Etzenrichter Fischereiverein voll im Trend
Etzenrichter Fischereiverein voll im Trend
Gleich zu Beginn begrüßte Vorsitzender Fritz Kick namentlich die Neumitglieder des Jahres 2025 bevor die Versammlung der verstorbenen Mitglieder gedachte.
Bürgermeister Martin Schregelmann bedankte sich für die Aktivitäten des Fischereivereins und lobte die hervorragende Pflege der Gewässer, darunter auch Gemeindegewässer. Zusammen mit Fritz Kick übernahm er die Ehrungen der Mitglieder für 10 – 25-jährige Mitgliedschaft. Von den 36 zu ehrenden Personen für 10 Jahre Mitgliedschaft nahmen Marcel Möller, Klaus Reichenberger, Miroslav Schramek, Steffen Ziro, Claudia Kesselmann und Thomas Lenkeit eine Urkunde und eine Anstecknadel persönlich entgegen. Vier Ehrungen für 25 Jahre werden per Post versandt.
Kick gab Einblicke in Versammlungen, Forellenangeln an der Scharlgrube, Hegefischen am Scharlsee, das sehr erfolgreiche zweitägige Fischerfest am Dorfplatz, das erste 40-Stunden-Angeln, Hegefischen und Weihnachtsfeier.
Aufsicht ist sehr wichtig
Fischereiaufseher-Obmann Michael Weiß berichtete von einer guten, konstruktiven Zusammenarbeit seines Teams der Fischereiaufseher. Insgesamt wurden 329 Kontrollen durchgeführt. Leider auch echs Jahreskarten eingezogen, es gab drei Vereinsausschlüsse wegen schweren Fehlverhaltens. Weiß appellierte an alle Angler, den Aufsehern respektvoll zu begegnen. Bedauerlicherweise fanden die Aufseher an den Angelplätzen auch öfter Müll vor und es wurden Absperrungen an Gewässern abgebaut. Weiß wies ausdrücklich darauf hin, dass die Fischereiaufseher ihre Tätigkeit ehrenamtlich ausübten. Sie opfern ihre Freizeit, um Kontrollen durchzuführen, die dem Zweck dienen, dass alle Angler an den Gewässern die gleichen Rechte vorfinden, aber auch die gleichen Pflichten einhalten müssen.
„Wir kontrollieren nicht, weil wir Spaß daran haben, Verstöße zu finden oder jemanden zu ärgern. Bringt den Aufsehern den Respekt und das Verhalten entgegen, das ihr selbst auch erwartet“, so Weiß.
Die Jugend bringt auch eine Zukunft
Jugendleiter Andreas Harrer berichtet mit Stolz, dass die Jugendgruppe des Vereins derzeit mit 29 Jugendlichen gut unterwegs ist, jedoch die Beteiligung an den von ihm organisierten Veranstaltungen zu wünschen übrig lässt. Wie gewohnt gab er in einer informativen, aber auch humorvollen Powerpoint Präsentation Einblicke in die umfangreichen Aktivitäten der Jugendgruppe. Auch einen Ausblick auf die Planung 2026 verkündete Harrer.
Ohne Besatz kein Angeln
Gewässerwart Markus Gühl stellte den Besatz 2025 vor. Zander, Karpfen, Hechte, Lachsforellen und Bachforellen wurden in die verschiedenen Gewässer gesetzt. Die Besatzkosten pro aktivem Mitglied entsprachen, im Vergleich zum Vorjahr, einer klaren Steigerung.
Arbeit gibt es immer
Als Arbeitsdienstbeauftragter hatte Andreas Gilch die geleisteten Arbeitsdienste errechnet. Die meisten bezogen sich auf Freischeiden, Mäharbeiten, sowie Gewässerreinigung. Hierbei wurden auch entsorgte Autoreifen gefunden und geborgen. Solche Umweltsünden seien sehr ärgerlich, so Gilch.
Kassier gesucht
Kassier Joe Wessels gab seinem Vorhaben, als Kassier aufzuhören, noch einmal Nachdruck. Er habe 12 Jahre die Kasse geführt und werde zum nächsten Kalenderjahr definitiv aufhören. Es müsse ein Nachfolger gefunden werden.
Gerhard Lederer ist neuer zweiter Vorsitzender
Nachdem der bisherige zweite Vorsitzende aus eigener Entscheidung sein Amt niederlegte, wählte die Versammlung Gerhard Lederer, der bei der Abstimmung die volle Unterstützung der anwesenden Mitglieder erhielt.
Lederer berichtete auch gleich über eine Vorschau und Änderungen für 2026.
Die Verlosung der Jahreskarte, aufgrund der Fangbilder auf der Homepage, ging an Kathrin Wedl.
Appell des Vorsitzenden und eine Spende
Nach der Ausgabe der Jahreskarten appellierte der Vorsitzende, sich unbedingt an vorgegebene Regeln des Fischereivereins zu halten, und wünschte seinen Mitgliedern ein kräftiges Petri Heil.
Vom SPD-Ortsverein gab es für die Jugendarbeit des Fischereivereins einen Spendenbetrag von 200 EUR. Jugendleiter Andreas Harrer übernahm die Zuwendung von Monika Waldeck.





