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Madonna reist an die Sonnenseite des Fahrenbergs

Waldthurn. Ein besonderes Gnadenbild machte am Dienstag, 6. Oktober, Station in Waldthurn. Die Kopie der berühmten Altöttinger Gnadenmadonna, die sich im Besitz der Regensburger Diözesanfußwallfahrt befindet, wurde in der Pfarrkirche St. Sebastian von zahlreichen Gläubigen empfangen. Für einen Abend stand die „reisende Madonna“ an der Sonnenseite des Fahrenbergs im Mittelpunkt von Rosenkranz, Andacht und Lichterprozession. Foto: Franz Völkl

Madonna reist an die Sonnenseite des Fahrenbergs

Die Kopie der berühmten Altöttinger Gnadenmadonna in Waldthurn. Foto: Franz Völkl
Die Kopie der berühmten Altöttinger Gnadenmadonna am Altar in der Waldthurner Pfarrkirche. Foto: Franz Völkl
Kopie der berühmten Altöttinger Gnadenmadonna (links) in der Waldthurner Pfarrkirche. Foto: Franz Völkl
Die Kopie der berühmten Altöttinger Gnadenmadonna in der Pfarrkirche in Waldthurn. Foto: Franz Völkl
Die Kopie der berühmten Altöttinger Gnadenmadonna in der Pfarrkirche in Waldthurn. Im Hintergrund Pfarrer Norbert Götz und die Ministranten. Foto: Franz Völkl
Hannah-Sophia Anzer, Georg Kleber, Herbert Kick und Josef Schwab tragen die Kopie der berühmten Altöttinger Gnadenmadonna aus der Waldthurner Pfarrkirche St. Sebastian und anschließend begleitet von einer Lichterprozession durch die Straßen von Waldthurn. Foto: Franz Völkl
Die Kopie der berühmten Altöttinger Gnadenmadonna wird von Hannah-Sophia Anzer, Georg Kleber, Herbert Kick und Josef Schwab durch die Waldthurner Straßen getragen. Foto: Franz Völkl
Die Kopie der berühmten Altöttinger Gnadenmadonna wird von Hannah-Sophia Anzer, Georg Kleber, Herbert Kick und Josef Schwab durch die Waldthurner Straßen getragen. Foto: Franz Völkl
Die Kopie der berühmten Altöttinger Gnadenmadonna wird von Hannah-Sophia Anzer, Georg Kleber, Herbert Kick und Josef Schwab durch die Waldthurner Straßen getragen. Foto: Franz Völkl
Die Kopie der berühmten Altöttinger Gnadenmadonna wird durch die Waldthurner Straßen getragen. Foto: Franz Völkl
Pilgerversammlung der Regensburger Diözesanfußwallfahrt im Lobkowitzschloss Waldthurn. Foto: Franz Völkl
Pilgerversammlung der Regensburger Diözesanfußwallfahrt im Lobkowitzschloss Waldthurn. Hierbei wurde auch eine Ehrung vorgenommen. Alois Ernstberger (Zweiter von rechts) aus Erbendorf nahm bereits zum 40. Mal an der Altötting – Fuß-wallfahrt teil. Theresia Kahl-Ernstberger (Zweite von links) – (Erbendorf) konnte in diesem Jahr auf ihre 25. Teilnahme an der Altötting-Fußwallfahrt zurückblicken. Mit im Bild Pilgerführer Bernhard Meiler (rechts), stellv. geistlicher Leiter der Altöttingwallfahrt Pfarrer Norbert Götz und die Kassenführerin der Altöttingwallfahrer Maria Bock (links). Foto: Franz Völkl

Gnadenbild mit besonderer Geschichte machte Station in Waldthurn – Lichterprozession und Pilgerversammlung

Hinter der Madonnenstatue steht eine besondere Geschichte. Während des Zweiten Weltkriegs fertigte der Künstler Neustifter in der Gnadenkapelle von Altötting vier Kopien der berühmten Gnadenmadonna an. Eine dieser Nachbildungen befindet sich heute im Besitz der Regensburger Diözesanfußwallfahrt und wird von Pilgerführer Bernhard Meiler aus Oberwildenau in Obhut genommen.
Um das Original möglichst genau nachbilden zu können, soll sich der Bildhauer damals nachts in der Altöttinger Gnadenkapelle einschließen lassen haben. Die Kopie wurde mit dem Original berührt und trägt damit eine besondere Verbindung zur berühmten Gnadenmutter von Altötting.

Bischof krönt Madonna

Am 8. September 2026, dem Fest Mariä Geburt, wurde die kopierte Madonna von Diözesanbischof Rudolf Voderholzer in der Altöttinger Gnadenkapelle gekrönt. Inzwischen ist diese Madonna selbst auf Wallfahrt unterwegs. Im Oktober besucht sie verschiedene Orte der Region, wo sie bei Andachten, Rosenkränzen und Lichterprozessionen im Mittelpunkt steht. Nach der ersten Station in Mehlmeisl führte die Reise nun nach Waldthurn. Elf weitere Stationen in der Region folgen.

Rosenkranz und Lichterprozession

Am Spätnachmittag wurde die Madonna in der Pfarrkirche St. Sebastian empfangen.
Am Abend begann der gestaltete Oktoberrosenkranz vor der Kopie der Altöttinger Gnadenmutter in der Pfarrkirche St. Sebastian. Zahlreiche Gläubige, darunter Fahnenabordnungen der Landjugend, des Landvolks, des Frauenbundes, der Kolpingsfamilie und der Marianischen Männer-Congregation (MMC) Waldthurn, hatten sich dazu eingefunden. Die Vorbeter waren Horst Pleyer, Christina Kellner, Maria Golla, Sieglinde Ertl und Lisa Käs. Sandro Reil umrahmte den Madonna-Rosenkranz musikalisch an der Orgel.

Durch die Straßen von Waldthurn

Anschließend wurde die Madonna unter großer Beteiligung der Gläubigen durch die Straßen von Waldthurn getragen. Josef Schwab (Spielberg), Herbert Kick, Georg Kleber und Hannah-Sophia Anzer (alle Waldthurn) trugen das Gnadenbild. Angeführt wurde die Prozession von Pfarrer Norbert Götz und Pilgerführer Bernhard Meiler.
Der Weg führte über den Marktplatz und die Hauergasse zurück zur Pfarrkirche. Dort sprach Pfarrgemeinderatssprecherin Birgit Bergmann die Fürbitten.
Der Waldthurner Pfarrer Norbert Götz, stellvertretender geistlicher Leiter der Regensburger Diözesanfußwallfahrt, leitete den Rosenkranz und die anschließende Andacht. Gemeinsam sangen die Gläubigen das Wallfahrtslied der Regensburger Diözesanfußwallfahrer sowie „Segne du, Maria“.

Verbindung zwischen Altötting und der Oberpfalz

Die Geschichte der „reisenden Madonna“ verbindet damit mehrere Jahrzehnte Wallfahrtsgeschichte. Was einst aus Sorge um den Schutz des berühmten Altöttinger Gnadenbildes entstand, ist heute selbst zu einem besonderen Zeichen der Wall-fahrt geworden.

Pilgerversammlung im Lobkowitzschloss

Nach dem religiösen Teil des Abends ging es ins Waldthurner Lobkowitzschloss. Dort fand die Pilgerversammlung der Regensburger Diözesanfußwallfahrt statt, die von Pilgerführer Bernhard Meiler aus Oberwildenau geleitet wurde. „Bei der Altöttinger Madonna kann man nicht nur bitten und danken, sondern auch seine Freude loswerden“, betonte der Pilgerführer. Eingeladen waren neben aktiven und ehemaligen Wallfahrern aus der Umgebung auch die gesamte Bevölkerung und alle, die sich für die Regensburger Diözesanfußwallfahrt interessieren
Hierbei wurde auch eine Ehrung vorgenommen.
Alois Ernstberger aus Erbendorf nahm bereits zum 40. Mal an der Altötting – Fußwallfahrt teil. Theresia Kahl-Ernstberger (Erbendorf) konnte in diesem Jahr auf ihre 25. Teilnahme an der Altötting-Fußwallfahrt zurückblicken.

Baumesse „Mein Zuhause“ Weiden
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