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Steinhilber Altenstadt – Herbst wird bunt
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Kreisklasse West: Gipfeltreffen in Kemnath

Weiden. Kann Kemnath die bisher starke Saison weiter fortführen und Verfolger Kirchenthumbach im direkten Duell bezwingen? Am Tabellenende gibt es zudem wichtige Begegnungen

Kreisklasse West: Gipfeltreffen in Kemnath

Der SV SW Kemnath will seinen nächsten Kontrahenten schlagen. Foto: Jürgen Masching

Kreisklasse West, 11. Spieltag

Sonntag, 04.10.2026

SV Waldeck – SV Wildenreuth

Der Aufsteiger aus diesem Jahr trifft im Derby auf den Aufsteiger der letzten Saison. Die sportlichen Voraussetzungen könnten kaum unterschiedlicher sein. Während die Gastgeber aus Waldeck als Tabellensechster hervorragend in der Liga stehen, zieren die Gäste aus Wildenreuth aktuell mit lediglich einem einzigen Zähler abgeschlagen das Tabellenende. Dies soll sich am Sonntag endlich ändern, auch wenn es laut SVW-Trainer Thomas Bayer wieder eine Herkulesaufgabe wird.

Bayer zeigt sich kämpferisch und lobt vor allem den intakten Teamgeist seiner Truppe: „Ich glaube, wir brauchen derzeit nicht mehr viel zu reden oder davon auszugehen, dass es irgendwann so weit sein muss. Wir wissen ganz genau, dass wir Woche für Woche als Außenseiter in die Spiele gehen und uns gewaltig strecken müssen, um positive Erlebnisse zu bekommen. Klar sind wir mit der Ausbeute unzufrieden. Aber was ich nach wie vor enorm schätze, ist der Umgang miteinander im Team. Hier wird alles kritisch hinterfragt und auch Defizite werden klar angesprochen, aber das geschieht immer in einem fairen Miteinander. Und das ist, glaube ich, auch sehr viel wert.“

SVSW Kemnath – SC Kirchenthumbach

Das absolute Spitzenspiel am 11. Spieltag: Der ungeschlagene Tabellenführer empfängt den direkten Verfolger. Tobias Gradl vom SVSW Kemnath fiebert dem Gipfeltreffen entgegen: „Mit dem SC Kirchenthumbach erwartet uns nun die nächste große Herausforderung. Unser Gast ist als Absteiger mit einer jungen Truppe in die Saison gestartet und hat sich inzwischen auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben. Unsere Zuschauer dürfen sich auf ein echtes Spitzenspiel freuen. Für uns geht es darum, erneut mit Konzentration, hoher Intensität und Geduld aufzutreten. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen, absolut kompakt arbeiten und mutig unser eigenes Spiel durchsetzen. Unser Ziel bleibt: Wir wollen unsere Serie unbedingt fortsetzen und die Punkte in Kemnath behalten.“

Christian Ringler, Trainer der Gäste, blickt entspannt auf die Partie: „Am Wochenende wartet mit dem Spitzenreiter die nächste große Herausforderung auf uns. Drei Punkte trennen uns aktuell. Wir wissen um die Favoritenrolle der Kemnather, können aber völlig ohne Druck in die Partie gehen. Unsere junge Truppe hat sich diese Ausgangslage mit starken Leistungen erarbeitet. Wir wollen mutig auftreten. Wir haben absolut nichts zu verlieren.“

SV Neusorg – TSG Weiherhammer

Ein auf dem Papier ungleiches Duell steigt in Neusorg, wenn der heimische SV auf den Aufsteiger aus Weiherhammer trifft. Der SV Neusorg möchte nach zuletzt zwei schmerzhaften Niederlagen in Folge unbedingt zurück in die Erfolgsspur finden. Mit der TSG wartet nun ein Gegner, über den die Neusorger sehr wenige Erkenntnisse haben. Das letzte Aufeinandertreffen beider Clubs liegt rund neun Jahre zurück.

SVN-Trainer Patrick Müller gibt die Marschroute vor: „Wir haben die beiden Topspiele leider nicht für uns entscheiden können. Jetzt gilt es, schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden, damit wir den Anschluss an die Spitzenplätze nicht verlieren. Trotz einiger Ausfälle bin ich absolut guter Dinge, dass wir am Sonntag ein ordentliches Spiel abliefern können. Die Jungs, die zuletzt ihre Chance bekommen haben, haben gezeigt, dass sie Verantwortung übernehmen können. Darauf wollen wir aufbauen.“

Witron – Koch und Servicekraft gesucht
Witron – Koch und Servicekraft gesucht

Aus Weiherhammer schätzt Trainer Christoph Hermann die Lage realistisch ein: „In Neusorg hängen die Trauben für uns natürlich hoch. Dennoch wollen wir absolut nichts unversucht lassen, um nicht doch irgendwie etwas Zählbares mitzunehmen. Wir haben in Neusorg definitiv nichts zu verlieren. Deshalb hoffe ich, dass wir befreit aufspielen.“

SV Riglasreuth – Germania Amberg

Einen extrem wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt konnte der SV Riglasreuth am letzten Spieltag einfahren. Mit diesem Rückenwind will man nun auch dem für Trainer Lukas Emmerich völlig unbekannten Gegner aus Amberg die Punkte abnehmen. Emmerich gibt sich selbstbewusst: „Germania Amberg ist für uns ein bislang komplett unbekannter Gegner. Amberg spielt bisher eine wirklich gute Saison. Wir werden zu Hause auf jeden Fall alles daransetzen, weitere wichtige Punkte zu sammeln und uns vom Tabellenkeller abzusetzen. Der Spirit innerhalb der Mannschaft ist nach dem 6-Punkte-Spiel am vergangenen Wochenende sehr gut. Wir haben dadurch Selbstvertrauen gewonnen und werden am Sonntag definitiv wieder eine schlagkräftige Truppe auf dem Platz haben.“

Ambergs Trainer Remigiusz Szewczyk reist mit gemischten Gefühlen an: „Am Sonntag steht wieder eine lange Fahrt ins Ungewisse an. Nach zuletzt zwei Niederlagen wollen wir dringend zurück in die sportliche Spur finden. Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns, gerade weil in den darauffolgenden Wochen die drei Top-Mannschaften an der Tabellenspitze auf uns warten. Umso wichtiger wäre es, am Sonntag wieder ein Erfolgserlebnis einzufahren.“

SG Seugast/Freihung – TSV Pressath

Die Gastgeber der SG Seugast/Freihung sind wieder voll in der Spur und haben sich im oberen Drittel der Tabelle festgesetzt. Gerade deshalb will man den angeschlagenen Gegner aus Pressath auf keinen Fall unterschätzen, um sich die fest eingeplanten drei Punkte zu sichern. SG-Sprecher Florian Weiß mahnt zur Vorsicht: „Wie letzte Woche bereits erwähnt, werden wir absolut keinen Gegner in dieser Liga unterschätzen. Ein Trainerwechsel setzt beim Gegner bekanntlich oft neue Kräfte frei. Nichtsdestotrotz wollen wir mit voller Konzentration in das Spiel gehen und die drei Punkte zwingend bei uns in Freihung behalten.“

Der sportliche Leiter des TSV Pressath, Markus Zibell, weiß um die Schwere der Auswärtsaufgabe: „Mit enttäuschenden fünf Punkten in die nächsten schweren Spiele zu gehen, ist natürlich katastrophal. Mit Seugast/Freihung kommt eine spielstarke und körperlich enorm robuste Mannschaft auf uns zu. Sie sind der klare Favorit. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass wir kämpferisch voll dagegenhalten und keinen Meter Platz freiwillig herschenken. Wir müssen eine unbedingte Einsatzbereitschaft an den Tag legen und mit der klaren Einstellung ins Spiel gehen, etwas Zählbares holen zu wollen. Ich erwarte, dass sie alles geben.“

VfB Mantel – SV Hahnbach II

Der VfB Mantel hat sich in den letzten Begegnungen stabilisiert, ordentlich gepunktet und sich damit ein kleines Stück aus dem Tabellenkeller gezogen. Nun folgt mit der zweiten Mannschaft des SV Hahnbach ein Gegner, der in der Tabelle als Siebter in direkter Schlagdistanz steht.

Hahnbachs Trainer Holger Fleck erwartet ein Kampfspiel und schwört seine Mannschaft auf einen heißen Tanz ein: „Wir erwarten am Sonntag ein sehr intensives Spiel in Mantel, wo vor allem Moral, Wille und die absolute Mentalität entscheidend sein werden. Insbesondere müssen wir uns auf unsere eigenen Fähigkeiten konzentrieren und diese auch auf den Platz bringen. Dafür wird es vor allem notwendig sein, dass wir über die gesamte Spielzeit an unsere absolute Leistungsgrenze gehen und eine stabile Defensivleistung abliefern. Die dazu notwendigen Aufgaben gilt es für uns selbst zu erledigen. Den vollen Fokus müssen wir auf unsere eigene Leistung legen. Wir müssen von Beginn an absolut konzentriert auftreten und in den entscheidenden Situationen clever agieren. Mehr geht im Fußball immer – und genau diesen hohen Anspruch müssen wir in diesem Auswärtsspiel haben. Dass wir auch in Mantel zwingend punkten wollen, versteht sich von selbst.“

SV Immenreuth – DJK Ebnath

Im Nachbarschaftsduell zwischen dem SV Immenreuth und der DJK Ebnath stehen beide Mannschaften unter Zugzwang. Die Hausherren wollen sich endlich aus der Gefahrenzone befreien. Immenreuths Trainer Matthias Müller gibt die Marschroute klar vor: „Wie schon letzte Woche gesagt: Bei uns zählen aktuell nur noch nackte Punkte. Und diese extrem wichtigen Zähler wollen wir am Sonntag auch unbedingt zu Hause gegen Ebnath holen, um endlich da unten rauszukommen.“ Experten erwarten eine enge und hart umkämpfte Begegnung auf Augenhöhe, da beide Teams tabellarisch eng beieinanderliegen.

Die Gäste aus Ebnath reisen nach dem deutlichen Heimsieg am vergangenen Wochenende mit breiter Brust und Rückenwind an. DJK-Sprecher Florian Horn zeigt sich optimistisch, den Aufwärtstrend fortsetzen zu können: „In Immenreuth wollen wir nach dem starken letzten Auftritt natürlich unbedingt nachlegen und endlich unseren ersten Auswärtsdreier der laufenden Saison holen. Wenn wir unsere Leistung, unseren Kampfgeist und unsere Moral wieder voll auf den Platz bringen, bin ich fest davon überzeugt, dass es mit den drei Punkten auch klappen wird. Personell werden wir am Wochenende wieder eine ordentliche Truppe zur Verfügung haben.“