Mit Kreisbrandrat Marco Saller und Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz übergab der Landrat an Angelika Feige und Tamara Smola aus Etzenricht, sowie an Dominik Zwack aus Kohlberg und Andreas Kummer aus Kaltenbrunn das Ehrenzeichen in Silber des Freistaats Bayern für 25 Jahre. Für 40 Jahre und dem Ehrenzeichen in Gold wurden Albert Weidner aus Etzenricht, Josef Fischer aus Kohlberg und Stefan Luber aus Weiherhammer ausgezeichnet.
KBR und Bürgermeister gratulieren
Kreisbrandrat Marco Saller würdigte das Ehrenamt in seinen vielen Facetten. Besonders erwähnte er auch die Unterstützung durch die Familien, die immens wichtig sei.
„Ob Menschen, Tiere oder Sachwerte, für alles ist die Feuerwehr da. Vieles muss auch physisch und psychisch weggesteckt werden,“ so Saller. „Respekt und Glückwunsch an die Geehrten von der Kreisbrandinspektion. Wir sind sehr stolz, mit so vielen ehrenamtlichen Feuerwehrleuten gesegnet zu sein.“
Für die Gemeinden gratulierte Etzenrichts zweite Bürgermeisterin Monika Waldeck, stellvertretend auch für die anwesenden Bürgermeister Julian Kraus aus Weiherhammer und Gerhard List aus Kohlberg. „Das Ehrenamt sollte in allen Vereinen so ernst genommen werden wie bei der Feuerwehr“. Waldeck sprach den Geehrten ihren Dank für die vielen Jahre im Dienste der Gemeinschaft aus.
Blaskapelle gibt den Rahmen
Um dem Ehrenabend die besondere Note zu geben, spielte die kleine Formation der Etzenrichter Blaskapelle unter der Leitung von Michael Erfurt.
Michael Roith bedankte sich zuletzt bei den Bürgermeistern der Gemeinden, die es immer wieder möglich machen würden, das Ehrenamt in dem Rahmen gebührend anzuerkennen.




