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Weiss-Schuhe – 2026
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Billig-Döner als Dankeschön für den Rathaussessel

Weiden. Versprechen gehalten: Drei Euro, viel Geduld und auch die Linken ließen es sich schmecken.

Billig-Döner als Dankeschön für den Rathaussessel

Lange Schlange vor dem Döner-Restaurant. Foto: Helmut Kunz
Selbst in Abwesenheit war Benjamin Zeitler präsent, wenn auch nur per Video. Foto: Helmut Kunz

In der Bahnhofsstraße/Ecke Auenstraße ging am Donnerstag nichts mehr ohne Anstehen. Vor dem Dönerladen „Mr. Shak Mak“ schlängelte sich eine lange Schlange. Die war geduldig, hungrig und trotzdem gut gelaunt. Der Grund: Ein Wahlversprechen des neuen Oberbürgermeisters Benjamin Zeitler wurde eingelöst: Es gab Döner für drei Euro.

Startschuss um 11 Uhr

Pünktlich um 11 Uhr fiel der Startschuss. Wer allerdings glaubte, hier schnell ein Schnäppchen zu machen, brauchte Sitzfleisch oder besser Stehvermögen. Bis zu 45 Minuten Wartezeit waren drin. Rechnet man das mit dem Mindestlohn gegen, hätte sich mancher fast einen Döner zum regulären Preis verdienen können. Doch darum ging es nicht: Hier wurde Demokratie serviert: Frisch vom Spieß.

Jeder nur ein Döner

Ganz wie im Wahllokal galt auch hier: Jeder nur ein Kreuz, sprich ein Döner zum Billigpreis. Jeder weitere kostete den Normalpreis. Hamstern? Fehlanzeige. Ordnung musste sein, auch zwischen Fladenbrot und Knoblauchsoße.

Zeitler in Spendierhose

Zeitler zeigte sich ganz in Spendierhose, wenn auch nicht dauerhaft vor Ort. Per Video war er immer präsent, fast wie im Wahlkampfmodus. In der Schlange standen vor allem junge Leute, aber auch hochrangige Vertreter von der Weidener Linken. Man war eben politisch vereint im Warten.

Die Jugend erreicht

Zeitlers Versprechen kam an bei der Jugend. Und manchmal ist ein günstiger Döner eben mehr wert als jede Wahlkampfrede. Und – betrachtet man sich das junge Döner-Publikum – auch ein Pfund für die Zukunft obendrein.

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