Weiden setzt auf die eigene Derby-Bilanz
Weiden setzt auf die eigene Derby-Bilanz
Die Mannschaft von Trainer Michael Riester gastiert beim SSV Jahn Regensburg II – und trifft dort auf eine Mannschaft, die zuletzt ordentlich Fahrt aufgenommen hat. Seit fünf Spielen ist die Jahn-Reserve ungeschlagen, vier dieser Begegnungen konnte Regensburg gewinnen. Zuletzt gab es gegen die SpVgg Bayern Hof ein 2:2.
Regensburg kommt mit viel Rückenwind
Die Zahlen sprechen vor dem Duell zunächst für die Gastgeber. Regensburg II hat nach elf Spieltagen 18 Punkte auf dem Konto und gehört insbesondere offensiv zu den gefährlicheren Mannschaften der Bayernliga Nord. Weiden dagegen steht mit elf Punkten auf Rang zwölf und musste bereits 25 Gegentore hinnehmen – ligaweit sind es die meisten.
Riester vertraut auf gute Erfahrungen
Doch genau diese Ausgangslage will Michael Riester nicht überbewerten. Der Weidener Cheftrainer verweist vielmehr auf die vergangenen Begegnungen in Regensburg. „Beim Jahn haben wir die letzten zwei Jahre immer gute Spiele und Ergebnisse erzielt“, sagt Riester. Für seine Mannschaft gehe es deshalb vor allem darum, die eigenen Stärken über die komplette Spielzeit auf den Platz zu bringen.
„Wenn wir die Intensität und Laufbereitschaft unseres Spiels über 90 Minuten hinbekommen, werden wir auch dieses Mal wieder was mitnehmen“, lautet die klare Vorgabe des Trainers.
Über 90 Minuten Vollgas gefragt
Gerade gegen die spielstarke Jahn-Reserve wird es darauf ankommen. Regensburg verfügt über viel Offensivqualität und kann über Tempo und Kombinationen jederzeit Gefahr entwickeln. Weiden muss deshalb nicht nur defensiv kompakt stehen, sondern auch die Bereitschaft mitbringen, gegen den Ball über die gesamte Spielzeit konsequent zu arbeiten.
Personell gibt es bei den Gästen allerdings einen Rückschlag. „Leider hat sich unter der Woche der wieder genesene Paul Brand schwer am Fuß verletzt und fällt sicherlich die nächsten vier bis sechs Wochen aus“, berichtet Riester.
Zumindest auf der Torhüterposition gibt es dagegen einen Lichtblick. Justin Bartl wird wieder zwischen den Pfosten stehen. „Justin Bartl hat beschwerdefrei trainiert und wird in die Startformation zurückkehren“, bestätigt Riester.
Weiden will sich nicht verstecken
Damit dürfte sich Weiden in Regensburg auf eine Partie einstellen, in der Geduld, Laufarbeit und defensive Stabilität gefragt sind. Die Gastgeber gehen mit dem Rückenwind ihrer Serie ins Duell, die Gäste wiederum können auf ihre zuletzt guten Erfahrungen gegen die Jahn-Reserve bauen.
Die Trauben hängen in Regensburg zweifellos hoch. Trainer Riester weiß offenbar genau, worauf es ankommen wird: „90 Minuten Intensität, Laufbereitschaft und die Bereitschaft, jeden Zweikampf anzunehmen.“




