Heimvorteil für SV Etzenricht gegen formstarken FC Wernberg

Heimvorteil für SV Etzenricht gegen formstarken FC Wernberg
Erneut kommt der SVE in den Genuss eines Heimspiels und begrüßt am Samstagnachmittag (Anpfiff 15 Uhr) den FC Wernberg. Der FC ist aktuell Sechster (5-3-4) und hat eine positive Zwischenbilanz vorzuweisen. Seit fünf Spieltagen gab es keine Niederlage mehr; die letzte wurde im August in Schlicht notiert. Kontinuierlich vollendete der FC die letzten drei Spieljahre in der Spitzengruppe, landete zweimal auf Position drei und einmal auf der fünf. Der FC Wernberg bietet folglich jede Menge Routine auf.
FC Wernberg seit fünf Spielen ungeschlagen
Nicht nur über die bewährte offensive Achse mit den Lindners und Spielertrainer Lobinger, sondern der gesamte Kader ist homogen, und der Flossenbürger und Ex-Bayernliga-Torwart Noah Schmidt besitzt ein Extraformat in der Liga. Eine Schwächung vor dieser Serie war einzig der Verlust von Lukas Heinrich. Der Ex-Amberger stürmt inzwischen mit Erfolg für die SpVgg Mögeldorf, Spitzenreiter in der Landesliga Nordost.
Spannende Voraussetzungen vor dem 13. Spieltag
Durchhänger sind ein Tabuthema in der Nordstaffel des oberpfälzischen Fußball-Oberhauses, wenn eine Mannschaft auf längere Sicht im oberen Tabellenbereich mitmischen will. Das gilt für beide Teams und bedeutet spannende Voraussetzungen für den 13. Spieltag. Spielertrainer Andy Wendl, selbst wieder im Abwehrzentrum aktiv, war sichtlich zufrieden über die Gesamtleistung, die Steigerung und Torgefährlichkeit seiner Formation und bilanzierte lobend: „Nach der Pause war eine andere Mannschaft auf dem Platz. Dass wir das Spiel auf unsere Seite drehen konnten, hatte nach dieser ersten Halbzeit wahrscheinlich kaum jemand gedacht. Dementsprechend sind wir mehr als glücklich über das 5:1 im Verfolger-Duell gegen den FC Schwarzhofen.“
Das Fazit überlagerte die Kritikpunkte aus dem ersten Durchgang der Begegnung entscheidend. Darauf lässt sich natürlich aufbauen. Auch beim obligatorischen Blick auf den Direktvergleich zwischen SV und FC. Beim letzten Duell im Aufstiegsjahr 2024 zur Landesliga gab es einen klaren 4:0-Heimsieg und einen 2:1-Erfolg in Wernberg zu notieren. Doch Achtung: In der Saison hatte der FCW durch ein 3:2 zu Hause und ein 1:1 bei der Revanche das bessere Ende für sich erspielt.
Personalsituation und Ausblick
25 Punkte (8-1-3) sind für den Sportverein im Ranking gebucht. Zum Kader sind zum Start in den Oktober folgende frische Informationen verfügbar: Definitiv fehlen Deniz Bock, Benjamin König, Christian und Sebastian Ermer, Lukas Riebel, Ludwig Steinhilber und Tom Herrmann. Dazu steht noch der ein oder andere angeschlagene und kranke Spieler leicht auf der Kippe.
So stuft Trainer Andy Wendl den Spielpartner und die Aufgabe ein: „Gerade offensiv erscheint mir der FC als sehr stark und immer wieder gefährlich. Die Wernberger bieten durch die Bank Spieler mit einer Menge Erfahrung auf. Diese haben eine Qualität, die dann auch oft spielentscheidend wirken kann. Ich hoffe natürlich, dass wir die Offensivpower der Gäste weitestgehend in den Griff bekommen und andererseits uns vorne wieder das ein oder andere Mal durchsetzen.“
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