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Jetzt muss die Reaktion kommen: Weiden empfängt Viktoria Aschaffenburg

Weiden. Die SpVgg SV Weiden steht vor einem richtungsweisenden Heimspiel.

Jetzt muss die Reaktion kommen: Weiden empfängt Viktoria Aschaffenburg

Die SpVgg SV Weiden muss am Freitag dreifach punkten. Foto: D. Nachtigall

Am Freitagabend gastiert der Regionalliga-Absteiger SV Viktoria Aschaffenburg im Sparda-Bank-Stadion. Für die Mannschaft von Michael Riester geht es dabei nicht nur um drei Punkte, sondern auch um eine Antwort auf die zuletzt schwierige Phase.

Abstand zu Abstiegsplätzen ist überschaubar

Nach zwölf Spieltagen steht Weiden mit elf Punkten auf Rang 13 der Bayernliga Nord. Drei Siege, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen stehen bislang zu Buche, das Torverhältnis lautet 19:28. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist damit überschaubar. Aschaffenburg reist dagegen als Tabellenneunter mit 17 Punkten nach Weiden. Die Viktoria weist fünf Siege, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen auf.

Regionalliga Absteiger fehlt die Konstanz

Die jüngsten Ergebnisse unterstreichen allerdings, dass die Rollen am Freitag nicht einfach aus der Tabelle abzulesen sind. Aschaffenburg holte zuletzt nach drei Niederlagen in Serie wieder einen Punkt. Gegen die SpVgg Bayern Hof gab es am vergangenen Freitag ein 2:2. Zuvor hatte die Viktoria beim TSV Kornburg mit 2:1 gewonnen. Der Regionalliga-Absteiger hat damit wieder Zählbares gesammelt, wartet aber ebenfalls auf Konstanz.

Gefährlichster Akteur Roberto Desch

Der Gegner bringt allerdings einiges an Erfahrung mit. Viktoria Aschaffenburg ist als Regionalliga-Absteiger in die Bayernliga Nord gekommen. Einer der erfahrensten Akteure ist Roberto Desch: Der 33-jährige defensive Mittelfeldspieler absolviert bereits seine 14. Saison für die Unterfranken und hält dem Verein auch nach dem dritten Abstieg aus der Regionalliga Bayern die Treue.

Weiden bei der U 21 des Jahns ohne Erfolg

Weiden musste dagegen am vergangenen Samstag einen bitteren Rückschlag hinnehmen. Bei der U21 des SSV Jahn Regensburg unterlag die SpVgg mit 1:3. Besonders ärgerlich: Nach Darstellung von Trainer Michael Riester hatte seine Mannschaft nach der Pause die große Chance, beim Stand von 1:1 wieder in Führung zu gehen. Der Aufwand stimmte aus Weidener Sicht, belohnt wurde er jedoch nicht.

Ein Heimsieg muss her

Genau dort setzt Riester vor dem Duell mit Aschaffenburg an. Der Weidener Chefcoach fordert eine deutliche Reaktion – und nimmt dabei ausdrücklich auch das Umfeld mit ins Boot: „Ein Heimsieg muss her! Ohne wenn und aber! Wir müssen soviel Energie und Power in diesem Spiel entwickeln das es jeder einzelne Zuschauer spürt! Gemeinsam mit unseren Anhängern und den Leuten die es gut mit uns meinen bestehen wir diese durchaus schwierige Phase in der wir uns befinden. Aber das ist Fussball, es geht nicht immer nur bergauf, wir sind intakt, wir sind klar und wissen um unsere Situation, der Klassenerhalt ist unser Ziel, und das wird nicht heute und nicht morgen entschieden aber das Bewusstsein dafür muss ab heute noch stärker als je zu vor da sein“, so Weidens Chefcoach Michael Riester.

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