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Vom Biergarten auf die Sportheim-Terrasse

Oberwildenau. Die CSU Oberwildenau bleibt ihrem Weg treu. Nach den erfolgreichen Biergarten-Gesprächen in den vergangenen Jahren verlagerte Vorsitzender Roland Rauch dieses Mal die Wahlkampf-Veranstaltung von Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht auf die […]

Oberwildenau. Die CSU Oberwildenau bleibt ihrem Weg treu. Nach den erfolgreichen Biergarten-Gesprächen in den vergangenen Jahren verlagerte Vorsitzender Roland Rauch dieses Mal die Wahlkampf-Veranstaltung von Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht auf die […]
Rund 40 Besucher nutzten die Gelegenheit, mit MdB Albert Rupprecht ausgiebig zu diskutieren. Foto: Sebastian Hartl

Vom Biergarten auf die Sportheim-Terrasse

Oberwildenau. Die CSU Oberwildenau bleibt ihrem Weg treu. Nach den erfolgreichen Biergarten-Gesprächen in den vergangenen Jahren verlagerte Vorsitzender Roland Rauch dieses Mal die Wahlkampf-Veranstaltung von Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht auf die Terrasse des Oberwildenauer Sportheims.

CSU Wahlkampf Albert Rupprecht Oberwildenau Wahl 2017
Rund 40 Besucher nutzten die Gelegenheit, mit MdB Albert Rupprecht ausgiebig zu diskutieren. Foto: Sebastian Hartl

Mit Erfolg: Mehr als 40 Zuhörer nahmen die Gelegenheit wahr, folgten der Einladung der CSU mit Vorsitzenden Roland Rauch und diskutierten mit MdB Albert Rupprecht unter anderem zu den Dauerthemen “Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke” sowie “Bildungs- und Asylpolitik”. Die Abstufung zur Eisenbahn-Bedarfshaltestelle in Luhe-Wildenau, die vor zwei Jahren erfolgte, ist vielen Bürgern nach wie vor ein Dorn im Auge. “Egal bei welcher Witterung müssen die Fahrgäste nun am Bahnsteig stehen, so dass sie rechtzeitig vom Lokführer gesehen werden. Und das obwohl im Vergleich zu anderen Haltestellen entlang der Bahnstrecke zahlreiche Schüler und Pendler in Oberwildenau ein- und aussteigen”, machten die Oberwildenauer deutlich.

Streichungen stoßen auf großes Unverständnis

Die Tatsache, dass mit dem nächsten Fahrplanwechsel nur noch die ALEX-Fernzüge verkehren und die Regional-Express-Züge ersatzlos gestrichen werden sollen, stieß auf großes Unverständnis. “Erst wurde die Bahnstrecke teuer für die Neigetechnik ausgebaut und nun soll keiner dieser Züge mehr fahren“, merkten die Zuhörer kritisch an. MdB Rupprecht versprach, sich den beiden Sachen anzunehmen. “Die Elektrifizierung darf nicht nur zu einer Zunahme der Güterzüge führen. Auch der Personenverkehr muss davon profitieren”, sagte der CSU-Bundespolitiker.

Auch die Lärmbelastung durch die Autobahn wurde angesprochen. Das Grinding-Verfahren, so Rupprecht, zeige Erfolge und soll ausgeweitet werden. Der geplante Ostbayernring bereitet vielen Landwirten Kopfzerbrechen. Johann Kick aus Grünau sprach sich erneut für den Kompaktmasten aus, da dieser landschaftsverträglicher als der Gittermast sei.

“Junge Leute wollen in der Region bleiben”

Ein weiterer Punkt waren die zunehmenden Leerstände in den Ortschaften. Um dieses Problem zu lösen, müssen Anreize geschaffen werden. Eine Möglichkeit sieht Rupprecht in der Kombination von Städtebauförderung und Dorferneuerung sowie einer finanziellen Förderung von Architektenleistungen. Zudem bedürfe es einer Änderung beim Denkmalschutz, um bestimmte Maßnahmen zu vereinfachen.

Breiten Raum in der Diskussion nahm auch der demographische Wandel ein. Ziel sei, eine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land herzustellen, so Rupprecht. “Unsere jungen Leute wollen in der Region bleiben. Hier lebt der Freundeskreis und das soziale Umfeld passt.” Dank attraktiven Arbeitgebern, innovativen Bildungsstätten und einer guten Infrastruktur sei die Nordoberpfalz hier auf einem sehr guten Weg.

OTH Amberg-Weiden
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