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80 Starter liefern sich beim Dartturnier der SpVgg SV Weiden packenden Sport

Weiden. Unter der Überschrift „Darten in den Mai“ war das "Late-Night-Dartturnier der Steeldartabteilung der SpVgg SV Weiden am vergangenen Donnerstag ein voller Erfolg.

80 Starter liefern sich beim Dartturnier der SpVgg SV Weiden packenden Sport

D. Lanzl, F. Strobl, M. Seemann, K. Seemann, T. Seifert, G. Ruda, N. Sommer, R. Maric, B. Nußstein

Um es vorwegzunehmen: Das Dartturnier der SpVgg SV-Steeldartabteilung war wieder ein voller Erfolg. Bei der zweiten Ausgabe von „Late Night Dart“ waren alle 80 Startplätze vergeben. Der Jugendraum in der Mehrzweckhalle verwandelte sich in eine pulsierende Wettkampfstätte, in der sich die Dartspielerinnen und Dartspieler packende Kämpfe lieferten.

Packendes Turnier auf hohem Niveau

Von 18.30 Uhr bis um 2 Uhr in der Nacht fielen tausende Pfeile auf die zwölf Boards. Der Abend begann stimmungsvoll und entwickelte sich zu einem packenden Turnier auf hohem Niveau in einer von allen Teilnehmern gelobten Atmosphäre. Das Einzelturnier startete mit einer Gruppenphase, in der die 80 Spieler in 16 Fünfergruppen im Best-of-3-Modus gegeneinander antraten. Die Ersten und Zweiten jeder Gruppe qualifizierten sich für die Goldrunde, die Dritt- und Viertplatzierten bestritten die Silberrunde. Dadurch war für jeden Starter auch nach der Vorrunde noch spannender Dartsport garantiert.

Ab der K.O.-Runde galt der Modus „Best-of-5“. Im Halbfinale und im Spiel um Platz 3 wurde im Best-of-7-Modus gespielt, das Finale im Best-of-9; dieses Format verlieh dem Abschluss des Turniers viel Spannung und Dramatik. Besonders der Modus mit Gold- und Silberrunde wurde von vielen Teilnehmern ausdrücklich gelobt. Er sorgte dafür, dass niemand nach der Gruppenphase nach Hause gehen musste und das Turnier für alle bis zuletzt spannend war.

Kimi Seemann triumphiert

In der Goldrunde setzte sich Kimi Seemann souverän durch und krönte sich zum Turniersieger. Im Finale bezwang er Fabian Strobl klar mit 5:1 Legs und ließ dabei keinen Zweifel am Ausgang des Duells aufkommen. Die Statistiken unterstreichen die Dominanz von Kimi: Mit einem Turnier-Average von 76,34 und einem F-9-Average von 85,87 war er der konstanteste Spieler des Abends.

Das Spiel um Platz 3 gewann Miro Seemann gegen Bruce Nußstein mit 4:2. Damit standen mit Kimi und Miro gleich zwei Mitglieder der Familie Seemann auf das Podest – eine bemerkenswerte Leistung. Auch in der Silberrunde lieferten sich die Spieler packende Partien. Thomas Seifert bewies im Finale starke Nerven und gewann souverän mit 4:1 gegen Gino Ruda. Platz 3 sicherte sich Robert Maric, der Nicolas Sommer mit 4:1 bezwang. Die Auszeichnung „beste Dame“ ging an Daniela Lanzl. Der Preis wurde von Mariposa Aesthetic & Fashion-Accessoires by Nicole gesponsert.

Beeindruckend hohes Niveau

Das sportliche Niveau der zweiten Ausgabe des Late Night Dartturniers war beeindruckend hoch. Die Zahlen sprachen für sich: Den besten Turnier-Average erzielte Kimi Seemann mit starken 76,34 (F-9-Average: 85,87), gefolgt von Jimmy Gläßel mit 71,72 (F-9: 81,54) und Miro Seemann mit 69,42 (F-9: 77,10). Auch Mario Rudert (65,51) und Bruce Nußstein (64,43) bewegten sich auf konstantem Niveau.

WITRON – Nachmittag der Ausbildung
WITRON – Nachmittag der Ausbildung

Die meisten Maximaltreffer erzielten Bruce Nußstein und Kevin Neumann mit je drei. Je zwei 180er gingen auf das Konto von Maximilian Jobst, Thomas Seifert, Miro Seemann und Gino Ruda – insgesamt flog die Höchstzahl regelmäßig ins Board. Besonders Miro Seemann und Thomas Seifert glänzten mit je vier Highfinishes über 100. Miro Seemann traf dabei 116, 110, 109 und 104, Thomas Seifert 150, 114 und 103. Auch Michael Fruth zeigte mit einem 142er-Finish einen starken Abschluss.

Die Darter lieferten sich beim Late-Night-Turnier der Weidener Steeladarter packende Kämpfe. Das Foto entstand beim Training im Jugendraum der Mehrzweckhalle. Foto: Udo Fürst

Unvergessliche Nacht, fantastische Stimmung

Den effizientesten Checkout des Abends lieferte Jimmy Gläßel mit einem Low-Dart-Wert von 12 – die wenigsten Würfe für ein Leg. Kimi Seemann folgte mit 13, Miro Seemann mit 14 Darts. Werte zwischen 12 und 14 Darts gelten als Profiniveau und unterstreichen eindrucksvoll die Klasse, die einige Starter an diesem Abend bewiesen. In der Best-Dart-Gesamtwertung führte ebenfalls Jimmy Gläßel (12), knapp vor Kimi Seemann (13) und Miro Seemann (14).

Rund 7,5 Stunden Dart-Action sorgten für eine unvergessliche Nacht im Jugendraum der Mehrzweckhalle. Die Stimmung war durchweg ausgelassen, das Publikum begeistert und die Atmosphäre unter den Spielern stets sportlich-fair. Besonderes Lob erntete die Steeldart Academy der SpVgg SV Weiden für die Organisation des Turniers: Die Abläufe auf den zwölf Boards liefen reibungslos, der Modus mit Gold- und Silberrunde wurde von vielen als besonderes Highlight bezeichnet. Diese Turnierform hielt alle Starter im Turnier und sorgte für Spannung bis in die Nacht hinein. Auch das Catering überzeugte auf ganzer Linie: Für Speisen und Getränke war durchgehend bestens gesorgt.

„Dart-Location mit Herz“

Ein herzliches Dankeschön sagten die SpVgg SV-Darter ihren Sponsoren – insbesondere „Precise 180“, „Dartwork Horn“, „BIMexperts“ und „dartkiste.de!. Nur durch deren Unterstützung sei es möglich gewesen, die Spielstätte in dieser Form aufzubauen und den Teilnehmern ein professionelles Turniererlebnis zu bieten. „Ohne dieses Engagement wäre ein Event dieser Qualität nicht realisierbar“, freute sich Matthias „Igor“ Dineiger von der SpVgg SV-Sparte.

Der Mitgründer der Abteilung zieht folgendes Fazit: „Die zweite Ausgabe des Late Night Dart war ein voller Erfolg. Sportlich auf hohem Niveau, organisatorisch tadellos und atmosphärisch einzigartig.“ Mit 80 begeisterten Teilnehmern, packenden Duellen bis tief in die Nacht und einem Modus, der rundum überzeugt hat, habe die Steeldart Academy einmal mehr bewiesen, dass Weiden zu einer echten Dart-Location mit Herz gworden sei.