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Weiss-Schuhe – 2026 (127580)
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Kreisklasse West: Kirchenthumbach nun der erste Verfolger

Nordoberpfalz. Der SVSW Kemnath ließ sich auch im Lokalderby nicht bezwingen und bleibt weiterhin das Mass aller Dinge. Erster Verfolger ist nun der SC Kirchenthumbach.

Kreisklasse West: Kirchenthumbach nun der erste Verfolger

Kevin Fischer (blau Weiherhammer) gegen Adrian Soar (gelb Riglasreuth). Foto: Dagmar Nachtigall

Kreisklasse West, 10. Spieltag

Samstag, 26.09.2026

TSV Pressath – VfB Mantel 1:2 (0:0)

Ein wichtiges Signal gab es bereits vor dem Anpfiff: Beide Mannschaften unterstützten gemeinsam die Kampagne „Respekt“ und setzten so ein starkes Zeichen für Fairness und gegenseitigen Respekt auf dem Platz. Im Anschluss entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe, dessen Entscheidung erst in der zweiten Halbzeit fallen sollte. Zunächst schien das Pendel zugunsten der Hausherren auszuschlagen, als Fabian Fuchs den TSV Pressath in Führung brachte.

Doch der VfB Mantel zeigte eine starke Moral, drehte die umkämpfte Partie und konnte durch einen Doppelschlag von Leon Miederer binnen nur zwei Minuten auf 1:2 stellen. Durch diese bittere Heimniederlage bleiben die Gastgeber weiterhin tief im Tabellenkeller der Kreisklasse stecken, während sich Mantel mit dem zweiten Sieg in Folge nun im gesicherten Mittelfeld etablieren kann.

Sonntag, 27.09.2026

SC Kirchenthumbach – SV Neusorg 3:1 (2:1)

Ein intensives Verfolgerduell sahen die über 250 Zuschauer am Sonntag. Die Hausherren gingen früh durch Nico Mühlbauer in Führung, doch Neusorgs Torjäger Simon Heser konnte zeitnah ausgleichen. Vor der Pause stellte Noah Schmidt auf 2:1 für den SCK, die endgültige Entscheidung besorgte Louis Paulus in der Nachspielzeit. SCK-Trainer Christian Ringler jubelte: „In einem temporeichen und körperlich betonten Spitzenspiel konnten wir uns durchsetzen. In den entscheidenden Situationen waren wir etwas klarer und haben unsere Chancen konsequent genutzt. Nach der Pause gerieten wir in eine starke Drangphase von Neusorg. Hier hatten wir sicherlich das nötige Quäntchen Glück, haben aber mit Leidenschaft dagegengehalten. Kompliment an die Jungs für diesen Sieg.“

SVN-Trainer Patrick Müller zeigte sich trotz der Niederlage stolz auf seine Rumpfelf: „Natürlich ist die Niederlage bitter. Wir mussten den Ausfall mehrerer Stammspieler kompensieren, deshalb ist das Auftreten der Mannschaft umso höher einzuschätzen. Leider haben wir dem Gegner durch individuelle Fehler die Tore ermöglicht. Speziell in der zweiten Halbzeit haben wir enormen Druck entwickelt. Mit drei Pfostenschüssen hat uns einfach das Quäntchen Glück gefehlt. Auf die Moral meiner Mannschaft können wir stolz sein.“

SVSW Kemnath – SV Waldeck 3:1 (1:1)

Über 250 Zuschauer verfolgten das mit Spannung erwartete Lokalderby zwischen Spitzenreiter Kemnath und dem Aufsteiger aus Waldeck. Zunächst überraschten die Gäste: Ricardo Burger brachte Waldeck früh in Führung. Doch Kemnaths Serhat Kaya konnte fast mit dem Pausenpfiff den eminent wichtigen Ausgleich erzielen. Nach dem Seitenwechsel übernahm der Tabellenführer dann komplett das Kommando und sicherte sich durch einen weiteren Treffer von Kaya sowie ein Eigentor von Nico Heindl den verdienten 3:1-Heimsieg. Gästetrainer Michael Sollfrank ordnete die Derbyniederlage realistisch ein: „Wir hatten bedauerlicherweise viele personelle Ausfälle im Vorfeld zu verzeichnen, dennoch war es eine wirklich gute erste Hälfte von uns. Danach kam Kemnath jedoch spürbar auf und hat am Ende auch verdient gewonnen.“

Heimtrainer Klaus Schinner sah bei seinem Team anfangs noch Luft nach oben: „Unsere Gäste aus Waldeck waren extrem ersatzgeschwächt angereist, daher nahmen es meine Spieler in der ersten Halbzeit vielleicht etwas zu leicht. Danach haben wir aber deutlich zugelegt und der Sieg war absolut verdient.“

Witron – Nachmittag der Ausbildung
Witron – Nachmittag der Ausbildung

SV Hahnbach II – SV Immenreuth 1:1 (1:0)

In Hahnbach trennten sich die zweite Mannschaft der Hausherren und der SV Immenreuth mit einem umkämpften 1:1. Fabian Brewitzer brachte den SVH in Führung, Hannes Kreuzer glich nach dem Seitenwechsel aus. Heimtrainer Holger Fleck haderte massiv mit dem Resultat: „Ein glücklicher Punktgewinn für den Gegner. Nicht nur in der ersten Halbzeit waren wir ganz klar die spielbestimmende Mannschaft. Mitentscheidend war, dass wir fast die komplette zweite Halbzeit nach einer Gelb-Roten Karte in Unterzahl agieren mussten. Trotzdem waren wir weiterhin das spielbestimmende Team und hatten die Vielzahl an Torchancen. Wie es dann so ist: Wenn du klare Möglichkeiten nicht machst, bekommst du die Quittung. Der Gegner machte aus einer einzigen Unachtsamkeit den Ausgleich. Sehr ärgerlich. Manko war ganz klar unsere Chancenverwertung. Das Unentschieden ist für den Gegner mehr als glücklich, für uns ein absolutes Scheißergebnis. Hut ab vor der starken Schiedsrichterleistung des jungen Unparteiischen.“

Gästetrainer Matthias Müller nahm den Punkt gerne mit: „Es war ein ordentliches Spiel von uns, wir haben alles gegeben, deswegen war der Punkt auch nicht unbedingt unverdient. Mehr wäre aber zu viel des Guten gewesen, da Hahnbach ein eindeutiges Chancenplus hatte.“

SG Seugast/Freihung – Germania Amberg 3:0 (0:0)

Im Duell zwischen der SG Seugast/Freihung und Germania Amberg ließen die Tore zunächst lange auf sich warten. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit fielen keine Treffer. Routinier Florian Weiß eröffnete nach der Pause schließlich den Torreigen für die Hausherren. Hakeem Jackson und Tobias Schmidt sorgten in der Schlussphase für den klaren 3:0-Endstand.

Torschütze Florian Weiß resümierte die faire Partie: „Ich würde sagen, es war ein relativ ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Ganz nach dem Motto: Wer das erste Tor macht, gewinnt am Ende das Spiel. Auch wenn die Tore recht spät gefallen sind, war der Sieg am Ende schon absolut verdient. Es war auch ein Sieg des Willens! Somit konnten wir Germania auf Abstand halten und oben in der Spitzengruppe dranbleiben.“ Die Gäste aus Amberg haben hingegen nach einem ganz starken Saisonstart nun etwas ihren Rhythmus verloren und finden sich derzeit im Mittelfeld der hart umkämpften Kreisklassen-Tabelle wieder.

TSG Weiherhammer – SV Riglasreuth 1:4 (0:1)

Der Aufsteiger aus Weiherhammer musste eine deutliche Heimniederlage einstecken. Philip Schenkl (2), Sebastian Schmucker und Adrian Saar trafen für Riglasreuth. TSG-Spielertrainer Christoph Hermann konnte nur den Ehrentreffer erzielen: „Leider konnten wir das Vorgenommene überhaupt nicht umsetzen. Riglasreuth konzentrierte sich nur aufs Verteidigen und überließ uns komplett das Spiel. Wir hatten gefühlt 75 Prozent Ballbesitz, jedoch sprang wenig Zählbares heraus. Riglasreuth erzielte mit dem einzigen Torschuss das 0:1. In der 2. Halbzeit das selbe Bild, jedoch haben wir hochkarätige Chancen nicht genutzt. Riglasreuth erhöhte mit drei weiteren Torchancen auf 4:0. Ein etwas schmeichelhaftes Ergebnis, jedoch war Riglasreuth einfach cleverer, weshalb der Sieg in Ordnung geht.“

Gästetrainer Lukas Emmerich war erleichtert: „In der ersten Halbzeit taten wir uns schwer und fanden nicht richtig ins Spiel. In der Halbzeit stellten wir taktisch um und kamen dadurch wesentlich besser ins Spiel. Wir erspielten uns eine Vielzahl an Chancen, sodass das Ergebnis bei konsequenterer Chancenverwertung noch höher hätte ausfallen können. Unsere Defensive arbeitete sehr konzentriert. Der Sieg im wichtigen 6-Punkte-Spiel war enorm wichtig für die Moral und sorgt dafür, dass wir den Abstand zum Tabellenkeller wahren.“

DJK Ebnath – SV Wildenreuth 6:0 (2:0)

Das Landkreisderby in Ebnath war eine überaus klare Angelegenheit für die hochmotivierten Gastgeber. Daniel Tukurbayev schnürte einen Dreierpack, zudem trafen Lukas Schenkl, Benedikt Hoffmann und Manuel Bodner beim deutlichen 6:0-Erfolg. DJK-Sprecher Florian Horn zeigte sich nach dem Kantersieg hochzufrieden: „Wir haben von Beginn an ein ganz anderes Gesicht gezeigt als zuletzt in Waldeck. Die geforderte Reaktion kam von jedem einzelnen Spieler. Aus meiner Sicht geht der Sieg auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Mein Respekt gilt aber auch dem Gegner aus Wildenreuth, der sich zu keiner Sekunde der Partie aufgegeben hat.“

Gästetrainer Thomas Bayer aus Wildenreuth bilanzierte nach dem ungleichen Duell ernüchtert: „Es war, um ehrlich zu sein, so zu erwarten, nachdem mir am Sonntagvormittag noch drei Spieler extrem kurzfristig absagen mussten. Wir mussten dann stark dezimiert und auch ohne nominellen Torhüter nach Ebnath fahren. Nach 15 Minuten verletzte sich ein weiterer Spieler schwer, und da wir nur mit zwölf Mann angereist waren und sich noch jemand verletzte, mussten wir das Spiel sogar zu zehnt beenden. Ebnath hat absolut hochverdient gewonnen. Großes Lob an unsere Spieler, die sich aufopferungsvoll gewehrt haben!“

Kreisklasse West

Weitere Infos gibt es auf den Seiten des BFV.