Wild Lions zu Gast beim Vorjahres-Vize in Schweinfurt

Wild Lions zu Gast beim Vorjahres-Vize in Schweinfurt
Nach dem verdienten Erfolg zum Saisonauftakt gegen die favorisierten Kemptener wartet auf den ERSC Amberg der nächste „dicke Brocken“. Am Freitagabend, 20 Uhr, treten die Wild Lions bei den Schweinfurter Mighty Dogs an, immerhin dem Vizemeister der vergangenen Bayernliga-Saison.
Duell in Schweinfurt: ERSC Amberg trifft auf Mighty Dogs
Das Duell der beiden Nord-Teams hat seit Jahrzehnten einen besonderen Reiz. Das begann schon gegen Ende der achtziger Jahre, als beim ERSC Mike Morin mit Jack Bowkus gegen die Schweinfurter Jamie Fiesel und Kevin Clemens die Schläger kreuzten. Zuletzt behielten die Mighty Dogs meist die Oberhand, und auch in dieser Saison zählen sie zum Favoritenkreis. Nach sechs Siegen in ebenso vielen Testspielen startete das Team von Trainerfuchs Sergej Wassmiller jedoch mit einer Niederlage in die Punkterunde. Beim 4:6 vor 2.000 Zuschauern in Landsberg zeigten die Mighty Dogs nach einem frühen 1:4-Rückstand im Anfangsdrittel zwar nochmals Moral und glichen im Mittelabschnitt auf 4:4 aus, am Ende hatte jedoch Landsberg die Nase vorn.
Mighty Dogs im Umbruch: Neuzugänge und Ansprüche
In Wassmillers Kader gab es vor der Saison einige Veränderungen. Leistungsträger wie Homjakovs, Pohl oder Melnikow verließen Schweinfurt. Aus der Oberliga kamen dafür Ondrej Nedved (Bayreuth) und Dimitri Litesov (Höchstadt) zu den Dogs, außerdem der Lette Ricards Bernhards. Gegen den ERSC will man sich für die Auftaktpleite in Landsberg vor eigenem Publikum von einer erfolgreicheren Seite zeigen.
Das wollen die Wild Lions nach Möglichkeit unterbinden und haben mit der starken Leistung gegen Kempten entsprechend Selbstvertrauen tanken können. Vor allem die Offensive zeigte sich bereits gut in Schuss. Neuzugang Jaroslav Hafenrichter war nach erst zwei Trainingseinheiten schon ein echter Aktivposten. Coach Christian Zessack ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, zeigt sich aber zuversichtlich: „Das wird hart in Schweinfurt, aber in dieser Bayernliga kann jeder gegen jeden gewinnen.“ Nach dem Auftakterfolg gab er seiner Mannschaft mit auf den Weg: „Wir müssen stets das Team sein, das 60 Minuten – notfalls länger – den größeren Willen zeigt.“ Stand vor dem Abschlusstraining hatte Zessack keine Ausfälle im Kader.
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