Heinrich Riebel – ein Handwerksmeister von Format feiert 90. Geburtstag
Heinrich Riebel – ein Handwerksmeister von Format feiert 90. Geburtstag
Der „Riebel Heini“, so wie man den allseits beliebten und geschätzten Jubilar kennt, hilft immer noch gerne den Leuten, erzählt er: “Ich will die treue Kundschaft nicht im Stich lassen”. Die Familientradition setzt sich mit Tochter Doris in dritter Generation fort.
In Floß am 6. Juli 1933 als Sohn der Orthopädie-Schuhmachermeisters-Eheleute Maria und Georg Riebel geboren und mit seinen Geschwistern Else, Georg und Karl aufgewachsen und in die Flosser Volksschule gegangen, heiratete er die Neustädterin Maria Mühlbauer. Die beiden Töchter Inge und Doris gehören zum Familienglück. Schon 1974 übernahm er den elterlichen Meisterbetrieb und das Schuhhaus.
Jede Menge Leidenschaften
Auch die Fischerei hat es ihm angetan. Doch das Vereinswesen, vor allem der Schießsport, früher auch der aktive Fußballsport als der bekannt gefährliche Rechtsaußen und einzige Jugendauswahlspieler beim SV Floß, ist ihm als waschechten Flosser ans Herz gewachsen. Er reiht sich beim Sportverein 1946 als ältestes Mitglied ein und gilt als herausragendes Vorbild an Kameradschaft. Bei der Königlich privilegierten Schützengesellschaft ist der frühere mehrmalige Schützenkönig Ehrenmitglied.
Beim Sonntags-Stammtisch darf er nicht fehlen. Dieses Freundschaftstreffen möchte er nicht missen. Im Gasthaus „Weißes Rössl“ gaben sich an seinem Jubeltag zahlreiche Gratulanten die Türklinke in die Hand. Eingereiht hatten Pfarrer Wilfried Römischer für die evangelische Kirchengemeinde St. Johannes Baptista, Pfarrer Max Früchtl für die Katholische Pfarrgemeinde, Bürgermeister Robert Lindner für den Markt, Bürgermeister a. D. Fred Lehner, die Schützengesellschaft 1834, der Sportverein 1946, der Liederkranz 1862, der Fischereiverein Floß und Umgebung, der Kleintierzuchtverein, die Freiwillige Feuerwehr, der Turnverein 1908 und der Seniorenkreis Klub 70, sowie Vertreter der Raiffeisenbank und der Volksbank. Der rüstige Jubilar hatte Freude daran und war ein großzügiger Gastgeber.


