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Kreisliga Nord: Wer muss in die Abstiegsrelegation?

Nordoberpfalz. Am letzten Spieltag geht es nur noch darum, ob Rothenstadt, Kirchenthumbach oder doch noch Eschenbach über den Strich landen.

Kreisliga Nord: Wer muss in die Abstiegsrelegation?

Vorbach gegen Tremmersdorf: Immer wieder ein heißes Derby! Foto: Jürgen Masching

Kreisliga Nord, 26. Spieltag

Samstag, 09.05.2026

TSV Erbendorf (7) – SV TuS/DJK Grafenwöhr (3)

Für beide Mannschaften geht es am letzten Spieltag tabellarisch um nichts mehr – dennoch wollen sowohl der TSV Erbendorf als auch Grafenwöhr eine insgesamt souveräne Saison mit einem positiven Erlebnis abschließen. Im Mittelpunkt steht dabei vorwiegend der Abschied des Erbendorfer Trainers Andreas Häupl, dem seine Mannschaft zum Abschluss noch einmal drei Punkte schenken möchte. Häupl weiß allerdings, dass mit Grafenwöhr ein starker Gegner ins Kreinzl kommt. Entscheidend werde sein, die eigenen Basics abzurufen und sich voll auf den Fußball zu konzentrieren. Gelingt das, traut man sich zu, dem Favoriten Paroli zu bieten. Personell gibt es im Vergleich zur Vorwoche keine Veränderungen.

Auch in Grafenwöhr blickt man trotz der verpassten Meisterschaft beziehungsweise Relegation positiv auf die Saison zurück. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga hat die Mannschaft unter Trainer Turan Bafra eine stabile Runde gespielt und sich im oberen Tabellenbereich festgesetzt. Entsprechend entspannt kann man in das letzte Saisonspiel gehen. Bafra möchte allen Spielern noch einmal Einsatzzeit geben und den Fokus vor allem auf einen gelungenen Saisonabschluss legen. Natürlich wolle man die Partie dennoch gewinnen, im Vordergrund stehe aber auch der Spaß am Fußball. Zudem richtete der Grafenwöhrer Trainer bereits gute Wünsche an alle Teams, die noch den Weg über die Relegation gehen müssen. (Hinspiel 1:1)

TSV Reuth (6) – TSV Eslarn (5)

Die Gastgeber vom TSV Reuth haben am vergangenen Wochenende mit ihrem Unentschieden bei der SpVgg Trabitz die Meisterschaft frühzeitig entschieden und Auerbach zum Titelgewinn verholfen. Nun möchte man die starke Saison vor heimischem Publikum erfolgreich abschließen. Mit den Gästen aus Eslarn wartet jedoch ein Gegner auf Augenhöhe. Das weiß auch Spielertrainer Martin Bächer: „Wir wollen die Saison natürlich zuhause erfolgreich abschließen. Beide Teams können frei aufspielen, deshalb hoffe ich auf ein attraktives Match. Traditionell gibt es für unsere Zuschauer Freibier.“

In der Grenzstadt hat man in dieser Saison eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Lange Zeit spielte Eslarn im oberen Tabellendrittel mit und konnte den Topteams immer wieder Paroli bieten. Auch wenn zum Saisonende etwas die Kräfte nachließen, fällt das Fazit positiv aus. Spielertrainer Peter Rackl blickt zufrieden auf die Spielzeit: „Wir wollen das letzte Saisonspiel natürlich positiv gestalten. Das Hinspiel haben wir 2:0 gewonnen, so dass der direkte Vergleich bei uns liegt. Wir möchten Tabellenplatz 5 sichern und die sorgenfreie Saison anständig zu Ende bringen.“ (Hinspiel 0:2)

Sc Kirchenthumbach (12) – SpVgg Trabitz (2)

In diesem Nachbarschaftsduell geht es für beide Mannschaften noch um entscheidende Ziele. Die Gastgeber vom SC Kirchenthumbach kämpfen weiterhin um den direkten Klassenerhalt und wollen den aktuell belegten Relegationsplatz am letzten Spieltag noch verlassen. Dafür braucht es allerdings nicht nur einen eigenen Erfolg, sondern auch Schützenhilfe von anderen Plätzen. Trainer Andreas Freiberger blickt entsprechend fokussiert auf die Partie gegen den Tabellenzweiten aus Trabitz: „Im letzten Spiel der regulären Saison haben wir den Tabellenzweiten, Trabitz, zu Gast. Kurz und knapp zusammengefasst: Wir müssen punkten, sind aber auch auf die Ergebnisse der anderen Spiele angewiesen. Unsere Blickrichtung geht klar nach vorne, wir werden uns entsprechend auf dieses entscheidende Duell vorbereiten und werden unser Möglichstes tun, um den Umweg der Relegation zu vermeiden.“

Auch die Gäste aus Trabitz stehen auf einem Relegationsplatz – allerdings im Rennen um den Aufstieg. Nachdem man am vergangenen Spieltag die Meisterschaft verspielt hatte, richtet sich der Fokus nun voll auf die anstehende Aufstiegsrunde. Dennoch möchte die SpVgg die reguläre Saison mit einer starken Leistung abschließen. Trainer Thomas Baier betont: „Gegen Kirchenthumbach wollen wir die Saison sauber abschließen und nochmal eine gute Leistung zeigen. Die Mannschaft ist über die gesamte Saison hinweg als Einheit aufgetreten. Darauf bauen wir auch für die kommenden Aufgaben auf.“ Damit treffen zwei Teams aufeinander, für die es trotz unterschiedlicher Ausgangslagen weiterhin um viel geht. Kirchenthumbach kämpft ums Überleben in der Liga, Trabitz will sich mit einem positiven Ergebnis Selbstvertrauen für die Relegation holen. (Hinspiel 1:6)

WITRON – Nachmittag der Ausbildung
WITRON – Nachmittag der Ausbildung

SC Eschenbach (13) – SV 08 Auerbach (1)

Mit dem frisch gekürten Meister und Bezirksliga-Aufsteiger aus Auerbach wartet am Samstag eine echte Herausforderung auf den SC Eschenbach. Für die Gastgeber geht es im Saisonfinale um alles, denn nur mit einem Sieg lebt die Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt weiter. Gleichzeitig ist man – ähnlich wie Kirchenthumbach – auf Schützenhilfe von anderen Plätzen angewiesen. Spielertrainer Benjamin Scheidler macht die Bedeutung der Partie deutlich: „Am letzten Spieltag ist die Ausgangslage klar: Wir brauchen unbedingt einen Sieg gegen Auerbach, um unsere Chance auf den direkten Klassenerhalt zu wahren. Die Mannschaft weiß, worum es geht, und wird von der ersten Minute an alles auf dem Platz lassen. Jetzt zählt nur voller Einsatz, Zusammenhalt und der Glaube daran, dass am Ende vielleicht doch noch alles zu unseren Gunsten läuft. Wir wollen unsere Hausaufgaben machen und hoffen, dass die anderen Ergebnisse uns in die Karten spielen.“

Beim Gast aus Auerbach dürfte spannend werden, wie sich die Meisterfeier der vergangenen Tage auf die Mannschaft auswirkt. Einige Spieler hatten zuletzt bereits mit Verletzungen zu kämpfen oder fehlten ganz, dennoch will man die Saison konzentriert und erfolgreich abschließen. Trainer Daniel Maier betont: „Zum Abschluss der Saison steht noch einmal ein Derby an, das wir unbedingt gewinnen wollen. Auch wenn wir die ersten Tage ausgiebig gefeiert haben, lag unser Fokus seit dem Training wieder voll auf den letzten drei Punkten.“ So treffen im Derby zwei Mannschaften mit unterschiedlichen Voraussetzungen, aber derselben Zielsetzung aufeinander: Beide wollen gewinnen. Während Eschenbach um den direkten Klassenerhalt kämpft, möchte Meister Auerbach seine starke Saison mit einem weiteren Erfolg abrunden. (Hinspiel 1:2)

SV Kulmain (10) – VfB Rothenstadt (11)

Es hätte am letzten Spieltag noch einmal ein echtes Abstiegsduell werden können, doch der SV Kulmain hat trotz der Niederlage in Vorbach den Klassenerhalt bereits vorzeitig gesichert. Damit geht es für die Gastgeber sportlich nur noch darum, eine insgesamt durchwachsene Saison mit einem positiven Ergebnis abzuschließen. Trainer Oliver Drechsler blickt entsprechend auf die letzte Partie der Spielzeit: „Nach einer Saison mit vielen Problemen sind wir nun froh, den Klassenerhalt geschafft zu haben. Einfach gesagt, wir wollen diese unglückliche Saison mit einem positiven Ergebnis beenden. Mit einigen personellen Veränderungen sollen die drei Punkte in Kulmain bleiben und dann gestärkt in die neue Saison starten.“

Ganz anders stellt sich die Lage beim VfB Rothenstadt dar. Zwar hat man aktuell einen kleinen Vorsprung auf Kirchenthumbach und Eschenbach, doch durch einen nicht gewerteten Spielausgang ist die Situation in der Tabelle deutlich enger, als sie auf den ersten Blick wirkt. Entsprechend darf man sich nicht auf andere Ergebnisse verlassen und muss selbst noch einmal punkten, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern. Trainer Roland Lang setzt dabei auf die Rückkehr wichtiger Spieler und fordert ein letztes Mal volle Konzentration: „Zwei wichtige Spieler kommen glücklicherweise wieder dazu. Nochmal alles auf den Platz lassen und bestenfalls punkten ist das Ziel.“ So treffen in Kulmain zwei Teams aufeinander, die den Saisonabschluss mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen angehen – während der Gastgeber befreit aufspielen kann, steht für Rothenstadt im letzten Spiel noch einmal alles auf dem Spiel. (Hinspiel 1:2)

FC Tremmersdorf-Speinshart (4) – FC Vorbach (9)

Es ist eigentlich das Derby in der Kreisliga, doch wie schon in der vergangenen Saison geht es im letzten Spieltag vor allem um Prestige. Der FC Tremmersdorf ist nach der Winterpause unter Trainer Robert Schäffler richtig in Fahrt gekommen und will diese starke Entwicklung nun mit einem weiteren Erfolg abschließen. Auch für Vorstand Wolfgang Seitz steht zum Saisonende noch ein besonderes Ziel im Vordergrund: „Beim letzten Spiel der Saison gegen den FC Vorbach geht es wie schon im letzten Jahr – damals in Vorbach – für beide Teams nur noch um die Ehre. Dennoch wird es in Tremmersdorf nochmal heiß hergehen, da Derbys gegen den FCV immer von besonderer Brisanz sind. Vielleicht gelingt uns ja mit dem 7. Sieg in Folge ein Saisonabschluss, der vereinsintern seinesgleichen sucht und die Vorfreude auf die nächste Saison weiter hochschraubt. Zudem wollen sich unsere Fans und die Spieler der Zweiten schon auf die Relegation nächste Woche gegen die SpVgg Windischeschenbach einstimmen.“

Auf der anderen Seite hat der FC Vorbach am vergangenen Spieltag mit dem Klassenerhalt sein großes Saisonziel erreicht. Entsprechend kann die Mannschaft ohne Druck ins Derby gehen. Dennoch weiß man um die besondere Bedeutung dieser Begegnung, gerade gegen den Nachbarn aus Tremmersdorf. Trainer Markus Tusek, der den Verein nach der Partie verlassen wird, blickt entsprechend emotional auf das Spiel: „Das Spiel gegen den formstarken Gastgeber wird eine sehr herausfordernde Aufgabe. Meine Mannschaft kann ohne Druck und befreit spielen. Wir wollen im Derby nochmal alles geben und ein Remis wäre schon ein Erfolg. Ich persönlich möchte mich bei der ganzen FCV-Familie für die sehr schöne Zeit und das entgegengebrachte Vertrauen recht herzlich bedanken.“ (Hinspiel 1:0)

ASV Haidenaab (8) – SV Kohlberg/Röthenbach (14)

In Oberfranken hat der ASV Haidenaab den Klassenerhalt am Ende doch noch erfolgreich sichern können. Damit kann die Mannschaft im letzten Saisonspiel befreit aufspielen und vor heimischem Publikum einen positiven Abschluss anstreben. Trainer Michael Kaufmann blickt entsprechend optimistisch auf die Partie: „Nachdem wir spielerisch in der Rückrunde klar einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben, wollen wir das am Ende nochmal mit einem Sieg auch in Ergebnissen sichtbar machen. Außerdem würde ich gerne den 8. Platz halten, was mit einem Sieg sicher wäre. Kohlberg hat sehr starke Leistungen abgeliefert in der Rückrunde, daher wird es kein Selbstläufer. Dazu werden 2-3 Stammspieler verletzt ausfallen, im Gegenzug kehrt wieder ein Spieler aus dem Urlaub zurück, auch Andreas Lehner steht wieder zur Verfügung, sodass wir die Ausfälle zum Glück personell auffangen können.“

Beim SV Kohlberg hat man sich hingegen bereits mit dem Abstieg abgefunden und möchte die verbleibende Partie einfach noch ordentlich zu Ende bringen. Trotz der schwierigen Saison hat die Mannschaft immer wieder gezeigt, dass sie durchaus mithalten kann – etwa mit Punktgewinnen gegen den Meister aus Auerbach (0:0) oder den Tabellenzweiten aus Trabitz (0:0). Das große Problem blieb jedoch die Offensive: Zu selten konnte man sich für gute Leistungen belohnen, sodass bislang nur ein Sieg in der gesamten Saison zu Buche steht. Unter Trainer Eugenio Wild hofft man nun, zumindest im letzten Spiel noch einmal ein Erfolgserlebnis feiern zu können. (Hinspiel 1:0)