Kreisklasse West: Spitzenspiel und Derbys im Blickpunkt
Kreisklasse West: Spitzenspiel und Derbys im Blickpunkt
Kreisklasse West, 10. Spieltag
Samstag, 26.09.2026
TSV Pressath – VfB Mantel
In Pressath treffen am Samstag zwei Mannschaften aufeinander, die zuletzt allen Grund zum Jubeln hatten. Unter der Regie ihres neuen Trainers Fritz Betzl konnten die Gastgeber aus den vergangenen beiden Partien vier enorm wichtige Punkte sammeln und damit ein erstes Lebenszeichen im Tabellenkeller senden. Auch die Gäste aus Mantel erlebten nach einem Trainerwechsel einen Aufschwung und feierten unlängst den lang ersehnten ersten Saisonsieg.
Der sportliche Leiter des TSV Pressath, Markus Zibell, ordnet die Bedeutung der Partie unmissverständlich ein: „Wie schon in den beiden vergangenen Spielen steht das nächste absolute Sechs-Punkte-Spiel an. Wir wissen genau, worum es in diesem direkten Duell geht. Es zählt wieder, die richtige Mentalität und Leidenschaft auf den Platz zu bekommen. Wir müssen von Beginn an voll fokussiert sein, um die wichtigen Punkte in Pressath zu behalten.“ Zibell vermeldet zudem personelle Entspannung im TSV-Lager: „Personell kommen wieder einige Spieler zurück, die uns letzte Woche leider noch gefehlt haben, womit wir taktisch wieder deutlich mehr Optionen haben.“
Der VfB Mantel hat durch den jüngsten Erfolgstranskript die Abstiegsränge etwas verlassen können. Mit einem Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten in Pressath könnte die Mannschaft nun weiteren Boden gutmachen und sich im unteren Tabellenmittelfeld etablieren. Die Zuschauer dürfen sich in jedem Fall auf eine hart umkämpfte und höchst intensive Partie einstellen.
Sonntag, 27.09.2026
SC Kirchenthumbach – SV Neusorg
Wer avanciert zum härtesten Verfolger von Spitzenreiter Kemnath? Diese spannende Frage steht im Zentrum des Verfolgerduells zwischen dem SC Kirchenthumbach und dem SV Neusorg. Die Hausherren sind nach dem jüngsten Sieg in Riglasreuth wieder voll in der Spur und könnten mit einem Heimerfolg gegen Neusorg zum alleinigen Verfolger aufsteigen.
SC-Trainer Christian Ringler blickt voller Vorfreude auf das Topspiel: „Mit Neusorg erwartet uns am Sonntag ein echtes Spitzenspiel – Zweiter gegen Dritter. Die Jungs haben unter der Woche sehr gut trainiert und sind absolut heiß auf diese große Herausforderung. Wir freuen uns auf ein tolles Fußballspiel vor voller Hütte in Dumba und wollen mit viel Leidenschaft und Einsatz alles daransetzen, die Punkte bei uns zu behalten.“
Der SV Neusorg musste hingegen am vergangenen Spieltag einen Dämpfer im Kampf um die Spitze hinnehmen und strebt nun nach sofortiger Wiedergutmachung. SVN-Trainer Patrick Müller fordert von seiner Elf eine deutliche Reaktion: „Die Mannschaft ist absolut hochmotiviert, eine Reaktion zu zeigen und sofort wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren. Dafür wird es wichtig sein, von der ersten Minute an konzentriert aufzutreten, die nötige Intensität auf den Platz zu bringen und über die gesamte Spielzeit alles rauszuhauen.“ Müller betont den Teamgeist nach der Niederlage: „Gerade nach so einem Rückschlag gilt es nun, als geschlossene Mannschaft zusammenzustehen und die richtige Antwort auf dem Rasen zu geben. Natürlich hat uns die Niederlage geärgert, aber jetzt geht es darum, den Blick wieder nach vorne zu richten. Wir wissen, dass wir in Kirchenthumbach über 90 Minuten an unsere absolute Leistungsgrenze gehen müssen.“
SVSW Kemnath – SV Waldeck
Auf dieses Lokalderby wartet die Region seit vielen Jahren: Der souveräne Spitzenreiter SVSW Kemnath empfängt den starken Aufsteiger SV Waldeck. SVSW-Trainer Klaus Schinner erwartet eine brisante Partie: „Mit dem SV Waldeck erwartet uns heute ein heißes Lokalderby. Der Aufsteiger wird hoch motiviert nach Kemnath kommen und alles daransetzen, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen. Für zusätzliche Brisanz sorgt die Tatsache, dass viele Waldecker Spieler in der Vergangenheit bereits die Schuhe für unseren Verein geschnürt haben.“ Schinner mahnt zur Ruhe: „Wir müssen die besondere Atmosphäre eines Derbys annehmen, dürfen dabei aber keinesfalls unsere spielerische Linie und unsere Ordnung verlieren. Wenn wir erneut als geschlossene Einheit auftreten, werden wir unsere erfolgreiche Serie fortsetzen.“
SVW-Trainer Michael Sollfrank freut sich auf das ganz besondere Duell: „Mit Kemnath wartet nun wohl die bislang absolut schwierigste Aufgabe auf uns. Das Spiel ist gleich in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes. Es ist ein echtes Stadt-Derby, wie es in dieser Form schon sehr lange nicht mehr stattgefunden hat. Die Geschichten rund um diese Begegnungen kennen meine Spieler bislang nur aus Erzählungen.“ Personell drückt bei den Gästen jedoch der Schuh: „Verletzungsbedingt müssen wir auf unseren Kapitän Vincent Liebner verzichten. Zudem steht Dominik Schiml beruflich nicht zur Verfügung, und hinter einigen Spielern stehen noch Fragezeichen. Wir wollen das Spiel genießen, gleichzeitig aber alles daransetzen, um zu sehen, was für uns beim Tabellenführer möglich ist.“
SV Hahnbach II – SV Immenreuth
Im Duell zwischen dem SV Hahnbach II und dem SV Immenreuth treffen zwei Mannschaften aufeinander, die dringend einen dreifachen Punktgewinn benötigen, um richtig in die Saison zu finden. Die gastgebenden Hahnbacher konnten bislang erst zwei Partien siegreich gestalten.
SVH-Trainer Holger Fleck peilt im Heimspiel den dritten Saisonsieg an, warnt aber vor einem aufopferungsvoll kämpfenden Gegner: „Gegen Immenreuth erwartet uns erneut eine weitere, höchst anspruchsvolle Aufgabe. Der Gegner wird uns insbesondere in kämpferischer Hinsicht definitiv wieder alles abverlangen, was möglich ist.“ Fleck gibt die Marschroute für sein Team klar vor: „Entscheidend für uns wird es sein, dass wir wieder unsere eigenen spielerischen Stärken auf den Platz bringen und bereit sind, über die gesamte Spielzeit alles zu investieren, was uns bisher immer stark gemacht hat. Es wird garantiert keine leichte Aufgabe – dennoch ist unser klares Ziel für dieses Heimspiel: drei Punkte.“
Der SV Immenreuth steht aktuell bei erst einem einzigen Saisonsieg und möchte sich so schnell wie möglich aus der gefährlichen Abstiegszone befreien. SVI-Trainer Matthias Müller sieht sein Team in der Pflicht: „Leichte Aufgaben gibt es für uns in dieser Liga leider überhaupt nicht. Fakt ist, wir müssen in den nächsten Begegnungen unbedingt konstant punkten. Völlig egal gegen wen und wie der Gegner am Ende heißt. Deswegen wollen und müssen wir in Hahnbach alles daransetzen, etwas Zählbares mitzunehmen.“
SG Seugast/Freihung – Germania Amberg
Ein spannendes Landkreisduell erwartet die Fans am Sonntag in Freihung. Die gastgebende SG Seugast/Freihung und Germania Amberg trafen bereits in der Sommervorbereitung aufeinander – damals behielt die SG mit einem klaren 3:0-Erfolg die Oberhand. Geht es nach SG-Trainer Florian Weiß, soll sich dieses Ergebnis nun im Ligabetrieb wiederholen: „Mit Germania Amberg erwartet uns ein absolut unberechenbarer Gegner. Wir hatten bereits in der Vorbereitung ein Spiel gegeneinander, wo man die hohe Qualität der Amberger durchaus gesehen hat.“ Weiß misst der Partie eine hohe Bedeutung bei: „Es ist schon ein absolut richtungsweisendes Spiel für beide Teams. Es wird sich am Sonntag zeigen, wer in der Tabelle dauerhaft oben dabei bleiben kann. Wir freuen uns auf ein hoffentlich sehr interessantes Spiel und wollen die nächsten wichtigen Punkte holen!“
Bei den Gästen aus Amberg herrscht nach einem starken Saisonstart mit bereits sechs eingefahrenen Siegen große Zufriedenheit. Die Germania rangiert auf einem hervorragenden Tabellenplatz und reist mit breiter Brust an. Die ambitionierten Gäste wollen die Punkte in Freihung keinesfalls kampflos abschenken und peilen im schweren Auswärtsspiel den nächsten Zähler an, um sich dauerhaft im oberen Tabellendrittel der Liga zu etablieren.
TSG Weiherhammer – SV Riglasreuth
Die Vorzeichen für diese Begegnung sind eindeutig: Beide Kontrahenten stehen im unteren Mittelfeld der Tabelle und benötigen dringend frische Punkte, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern. Die Zuschauer dürfen sich auf ein umkämpftes Spiel einstellen.
TSG-Trainer Christoph Herrmann fordert eine Reaktion seiner Heimmannschaft: „Um nicht komplett in den gefährlichen Abstiegsstrudel zu geraten, streben wir natürlich zwingend einen Dreier gegen Riglasreuth an. Zumal wir den Gegner durch einen Heimsieg auch überholen und distanzieren können. Ich rechne mit einer umkämpften Partie auf absoluter Augenhöhe – mit dem hoffentlich besseren Ende für uns. Nach einigen doch sehr enttäuschenden Auftritten in den letzten Wochen erhoffe ich mir am Sonntag schon eine deutliche sportliche Reaktion der Mannschaft auf dem Platz.“
Auch der SV Riglasreuth kommt mit einer klaren Mission nach Weiherhammer. Trainer Lukas Emmerich macht eine Kampfansage: „Am Sonntag geht es gegen Weiherhammer. Wir müssen unbedingt etwas Zählbares mit auf die Heimreise nehmen, um in der Tabelle nicht noch weiter nach unten abzurutschen. Ich erwarte ein sehr kampfbetontes Spiel, in dem absolute Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden können. Unsere massiven Personalsorgen haben sich leider erneut verschärft, sodass die grundsätzlichen Voraussetzungen für uns sicherlich schon einmal besser waren. Dennoch werden wir alles daransetzen, am Ende des Tages etwas Zählbares mitzunehmen.“
DJK Ebnath – SV Wildenreuth
Ein weiteres Landkreisduell rundet den Spieltag ab: Die heimische DJK Ebnath empfängt den noch sieglosen SV Wildenreuth. DJK-Vertreter Florian Horn fordert nach dem enttäuschenden Auftritt in der Vorwoche eine Reaktion: „Nach der mehr als unnötigen Niederlage in der vergangenen Woche gegen Waldeck wollen wir nun vor heimischem Publikum gegen Wildenreuth unbedingt Wiedergutmachung leisten. Dafür müssen wir von der ersten Minute an mit einer ganz anderen Einstellung und der absoluten nötigen Konsequenz in die Partie gehen.“ Personell gibt es bei den Ebnathern noch Unklarheiten: „Wer uns am Wochenende endgültig zur Verfügung steht, wird sich erst nach dem Abschlusstraining zeigen. Entscheidend wird am Sonntag aber vor allem sein, dass wir als geschlossene Mannschaft die absolut richtige Reaktion auf die vergangene Woche zeigen.“
Beim SV Wildenreuth konnte man am letzten Spieltag endlich den allerersten Zähler der Saison bejubeln, rangiert aber weiterhin am Tabellenende. Dieser Aufwärtstrend soll nun in Ebnath fortgesetzt werden, wie aus dem SVW-Lager zu hören ist: „Natürlich würden wir sehr gerne versuchen, erneut zu punkten. Nur wird Ebnath da sicher gewaltig etwas dagegen haben. Sie werden als klarer Favorit auf den Sieg in das Sonntagsspiel gehen. Personell könnte es bei uns am Wochenende relativ dünn aussehen, aber das soll zumindest absolut nichts an unserer grundsätzlichen Einstellung und Herangehensweise ändern. Es gilt, wie schon die ganze Saison über, zu versuchen, alles Mögliche auf dem Platz zu geben. Am Ende sehen wir dann, ob es für Punkte reichen wird.“




