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CSU startet in Floß geschlossen in den Kommunalwahlkampf 2026

Floß. Die CSU Floß startet geschlossen in den Kommunalwahlkampf 2026. Bürgermeisterkandidat Sebastian Kitta stellt Team und Leitlinien vor: Belebte Ortsmitte, Tagespflege für Senioren sowie moderne Straßen, Netze und Flächen.

CSU startet in Floß geschlossen in den Kommunalwahlkampf 2026

Foto: Nadine Gralla-Sommer
Foto: Nadine Gralla-Sommer
Foto: Nadine Gralla-Sommer
Foto: Nadine Gralla-Sommer
Foto: Nadine Gralla-Sommer

Vision, Team und Schwerpunkte für Floß

Bürgermeisterkandidat Sebastian Kitta stellt Vision und Team vor – Fokus auf Ortsmitte, Tagespflege und Infrastruktur

Auftakt in Floß: Inhalte und Ziele der CSU

Mit einem klaren inhaltlichen Anspruch und einem breit aufgestellten Team ist der CSU-Ortsverband Floß in den Kommunalwahlkampf 2026 gestartet. Im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung stellte sich Bürgermeisterkandidat Sebastian Kitta den Bürgerinnen und Bürgern vor und präsentierte seine politischen Leitlinien sowie zentrale Projekte für die Entwicklung der Marktgemeinde.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Ortsvorsitzender Nadine Gralla-Sommer. In ihrer Begrüßung positionierte sie die CSU Floß als geschlossenes Team, das gemeinsam mit den Bürgern zukunftsorientiert, menschlich und konsequent handeln wolle. Floß verfüge über großes, bislang nicht ausgeschöpftes Potenzial, so Gralla-Sommer. Häufig blieben gute Ideen nach den ersten Schritten stehen – genau hier wolle man ansetzen und Projekte konsequent weiterverfolgen.

Politischer Ansatz: Konsequenz und klare Prioritäten

Im Mittelpunkt des Abends stand die Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten Sebastian Kitta. Der 39-jährige Familienvater und Einkaufsleiter begründete seine Kandidatur mit seiner starken Heimatverbundenheit. Unter dem Leitmotiv „Floß verbunden“ skizzierte er seinen politischen Ansatz, der auf Konsequenz, Verbindlichkeit und klarer Prioritätensetzung basiert. Kitta sprach von einem notwendigen „Vierklang“ kommunalpolitischen Handelns: anpacken, Projekte konsequent weiterführen, klare Schwerpunkte setzen und Entscheidungen entschlossen umsetzen. Er stellte sich als aktiven Gestalter vor, der als Bürgermeister Verantwortung übernimmt, führt und Verwaltung wie Ehrenamt zusammenbringt.

Konkret benannte Kitta drei Herzensprojekte. An erster Stelle steht die Belebung der Ortsmitte, unter anderem durch die Umnutzung bereits erworbener Gebäude rund um den Marktplatz, etwa für kulturelle oder öffentliche Nutzungen wie eine Bücherei. Zweiter Schwerpunkt ist die Schaffung einer Tagespflege für Seniorinnen und Senioren, die er ausdrücklich als parteiübergreifende Priorität bezeichnete. Drittes zentrales Handlungsfeld ist die umfassende Modernisierung der Infrastruktur – von Straßen und Wasserleitungen über den Ausbau der digitalen Netze bis hin zu Wohnraum und Gewerbeflächen.

Vielfältige Liste für den Marktgemeinderat

Im Anschluss stellte Kitta die 16-köpfige Kandidatenliste der CSU für den Marktgemeinderat vor. Die Liste sei bewusst vielfältig gestaltet, in Bezug auf Alter, Berufe und ehrenamtliches Engagement. Mit einem Durchschnittsalter von etwas über 40 Jahren verbinde das Team Erfahrung und neue Impulse. Beachtenswert: Sechs der Kandidatinnen und Kandidaten sind keine CSU-Mitglieder. Damit wolle man den Fokus klar auf sachorientierte Kommunalpolitik für Floß legen, fernab parteipolitischer Grabenkämpfe.

OTH Amberg-Weiden
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Abschluss und Ausblick auf die Kommunalwahl 2026

Politisch eingeordnet wurde der Abend durch Landrat Andreas Meier, der als Gastredner sprach. Er unterstrich die Bedeutung der Kommunalpolitik als Fundament der Demokratie und definierte einen guten Bürgermeister als aktiven Motor und Gestalter vor Ort. Deutlich wandte sich Meier gegen populistische Kräfte, die mit unrealistischen Versprechen arbeiteten und die Gesellschaft spalteten. Gleichzeitig äußerte er Sorge über das sinkende Engagement für kommunalpolitische Ämter sowie über zunehmende Anfeindungen gegenüber Mandatsträgern. Beides stelle eine ernsthafte Gefahr für das demokratische Miteinander dar. Meier plädierte zudem für ein selbstbewusstes Bekenntnis zur Parteipolitik: Parteien und ihre Programme seien tragende Säulen der Demokratie und dürften nicht verschwiegen werden.

Zum Abschluss dankte Fabian Weidensteiner, stellvertretender Ortsvorsitzender, den Gästen und lud nach dem offiziellen Teil zu Gesprächen ein. Mit dem Wahlkampfauftakt machte die CSU Floß deutlich, dass sie geschlossen, thematisch fokussiert und mit einem klaren Führungsanspruch in die Kommunalwahl 2026 geht.